Die Stadt der 1000 Feuer wird Gelsenkirchen mit seinen inzwischen beinah 260.000 Einwohnern genannt. Der Name stammt aus der Zeit, als die Stadt mit sogenannten Fackeln, über welche die Kokereien das überschüssige Koksofengas abfackelten, übersät war. Heute ist die Stadt vor allem wegen ihrer Fußballmannschaft FC Schalke 04 ein Begriff. Seinen umfangreichen Erfahrungen im Umgang mit Energie verdankt Gelsenkirchen seinen neuen Spitznamen: „Solar City“.
Gelsenkirchen ist in der Tat eine interessante Stadt, abgesehen davon, dass ihre Einwohner so eine entspannte, freundliche und vor allem witzige Art an den Tag legen. Die alte Industriestadt blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Grund dafür sind die Vorkommen an Steinkohle, die im Ruhrgebiet das Schwarzes Gold genannt werden.
Xovilichter in Gelsenkirchen
Wie findet man das Schwarze Gold? Wie hat man es einst gefunden? Mit Xovilichtern? Sind das kleine Lampen, die bis in die verwinkelsten Stellen unseres Erdreiches kommen? Wer weiß eine Antwort, denn wir suchen nach der Lösung für die geheimnisvollen Lichter? Angeblich sind sie nur ein Keyword für einen SEO Wettbewerb. Glauben wir das? Glaubt ihr das?
Über Frankfurt am Main kann und hat wohl jeder etwas zu sagen. Eine Stadt der Extreme, der Unterschiede und der Anziehung erst auf den zweiten Blick. Das Stadtbild ist geprägt von kolossalen Hochhäusern, die hier da nicht richtig passen wollen, aber müssen und der Bankenmetropole das Image eines Mainhattans verpasst haben.
FAKTEN:
Fläche: 248,31km² Einwohner: 687.775 (Stand: 31.12.2012) Stadtbild: 121 Stadtbezirke, 46 Stadtteile, 6 Ortsbezirke Kreditinstitute mit Sitz in Frankfurt: 215 Grünanlage: Grüngürtel, 80 km² Höchstes Gebäude: Europaturm 337, 5 m
MAINHATTAN: Stadt aus Glas & Beton
Sie wussten es vielleicht noch nicht, aber Frankfurt am Main hat seinen Kosenamen „Mainhattan“ wahrhaft verdient. Nicht nur, weil es hier so viele Hochhäuser zu bestaunen gibt, sondern weil die hessische Metropole mit amerikanischen oder asiatischen Skylines mithalten kann. Außerdem gehört Frankfurt am Main zu der einzigen Stadt in Deutschland, die Hochhäuser im Stadtzentrum duldet und deren Bau im selbigen erlaubt.
Immer wieder fragen Besucher der Stadt, ob und welche Hochhäuser man eigentlich besteigen kann, um die geniale Aussicht über „Mainhattan“ zu genießen. Generell ist es so, dass man täglich die öffentliche Aussichtsplattform des MAIN TOWERs erklimmen kann. Das 1999 eröffnete Gebäude der Landesbank Hessen-Thüringen war damals noch eine Rarität. Die komplette Glas-Außenhülle war einzigartig in ganz Europa. Zwei, ineinander verschachtelte Hochhäuser – das eine quadratisch, 170 Meter hoch, das andere rund, knapp 200 Meter hoch – werden von nicht verspiegeltem Glas eingehüllt.
Einmal im Monat können sich Besucher der Hessenmetropole für eine Führung durch den Commerzbank Tower anmelden. Er ragt bereits seit 1997 in den Himmel und trägt dank seiner mehr 270 Meter den Titel „höchstes Bürogebäude Europas“.
Noch mehr Hochhäuser aus der Nähe kann man beim Wolkenkratzer-Festival in Frankfurt genießen. Seit 2007 findet es in unregelmäßigen Abständen statt und eröffnet in vielen Gebäuden Einlass für Besucher. Die atemberaubenden Ausblicke während des Festivals sind aber nicht das Einzige, was Gästen geboten wird. Um die Wolkenkratzer tummeln sich in dieser Zeit viele Show-Attraktionen wie beispielsweise Konzerte, Showeinlagen, Hochseilartisten, Fallschirm-, Base- oder Bungee-Jumps und einem Feuerwerk, dass nur während des Panaromablicks von einem Wolkenkratzerdach so unglaublich aussieht, das man das Gefühl hat, man hebe gleich ab.
Hass oder Liebe: Ambivalentes Frankfurt
Man möchte meinen, dass die Frankfurter stolz auf ihre futuristischen Glassäulen sind, die so viele Bankunternehmen beherbergen.
So ist es auch.
Mittlerweile.Â
Noch vor dreißig Jahren allerdings galten jene Bankenzentralen in Frankfurt als Unheil. Als Symbol für die oft negative Kraft des Kapitalismus. Die Frankfurter stellten sich den Wolkenkratzerplänen in den Weg. Das lag aber in erste Linie wohl auch daran, dass in dem Viertel, in dem Glas und Beton in den Himmel ragen sollten, alte Villen dem Erdboden gleichgemacht werden mussten.
Die Folge: ein Häuserkampf, der auch Politiker einspannte.
Damals erhielt die Stadt die ersten Kosenamen: Bankfurt und Krankfurt.
Aber diese sind jetzt vergessen und ganz weit entfernt.
Auch die Abneigung gegenüber den Hochhäusern.
Mittlerweile ist die Frankfurter Skyline zum Wahrzeichen der Stadt geworden und hat die Bewohner willenlos gemacht. Immerhin locken die Häuserriesen jährlich Millionen von Besucher in die hessische Metropole.
Superfrankfurt: Stadt mit Superlativen
Frankfurt am Main hat einiges zu bieten, darunter viele negative Fakten. So heißt es zum Beispiel, dass jeder Dritte keinen deutschen Pass besäße. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn wie beinah keine andere Stadt, neben Berlin, ist Frankfurt ein Multikulti-Ort in Deutschland. Absolut negativ ist die Tatsache, dass die hessische Metropole Hochburg der Kriminalität zu sein scheint. Den Spitzenplatz belegte sie leider auch 2012. Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr rund 5,9 Millionen Delikte gezählt, die Hälfte davon aber nur aufgeklärt. 112.789 Straftaten allein wurden in Frankfurt begangen, weswegen die Stadt als die gefährlichste in Deutschland gilt.
Aber Frankfurt ist nun mal in vielen Bereichen ein Ort der Superlative.
Hier liegt einer der weltgrößten Flughäfen, wichtige Verkehrsknotenpunkte (Frankfurter Bahnhof und das Frankfurter Kreuz) und Europas größter Internetknoten, der DE-CIX. In „Mainhattan“ sind die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank und die Frankfurter Wertpapierbörse zu Hause. Jedes Jahr findet die Frankfurter Buchmesse statt, die inzwischen auf 500 Jahre zurückblickt.
So könnte man weitermachen und aufzählen, bis man müde wird.
Am Besten man fährt einfach mal hin und beginnt von vorn und gaaanz weit oben.
Xovilichter in Frankfurt am Main?
Die Stadt der Superlative, die Stadt der Wolkenkratzer. Wenn es Nacht wird, leuchten sie. Könnten diese Lichtpunkte in dem Beton als Xovilichter bezeichnet werden? Lichter unserer Gesellschaft? Namenlos. Wahllos. Bodenlos. Habt ihr eine andere Idee, was hinter dem Wort „Xovilichter“ stecken könnte?
Essen ist eine Mischung aus Industrie und Grünanlagen. Bekannt ist vor allem das Phänomen, dass sich die Stadt mit mehr als 560.000 Einwohnern gespalten ist. Die A 40 teilt als imaginäre Grenzlinie die Stadt in einen mittelständischen, sozial problembehafteten, Norden und einen wohlhabende Süden. Kritiker meinen, dass eine solche Erscheinung in vielen Städten an der Tagesordnung sei, aber in Essen es ein unaufhaltbares Problem.
Eine Stadt, die sofort an eins erinnert: Schlemmerein. In Essen gibt es aber alles andere zu sehen: Industrie und Grünanlagen. Die Stadt ist zwiegespalten, wie keine Andere in Deutschland. Trotzdem: Essen kann beweisen, dass es viele lohnenswerte Eigenschaften hat, die nicht nur zu einem Besuch einladen.
Xovilichter in Essen
Helft uns bei unserer Suche nach den Xovilichtern. Dabei geht es zwar nicht ums Essen und auch nicht um die gleichnamige Stadt, aber um die mögliche Heimar der Xovilichter. Das soll eigentlich nicht mehr als ein Keyword für einen Wettbewerb zum Thema Suchmaschinen-Optimierung sein. Wir nehmen daran teil und wollen bis zum 19. Juli 2014 unter den Top 20 bei Google stehen. Wer eine Idee hat, was oder wer Xovilichter sind, kann uns daran teilhaben lassen.
FAKTEN: Fläche: 269,17 km² Einwohner: 203 679 (Stand: 2013)
Stadtbild: 53 Stadtteile Hauptfluss: Gera, 85 km Freizeitanlagen: 267 ha Spitznamen für Erfurter: Puffbohne
Das thüringische Rom
Im dem noch heute mittelalterlich geprägten Altstadtkern der Stadt Erfurt stehen rund 25 Pfarrkirchen. 742 gründete der „Apostel von Deutschland“ das Bistum Erfurt. Gemeint ist Bonifatius, der zu unseren bekanntesten Missionaren gehört. Der Erfurter Altstadtkern erstreckt sich über eine Fläche von rund drei Quadratkilometern. Hier schlenderte vor vielen Jahrhunderten der junge Martin Luther durch die verwinkelten Gassen. Er war Student der Erfurter Universität, die 1392 gegründet wurde und heute drittälteste Hochschule in Deutschland ist. 1505 trat der junge Luther, mit vollem Namen Martinus Ludher ex Mansfelt, in das Augustinereremitenkloster ein und wurde Mönch. Man erzählt sich, dass es damals in und um Erfurt ein schweres Unwetter gegeben haben soll. Bekannt geworden ist es als Stotternheimer Blitzerlebnis. Der junge Mann soll aus Dankbarkeit, dass er dieses unbeschadet überstanden hatte, dem Kloster beigetreten sein. Das war im Juli 1505. Zwei Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Zeit seines kirchlichen Wirkens kämpfte der Theologe gegen die scheinbaren Fehlungen seiner Kirche. So „entdeckte“ Luther einen gerechten Gott, anders als es bis dahin üblich war und von der Kirche vermittelt wurde.
„Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche aus dem Glauben kommt und zum Glauben führt; wie geschrieben steht. Der Gerechte wird aus dem Glauben leben.“
(Hab 2,4 LUT)
Martin Luther gilt er als einer der wichtigsten Begründer der Reformation. Er sprach sich offen gegen den Ablassbrief aus, einen schriftlichen „Nachlass von auferlegten Strafen, die von dem Sünder nach seiner Umkehr noch zu verbüßen sind“. Dagegen hielt er seine 95 Thesen, die er am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll. Seine Bemühungen für eine menschliche und offene Kirche sind umfangreich. Darauf sind die Erfurter stolz und feiern jedes Jahr am 10. November ein Martinsfest. Dann leuchtet der Domplatz vor Laternen schöner als es ein Nachthimmel je vermag.
Thüringer Roster:
Die einzig wahre Bratwurst
15 Zentimeter Geschmack, braun, hier und da leicht schwarz vom immer glühend heißem Grill. Seit dem 6. Januar 2004 ist die Thüringer Rostbratwurst ein geschützter Name und Produkt. Bis 2012 mussten mindestens 51 Prozent der Zutaten aus Thüringen stammen. Auch in Erfurt wird sie gern gegessen und überall verkauft. Am liebsten wird sie hier natürlich mit Born-Senf geschlemmt. Ein Erfurter Produkt. Die Born Senf & Feinkost GmbH existiert seit 1820 und ist ein erfolgreicher Nahrungsmittelhersteller. Am Wenigemarkt hat das Unternehmen ein Senfmuseum und -geschäft eingerichtet.
Wo und wann es die erste Bratwurst gab, darüber streitet man gern. Eindeutig kann es nicht nachgewiesen werden, weil das Herstellen von Würsten überall praktiziert wurde. Die Thüringer Roster blickt auf jeden Fall auf eine lange Tradition zurück und hat den Anspruch, immer gleich und gut zu sein. Ganz so wie man sie kennt und liebt: lang, schlank, saftig und außen kross. Und weil die Thüringer Roster so einzigartig und gut ist, hat man auch ihr ein Museum gewidmet. Nur knapp 25 Kilometer von Erfurt entfernt, steht im Bratwurstweg 1 in der Wachsenburggemeinde das erste Bratwurstmuseum. Eine Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Geschichte der Leckerei allgemein und den kulturellen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben. Natürlich wird die thüringer Variante ganz genau beleuchtet.
Als ältester Kirchenbau in Erfurt blickt der Dom auf eine lange Geschichte zurück. Hier taucht erneut der „Apostel Deutschlands“ auf. Bonifatius soll 752 den ersten Bau in Auftrag gegeben haben, doch urkundlich wurde die Kirche das erste Mal 1117 erwähnt. Seitdem wurde viel neu und umgebaut. Besonders erstaunlich waren die Maßnahmen in der Epoche der Gotik. Größer und weiter galt hier das Motto. Zu jener Zeit kamen rund 100 Menschen, an Feiertagen bis zu 300 Besucher in die Kirche.
Noch heute ist der Erfurter Dom ein Gebäude der Superlative. Zum Beispiel sind die vierbahnigen Maßwerkfenster im Chor die größten ihrer Art in Deutschland. Die spätgotischen Glasmalereien entstanden zwischen 1370 bis 1420. Die Fenster sind unglaubliche 19 Meter hoch und 2 Meter 60 breit. Ihre Schönheit begeisterte schon immer die Bürger und Herrscher gleichermaßen. So wurden während der napoleonischen Besetzung in Erfurt Fensterteile nach Paris verschleppt. Sie sind bis heute dort verblieben.
Ein anderes erwähnenswertes Highlight des Doms ist sein Glockenbestand. 13 Glocken zählt er. Sie befinden sich in verschiedenen Türmen und auf diversen Glockenstühlen. Als Besonderheit und Schönheit gilt die „Gloriosa“. Erschaffen hat sie Gerhardus de Wou, ein holländischer Glockengießer aus dem 16. Jahrhundert. Die „Gloriosa“ gilt als die größte, mittelalterliche Glocke in ganz Deutschland. 2004 wurde sie komplett restauriert. Allerdings läutet sie nur an den höchsten Feiertagen, da man sie noch lange erhalten möchte. Sie ist für den Dom und die Stadt Erfurt ein wertvolles Erinnerungsstück Geschichte.
Wer glaubt, Erfurt sei gemütlich und langweilig, der irrt. Wer etwas Einmaliges und die Stadt von einer ungewohnten Position erleben möchte, der steigt einfach in ein Kanu. Auf den schnellen Wasser der Gera, bewaffnet mit Paddel oder Neoprenanzug, geht es vom Dreienbrunnenbad bis zur Schlösserbrücke. Unterwegs erfahren die paddelnden Wasserratten spannende Details über die Stadt und den Fluss. Auch größere Touren in das Umland sind möglich. Neben dem Kanu kann man auch in ein Schlauchboot oder Tube steigen und sich von der Umgebung und dem kleinen Wasserabenteuer berauschen lassen.
Xovilichter in Erfurt
Die Stadt im Osten bietet einiges an Abenteuer und Aufregung. Sind hier die Xovilichter zu finden? Dahinter verbirgt sich eigentlich ein Keyword. Es spielt bei der SEO Challenge von Xovi eine Rolle, an der die SLMS auch teilnimmt. Wir wollen herausfinden, ob es sich dabei um ein tatsächliches „etwas“ handeln können.
Wer was weiß, raus damit. Infos zu Xovilichter gibt es hier
FAKTEN: Fläche: 269,17 km² Einwohner: 203 679 (Stand: 2013)
Stadtbild: 53 Stadtteile Hauptfluss: Gera, 85 km Freizeitanlagen: 267 ha Spitznamen für Erfurter: Puffbohne
Das thüringische Rom
Im dem noch heute mittelalterlich geprägten Altstadtkern der Stadt Erfurt stehen rund 25 Pfarrkirchen. 742 gründete der „Apostel von Deutschland“ das Bistum Erfurt. Gemeint ist Bonifatius, der zu unseren bekanntesten Missionaren gehört. Der Erfurter Altstadtkern erstreckt sich über eine Fläche von rund drei Quadratkilometern. Hier schlenderte vor vielen Jahrhunderten der junge Martin Luther durch die verwinkelten Gassen. Er war Student der Erfurter Universität, die 1392 gegründet wurde und heute drittälteste Hochschule in Deutschland ist. 1505 trat der junge Luther, mit vollem Namen Martinus Ludher ex Mansfelt, in das Augustinereremitenkloster ein und wurde Mönch. Man erzählt sich, dass es damals in und um Erfurt ein schweres Unwetter gegeben haben soll. Bekannt geworden ist es als Stotternheimer Blitzerlebnis. Der junge Mann soll aus Dankbarkeit, dass er dieses unbeschadet überstanden hatte, dem Kloster beigetreten sein. Das war im Juli 1505. Zwei Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Zeit seines kirchlichen Wirkens kämpfte der Theologe gegen die scheinbaren Fehlungen seiner Kirche. So „entdeckte“ Luther einen gerechten Gott, anders als es bis dahin üblich war und von der Kirche vermittelt wurde.
„Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche aus dem Glauben kommt und zum Glauben führt; wie geschrieben steht. Der Gerechte wird aus dem Glauben leben.“
(Hab 2,4 LUT)
Martin Luther gilt er als einer der wichtigsten Begründer der Reformation. Er sprach sich offen gegen den Ablassbrief aus, einen schriftlichen „Nachlass von auferlegten Strafen, die von dem Sünder nach seiner Umkehr noch zu verbüßen sind“. Dagegen hielt er seine 95 Thesen, die er am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll. Seine Bemühungen für eine menschliche und offene Kirche sind umfangreich. Darauf sind die Erfurter stolz und feiern jedes Jahr am 10. November ein Martinsfest. Dann leuchtet der Domplatz vor Laternen schöner als es ein Nachthimmel je vermag.
Thüringer Roster:
Die einzig wahre Bratwurst
15 Zentimeter Geschmack, braun, hier und da leicht schwarz vom immer glühend heißem Grill. Seit dem 6. Januar 2004 ist die Thüringer Rostbratwurst ein geschützter Name und Produkt. Bis 2012 mussten mindestens 51 Prozent der Zutaten aus Thüringen stammen. Auch in Erfurt wird sie gern gegessen und überall verkauft. Am liebsten wird sie hier natürlich mit Born-Senf geschlemmt. Ein Erfurter Produkt. Die Born Senf & Feinkost GmbH existiert seit 1820 und ist ein erfolgreicher Nahrungsmittelhersteller. Am Wenigemarkt hat das Unternehmen ein Senfmuseum und -geschäft eingerichtet.
Wo und wann es die erste Bratwurst gab, darüber streitet man gern. Eindeutig kann es nicht nachgewiesen werden, weil das Herstellen von Würsten überall praktiziert wurde. Die Thüringer Roster blickt auf jeden Fall auf eine lange Tradition zurück und hat den Anspruch, immer gleich und gut zu sein. Ganz so wie man sie kennt und liebt: lang, schlank, saftig und außen kross. Und weil die Thüringer Roster so einzigartig und gut ist, hat man auch ihr ein Museum gewidmet. Nur knapp 25 Kilometer von Erfurt entfernt, steht im Bratwurstweg 1 in der Wachsenburggemeinde das erste Bratwurstmuseum. Eine Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Geschichte der Leckerei allgemein und den kulturellen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben. Natürlich wird die thüringer Variante ganz genau beleuchtet.
Als ältester Kirchenbau in Erfurt blickt der Dom auf eine lange Geschichte zurück. Hier taucht erneut der „Apostel Deutschlands“ auf. Bonifatius soll 752 den ersten Bau in Auftrag gegeben haben, doch urkundlich wurde die Kirche das erste Mal 1117 erwähnt. Seitdem wurde viel neu und umgebaut. Besonders erstaunlich waren die Maßnahmen in der Epoche der Gotik. Größer und weiter galt hier das Motto. Zu jener Zeit kamen rund 100 Menschen, an Feiertagen bis zu 300 Besucher in die Kirche.
Noch heute ist der Erfurter Dom ein Gebäude der Superlative. Zum Beispiel sind die vierbahnigen Maßwerkfenster im Chor die größten ihrer Art in Deutschland. Die spätgotischen Glasmalereien entstanden zwischen 1370 bis 1420. Die Fenster sind unglaubliche 19 Meter hoch und 2 Meter 60 breit. Ihre Schönheit begeisterte schon immer die Bürger und Herrscher gleichermaßen. So wurden während der napoleonischen Besetzung in Erfurt Fensterteile nach Paris verschleppt. Sie sind bis heute dort verblieben.
Ein anderes erwähnenswertes Highlight des Doms ist sein Glockenbestand. 13 Glocken zählt er. Sie befinden sich in verschiedenen Türmen und auf diversen Glockenstühlen. Als Besonderheit und Schönheit gilt die „Gloriosa“. Erschaffen hat sie Gerhardus de Wou, ein holländischer Glockengießer aus dem 16. Jahrhundert. Die „Gloriosa“ gilt als die größte, mittelalterliche Glocke in ganz Deutschland. 2004 wurde sie komplett restauriert. Allerdings läutet sie nur an den höchsten Feiertagen, da man sie noch lange erhalten möchte. Sie ist für den Dom und die Stadt Erfurt ein wertvolles Erinnerungsstück Geschichte.
Wer glaubt, Erfurt sei gemütlich und langweilig, der irrt. Wer etwas Einmaliges und die Stadt von einer ungewohnten Position erleben möchte, der steigt einfach in ein Kanu. Auf den schnellen Wasser der Gera, bewaffnet mit Paddel oder Neoprenanzug, geht es vom Dreienbrunnenbad bis zur Schlösserbrücke. Unterwegs erfahren die paddelnden Wasserratten spannende Details über die Stadt und den Fluss. Auch größere Touren in das Umland sind möglich. Neben dem Kanu kann man auch in ein Schlauchboot oder Tube steigen und sich von der Umgebung und dem kleinen Wasserabenteuer berauschen lassen.
Xovilichter in Erfurt
Die Stadt im Osten bietet einiges an Abenteuer und Aufregung. Sind hier die Xovilichter zu finden? Dahinter verbirgt sich eigentlich ein Keyword. Es spielt bei der SEO Challenge von Xovi eine Rolle, an der die SLMS auch teilnimmt. Wir wollen herausfinden, ob es sich dabei um ein tatsächliches „etwas“ handeln können.
Wer was weiß, raus damit. Infos zu Xovilichter gibt es hier
Wer glaubt, München sei die Stadt der Schickeria, der irrt! Die Shoppingmeile in Düsseldorf, die Königsallee – liebvoll auch „Kö“ genannt, wartet mit weit mehr Edelboutiquen als die Maximilianstraße in München auf. Hier flanieren in Spitzenzeiten bis zu 5550 Passanten pro Stunde. Mit fast so vielen Einwohnern wie Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen eine Stadt der Gegensätze und stolz darauf.
Xovilichter in Düsseldorf
Die Stadt macht nun Paris Konkurrenz. Geheimnisvolle Lichter hüllen Düsseldorf in ein glimmendes Nachgewandt, schöner als die französische Hauptstadt.
Nein, wir spaßen.
Sollte doch jemand in Düsseldorf ein seltsames Licht ausmachen, dass vielleicht zu den Xovilichtern gehören könnte, der kann es uns gern wissen lassen.
Über sechs Jahre trieb Kriminalhauptkommissar Horst Schimanski sein Unwesen in Duisburg. Nur fiktiv, aber das erhob die Stadt zu Ruhm und Ehre, denn endlich wurde mal gezeigt, dass es hier nicht nur knapp 490.000 Einwohner und Industrieschlote gibt. Die Stadt ist eine Metropole am Wasser, denn Rhein, Ruhr, Rhein-Herne-Kanal, einer der größten Binnenhäfen der Welt, Sechs-Seen-Platte, Toeppersee, Uettelsheimer See und viele mehr sind der Grund dafür, dass sich hier in Duisburg vieles am und im Wasser abspielt.
Diese Stadt dürfte allen bekannt sein.
Nein?
Dann kennen Sie aber den TV-Erfolg „Schimanski“ nicht!
Doch?
Aber die Serie spielt doch in Duisburg!
Ach, das wussten Sie nicht? Na, dann flott in den Zug oder ins Auto gestiegen und auf nach Duisburg. Verfolgen Sie die Spuren von Horst Schimanksi alias Götz George und entdecken sein Revier!
Xovilichter in Duisburg
So könnte der Titel einer völlig neuen TV-Krimi-Serie lauten. Habt ihr Ideen für einen Plot? Einen Hauptkommissar? Vielleicht ist es auch ein cooler Bankräuber, der wie einst Robin Hood das Geld unter den Armen verteilt. Lasst uns wissen, was ihr denkt! Mehr zum Thema XOVILICHTER
„Ich blickte von dem hohen Ufer herab über das herrliche Elbtal, es lag da wie ein Gemälde … unter meinen Füßen – es schien mir wie eine Landschaft auf einem Teppich gestickt, … ein breiter Strom, der sich schnell wendet, Dresden zu küssen … und der reine blaue italische Himmel, der über die ganze Gegend schwebte …“
Heinrich von Kleist, 1801
Die Semperoper, die Frauenkirche, Schloss Pillnitz, eine Parkeisenbahn, das Grüne Gewölbe, das Japanische Palais und und und. Dresden ist eine Stadt der Sehnswürdigkeiten, alt und schön und modern und spannend.
FAKTEN: Fläche: 328,8 km² Einwohner: 525.105 (Stand: 31.12.2012) Stadtbild: 10 Ortsämter, 9 Ortschaften Höchstes Gebäude: Fernsehturm, 252 m Hauptfluss: Elbe, 1.091 km
Es gibt Städte, die sind weit älter, aber Dresden ist eine Klasse für sich: 800 Jahre alt, Hauptstadt des Freistaates Sachsen und mediterranes Reiseziel mitten in Deutschland. Wenn es ein deutsches Florenz gibt, dann ist es in Dresden zu Hause. Besucher lockt vor allem die Semperoper, die Sixtinische Madonna und das Dresdner Elbtal an. Letzteres gehört seit 2004 zum Unesco-Welterbe. Die Bewohner der sächsischen Hauptstadt sind überaus herzliche Gastgeber und können wie kein anderer feiern. Das bewies bereits Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen im 18.Jahrhundert. Selbst zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges ließ es sich der Regent nicht nehmen und veranstaltete zu Ehren des Dänenkönigs Friedrich IV. (1699 bis 1730) im Juni 1705 gleich drei Feste: das Damenfest, ein Reiterspiel und eine Bauernwirtschaft. Eben solche ausschweifende Festlichkeiten, wie auch der berühmte venezianische Karneval, katapultierten Dresden in jener Epoche zu einer aufkeimenden Weltmacht. Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, auch August der Starke genannt, strebte nach absolutistischer Macht. Er wollte seine Stadt zur dritten deutschen Großmacht neben Brandenburg-Preußen und den Gebieten der Habsburger erheben. Auf jeden Fall gehörte Dresden zu den schönsten Städten Europas und genoss den Ruf einer Kunstmetropole, ja eines Unterhaltungs-Mekka. Noch heute erkunden Besucher und Dresdner gleichermaßen die bunte Club- und Kneipenszene.
Bombenhagel: Wiedergeburt einer Stadt
Die wohl schlimmste Krise erlebte Dresden im Zweiten Weltkrieg. Bis Anfang 1945 blieb die Stadt allerdings vor größeren Angriffen und der damit einhergehenden Zerstörung verschont. 630.000 Einwohner und unzähligen Flüchtlinge wiegten sich in Sicherheit, auch wenn beinah täglich die Sirenen heulten. Der Alarm galt bis zum 13. Februar 2013 anderen Städten, vor allem Berlin. Doch in jener Winternacht brüllten die Sirenen für Dresden. Gegen 22 Uhr flohen die Dresdner vielerorts, bepackt mit Taschen und ein paar Habseligkeiten, in notdürftige Schutzunterkünfte: Keller, ausgebaute Erdhügel oder Gewölbe. Über den Dresdnern flimmerte der Himmel voller „Christbäume“, so nannte man die Leuchtmarkierungen, die der Orientierung für die Bombengeschwader dienten. Sie läuteten die größte Katastrophe Dresdens ein: britische und amerikanische Bomber klinkten ihre todbringende Fracht über der Stadt aus. Augenzeugen berichteten, dass es nach den Angriffen stank und der Himmel blutrot glühte. Zweihundert Bomber hatten rund dreiviertel der Altstadt zerstört. 35.000 Menschen starben in dieser Nacht. Trotz dieser Schrecken rappelten sich die Bewohner schnell auf und begannen im August 1945 mit dem Wiederaufbau. Nach und nach erneuerte sich das Stadtbild.
BH und Kaffeefilter
Dresden ist eine Metropole, die immer nach vorn blickt und zukunftorientiert ist. 2006 wurde sie zur Stadt der Wissenschaft ernannt. Hier sind Visionen und Erfindungen willkommen. Wussten Sie, dass Kaffeefilter und Büstenhalter von Bewohnern der Stadt Dresden erfunden wurden?
1908 meldete Melitta Bentz einen Filtrierapparat zum Patent an. Die Dresdnerin hatte zuvor versucht, mit dem Löschpapier aus den Schulheften ihres Sohnes Kaffeesatz im Kaffee zu vermeiden. Das Löschpapier hatte sie dazu in einen Messingtopf gelegt und den Boden mit Nägeln durchlöchert.
Der BH ist ebenfalls die Idee einer echten Dresdnerin: Christine Hardt. Ihr erstes Modell aus dem Jahr 1899 bestand aus zusammen geknüpften Taschentüchern und Männerhosenträgern.
Das sind nur wenige der Errungenschaften, die unsere alltägliche Welt veränderten und aus der sächsischen Hauptstadt stammen. Noch heute ist hier die Zukunft ein gern gesehener Gast und die Stadt inzwischen ein bedeutender Standort für Mikroelektronik und Biotechnologie.
Naturpark: Sächsische Schweiz
Nicht weit von Dresden liegt das Elbsandsteingebirge. Die sogenannte Sächsische Schweiz ist bekannt für ihre abwechslungsreiche Landschaft aus Tafelbergen, Hochflächen, Felsenriffen, Schluchten, Wäldern und dem Elbtal. Sie breitet sich über den äußersten Südosten Deutschlands und den Norden Tschechiens aus. 700 Quadratkilometer sind seit 1990 als Nationalpark ausgewiesen. Dieser wird auch immer wieder gern als Kulisse für Filmproduktionen genutzt – ob national oder international. Jährlich werden hier rund 20 Produktionen umgesetzt. Stars wie Brad Pitt, Tom Hanks, Halle Berry oder Til Schweiger waren bereits zu Gast.
Viele Dresdner verbringen ihren Urlaub in der sächsischen Schweiz. Vom Wandern, Klettern, Mountainbiking, über Wintersport bis zum Wellness ist hier alles möglich. Außerdem sind Besichtigungen archäologischer Fundstätten und historischer Bauten, Höhlen und Grotten möglich.
Die beeindruckende Landschaft der sächsischen Schweiz in Worte zu fassen, gelingt nur wenigen. Die britische Schriftstellerin und Vorreiterin der Science Fiction Literatur, Mary Shelley, die 1818 mit Frankenstein Geschichte schrieb, hat es versucht und das macht Lust auf Dresden und seine Umgebung:
„Die Klippen sind in tausend fantastische Gebilde gebrochen und zu zahllosen schroffen Säulen, Pfeilern und Gipfeln geformt, mit riesigen Höhlen, mächtigen Portalen und hochragenden Bogengängen; das Ganze mit Kiefern bedeckt, mit üppig wachsenden Büschen aller Art begrünt… der Bach plätschert murmelnd in seinem felsigen Bett dahin. Der Pfad schlängelt sich an ihm entlang und steigt dabei über die Felsen auf und ab… Verschiedene Hohlwege zweigen vom Hauptweg ab und werden zahlreich und verwickelt, vielgestaltig durch riesige, seltsam geformte Höhlen, manche zum Himmel geöffnet,
manche dunkel und tief.“
Xovilichter in Dresden?
Die Schriftstellerin Mary Shelley schuf mysteriöse Geschichten. Eine, die WIR gerade erleben, handelt von den Xovilichtern. Dahinter verbirgt sich das Keyword einer SEO Challenge, an der wir teilnehmen. Doch wir fragen uns, was oder wer sind die Xovilichter? Wo stecken sie? Gibt es sie? Vielleicht in Dresden? Wer sie entdeckt, meldet sich. Wer mehr erfahren möchte, klickt weiter.
Auf den ersten Blick vermutet niemand, dass in Dortmund die Zukunft zu Hause ist. Die Stadt wirkt trist, grau und – pardon – langweilig. Wer sie aber erkundet, stellt schnell fest, dass dies Eigenschaften sind, die rein gar nichts mit Dortmund zu tun haben.
FAKTEN: Fläche: 280,71 km² Einwohner: 572.087 (Stand: 31.12.2012) Stadtbild: 12 Bezirke Höchstes Gebäude: RWE Tower, 88,70 m Hauptfluss: Ruhr, 219,3 km Wahrzeichen: Dortmunder U, U-Turm
Dortmund will sich nicht so schnell preisgeben. Die Stadt lässt sich schlichtweg nicht einfach auf ein paar Fakten beschränken. Um einen Eindruck von ihr zu haben, muss man schon hinfahren. Vor Ort sein. Aber auch bei der Ankunft am Bahnhof steigt in dem Besucher eher der Drang zum Weiterfahren auf. Ein grauer Schleier liegt über der Hanse in Nordrhein-Westfalen. Aber nur Mut! Wer es wagt, auszusteigen, lernt eine Stadt mit einer spannenden Geschichte kennen, die bereits mehr als 1100 Jahre zählt.
Die interessanten Details Dortmunds liegen im Verborgenen. Sie wollen regelrecht ausgegraben werden. Dass wissen die Bürger der Stadt selbst am Besten. 1907 zum Beispiel offenbarte sich bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Union-Brauerei ein spektakulärer Goldschatz. Er zählt heute zu den Bedeutendsten der spätantiken Schatzfunde nördlich der Alpen. Ausgegraben wurden 444 spätrömische Goldmünzen, 16 Silbermünzen und ein goldener Halsreif. Wem dieser Schatz gehörte, ist bis heute nicht geklärt, nur dass er im Jahre 410 vergraben wurde. Zu dieser Zeit war die Stadt noch als „Throtmanni“ in aller Munde. Dort befand sich eine einflussreiche Königspfalz. Sie wurde vor allem von den ottonischen und salischen Königen des 10. und 11. Jahrhunderts genutzt. Der eigentümliche Name „Throtmanni“ bedeutet nichts anderes als Dreimauernstadt. So hat König Barbarossa die Hanse genannt. Der jetzige Stadtname ist eine Wortneuschöpfung. Die genaue Herkunft und Bedeutung sind ebenso knifflig wie die Suche nach einem ersten Eindruck der Stadt selbst.
Gestern und heute
Gegründet wurde die Stadt von den Karolingern. Die westgermanischen Franken lebten und herrschten bis ins 11. Jahrhundert und trugen ab 751 die Königswürde in Frankreich. Der Bekannteste unter ihnen ist Karl der Große. Er wurde am 25. Dezember 800 von Papst Leo III. in Rom zum römischen Kaiser gekrönt.
Lange brachte man die Stadt Dortmund mit Eisen, Kohle und Bier in Verbindung. Inzwischen hat sich die Hanse von einer Industriemetropole zu einem wichtigen Dienstleistungs- und Technologiestandort in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Solche Wandlungen verdankt die Stadt seit jeher seinen Bürgern.
Im 14. Jahrhundert lebten rund 7000 Menschen in Dortmund. Damals genoss die Stadt eine überregionale wirtschaftliche Stellung. Die Stadt erregte oft Aufmerksamkeit. Einem Zusammenschluss von Kaufleuten gelang es zu Beispiel um 1343 die Auslösung der englischen Königskrone für 45.000 Gulden. Das Geld sollte den Hundertjährigen Krieg finanzieren. Dass die Stadt auch besonders düstere Taten vollbrachte, zeigt die Pestwelle aus dem Jahr 1350. Damals ereignete sich ein Massensterben. Weit über 40 Prozent der Stadtbevölkerung wurde von der Pest dahingerafft. Der Druck auf die Stadtwichtigen wurde immer größer. Klar war, schnell musste ein Schuldiger gefunden werden. Der Finger richtete sich auf die jüdische Bevölkerung. Man unterstellte ihnen, sie hätten die Brunnen der Stadt vergiftet und trieb sie davon. Ihr Hab und Gut wurde verteilt. Heute ist bekannt, dass noch vor Eintreffen der Pest in Dortmund, der Stadtrat mit dem Grafen von der Mark darüber diskutiert hatte, wie man das Eigentum der Juden aufteilen könne.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg verließ Dortmund sein Glück. Die einstige Stellung, der Ruhm und das Ansehen waren wie weggeblasen. Die Hanse hatte sich in ein Ackerbürgerstädtchen verwandelt. Das bedeutete, dass ihre Bürger hauptsächlich von der Landwirtschaft lebten und überlebten. Doch, schon wie schon so oft zuvor schafften es die Bürger und die Stadt, sich zu erholen.
Nach der Französischen Revolution erstrahlte Dortmund als neuer Stern der Industrie. Die Dortmunder Gründerjahre folgten, in denen die Stadt die Grundsteine für eine moderne Wirtschaft legte und sich um den Status „Großstadt“ verdingte. Doch die ewige Berg- und Talbahn der Stadt nimmt kein Ende und wird es wohl nie. Sie scheint für ewig einem stetigen Wandel unterlegen zu sein. Von 1960 bis 1994 sinkt die Zahl der Industriebeschäftigten von 127.000 auf 37.000 Personen. Rund 90.000 Arbeitsplätze gehen in dieser Zeit verloren. Noch heute kämpft die Stadt mit der höchsten Arbeitslosenquote in Westdeutschland. Aber sie kämpft. Immer wieder und allen voran, ihre Bürger.
Dortmunder U
Das einstige Kellerhochhaus der ehemaligen Union-Brauerei in Dortmund ist das liebste Wahrzeichen der Stadt. Heute steht das Industriegebäude unter Denkmalschutz. Kunst und Kreativität sind hier zu Hause. Der U-Turm, wie das Gebäude auch genannt wird, entstand 1926/27. Es gilt als Dortmunds erstes Hochhaus. Der Stahlbetonbau steht auf insgesamt vierzig Pfeilern. Die Spitze des Gebäudes krönt seit 1968 ein vierfaches, neun Meter hohes U. Es leuchtet als markantes Wahrzeichen in der Nacht und ist das Firmenzeichen der Union-Brauerei. Seit 2008 ist der U-Turm ein Zentrum für Kultur, Kunst und Forschung. Neben Ausstellungsräumen, einem Museum und der Fachhochschule Dortmund befindet sich dort auch ein Restaurant. Das Dach wird übrigens regelmäßig mit Videokunst bespielt.
Xovilichter in Dortmund
Haben sich in dem Dortmunder U die Xovilichter verborgen?
Was das sein soll?
Das Keyword des SEO Wettbewerbes, an dem wir teilnehmen. Bis zum 19. Juli 2014 wollen wir in den Top 20 von Google sein und die besagten Lichter finden. Wer einen Tipp hat, einfach schreiben!
Diese Stadt hat Probleme mit ihrem Namen. Vor der Gründung der DDR hieß sie einst bereits Chemnitz, bannt nach dem gleichnamigen Fluss, der sich seinen Weg durch die Stadt bahnt. In 1953 wurde die Stadt zu Ehren des deutschen Philosophen sowie Begründer als auch Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus Karl Marx umbenannt. Bei einer Volksabstimmung im April 1990 forderten 76 Prozent der Befragten den einstigen Namen zurück.
Chemnitz ist unsicher, nicht was uns Menschen an sich betrifft, sondern was ihre Identität betrifft. Mal heißt sie Karl Marx Stadt, mal Chemnitz. Schuld daran sind das politische Denken und die Auswirkungen der Zeit. Heute ist die Stadt in Sachsen zur Ruhe gekommen und ist eine wichtige Wirtschaftsregion.
Xovilichter in Chemnitz?
Sie würden zu einer Stadt passen, deren Identität in all den Jahren so unklar war wie die der Xovilichter. Lasst uns herausfinden, ob sie in Chemnitz versteckt sind! Warum, erfahrt ihr hier.