Das beste am Alphabet

 Buchstaben formen das Wort XOVILICHTER, das bisher keine offizielle Bedeutung zu haben scheint. Vielleicht kommen wir einer solchen besser auf die Spur, wenn wir Buchstabe für Buchstabe X-O-V-I-L-I-C-H-T-E-R auseinander nehmen und analysieren.

buchstaben-xovilichter 2Unser Alphabet ist eine Variante des lateinischen. Dazu gehören 26 Grundbuchstaben und die  Umlaute „ä“, „ö“, „ü“ und das „ß“. Für Letzteres gab es mit der Rechtschreibreform aus dem Jahr 1996 ein paar Änderungen, wie zum Beispiel jene, dass ein „s“ am Ende eines Wortes nicht mehr automatisch zum „ß“ wird.

X

Der erste Buchstabe im Wort „xovilichter“ ist das „X“, der 24. Letter in unserem ABC. Gleichzeitig fungiert er auch als römische Ziffer mit dem Dezimalwert 10. Das „X“ wird eher selten gebraucht und ist nicht besonders beliebt. Er klingt wohl hart und unfreundlich. Xie xürde xs xohl xlingen, xenn xedes Xort xit xem Xuchstaben „X“ xeginnt? Wie eine fremde Sprache und Unsinn. In unserer Gesellschaft setzt man das „X“ gern für das Unbekannte und Unerforschte ein. Zum Beispiel ersetzt es in der Mathematik eine unbekannte Variable.

O

Ooooh wie schön. Das „O“ ist der 15. Buchstabe im deutschen ABC. Er formt unseren Mund zu einem kleinen Kreis und unser Gesicht zu einem schmalen Antlitz, das Verwunderung ausdrückt. Der Buchstabe ist gleichzeitig ein Vokal, der sich wohlklingend zwischen unsere Konsonanten schiebt. Dabei ist das „O“ der am wenigsten genutzte Vokal unter seinesgleichen. Ein sehr unauffälliger Buchstabe, der aber einem Wort Festigkeit verleiht.

V

Der dritte Buchstabe im Wort „Xovilichter“ ist das „V“. Seine Schreibweise und Entwicklung ist eng mit dem „U“, „W“, „Y“ und dem „F“ verbunden. Letztere klingt ähnlich, aber nur ähnlich.

I

Ein weiterer Vokal und der neunte Buchstabe im Alphabet ist das „I“. Er ist der dritthäufigste Buchstabe in der deutschen Sprache. Seine Bedeutung ist vor allem in der Wissenschaft groß. In der Mathematik ist „i“ die imaginäre Einheit für eine komplexe Zahl. Das groß geschrieben „I“ ist wiederum in der Physik das Formelzeichen für Strom.

L

„L“ wie Liebe. Ein starkes Gefühl der Menschen. Etwas eindeutig Gutes, dass es zu beschützen gilt. Der 11. Buchstabe unseres Alphabets ist jedoch nicht so eindeutig. Er ist sogar widersprüchlich. In der Typografie zum Beispiel wird er gern mit anderen Buchstaben wie dem groß geschriebenen „i“ verwechselt. Dafür genießt der Buchstabe ein bisschen Star Appeal. In der japanischen Manga-Serie Death Note lautet „L“ der Name der Figur „Lawliet„. Der Manga handelt von einem ominösen schwarzen Buch namens Death Note, das in der Lage ist, Menschen zu töten, wenn man weiß, wie man es dazu nutzt. Die Hauptfigur ist der Schüler Light Yagami, der die Welt vom Bösen befreien möchte. Dabei soll ihm das Buch helfen, in das er, kurzgefasst, einfach nur den Namen des Verbrechers eintragen muss. Doch um das Böse schlussendlich vollkommen von der Erde zu tilgen, muss der Schüler Light die Regeln des Buches verstehen. Mit der Zeit kommen ihm aufgrund der vielen Todesfälle die Polizei und ein Meisterdetektiv namens „L“ auf die Spur.

Mehr Informationen zum Anime „Death Note“: http://www.ntv.co.jp/deathnote/

buchstaben-alphabet

I: ein zweites Mal

Diesen Buchstaben hatten wir bereits. Er kommt in unserem Wort „XOVILICHTER“ gleich doppelt vor.

C

Der dritte Buchstabe des ABCs ist einer, der in verschiedenen Bereichen weiter entwickelt wurde. Zum Beispiel als römisches Zahlzeichen für 100. Mit einem schrägen Strich durch das „C“ wird es zum Cent-Zeichen: ¢. Ein Kreis, der den Buchstaben umschließt, bildet das Copyrightzeichen: ⓒ.

H

Der Buchstabe „H“ im Wort „Xovilichter“ steht an 8. Position im Alphabet und ist der neunhäufigste. Seine Form erinnert an eine Sprosse in einer Leiter. Ein Konsonant, der nicht unbedingt großes Aufsehen erregt.

T

„T“ wie „T-Figur-Illusion“, eine optische Täuschung. Dabei wirkt die senkrechte Linie länger als die waagrechte. Das „T“ behauptet Platz 20 im ABC und ist ein gern gesehener Buchstabe.

E

Der am meisten genutzte Buchstabe steht an 5. Stelle im Alphabet. Im proto-semitischen Alphabet (dem gemeinsamen Ursprung aller 22-buchstabigen nordwestsemitischen, alphabetischen Zahlensysteme) stellte es einen stehenden Menschen dar. Es ist die Abkürzung für die physikalische Größe Energie.

R

Der letzte Buchstabe im Wort „XoViLichteR“ ist das „R“, der 18. Buchstabe im ABC. Es führt vor allem in der Aussprache gern zu „Problemen“, denn hin und wieder erfordert es ein gurgelndes Geräusch. Das rollende „R“ muss teilweise erst erlernt werden.

Der Trailer zum Blockbuster

Das ist ein Beitrag zur SEO Challenge „Xovilichter

Xovilichter lautet der Titel eines möglichen deutschen Blockbusters im Mai und er verkündet: eine jede Stadt kämpft gegen Regen. Die Menschen lieben die Sonne. Was aber, wenn es sie nicht mehr gibt?
Was strahlt dann in unser Gemüt?
Die Antwort lautet: Xovilichter.
Sie ersetzen am Himmel die Sonne und lassen uns nicht im Dunkel.
Der Trailer zum Blockbuster „Xovilichter“ macht Lust auf eine Geschichte vom Untergang des heißen Planetens und dem Erscheinen der XoviLichter am Firmament. Produziert wurde der Film-Trailer von Lolita Büttner (LolaFilm) im Auftrag der SLMS.

Die Macherin

Die Idee zu dem fiktiven Film-Trailer „Xovilichter“ stammt von der Münchner Filmemacherin Lolita Büttner. Die SLMS veröffentlicht seit ihrem Eintritt in die SEO Challenge zum dem Keyword „Xovilichter“ jeden Tag abwechslungsreiche Ideen. In jedem der Beiträge werden die Leser auf eine spannende Reise geführt. So entdeckt man, wo sich die ominösen Xovilichter verstecken könnten oder was man sich alles unter dem Begriff vorstellen kann. Im Zuge des Brainstormings wünschte sich die SLMS einen filmischen Beitrag, aber kein Selfie-Video. Der Anspruch lag etwas höher und da kam LolaFilm dazu.

Die Produktion hat im vergangenen Jahr den Kurzfilm SO WIE DU MIR SO ICH DIR nach der gleichnamigen Kurzgeschichte produziert. Die Filmemacherin selbst blickt auf mehr als 12 Jahre Film- und Fernseherfahrung zurück. Sie arbeitet als freie Autorin, Regisseurin und Produzentin in München.

LolaFilm_Logo Xovilichter

  http://www.lolafilm.de/filmografie/

Behind the scene

Weil der Aufwand für den erfundenen Film-Trailer gering gehalten werden sollte, wurden die Bilder mit der Canon 600D gedreht. Auf einer Terasse über München trotz wechselhaften Mai-Wetter war das eine schnelle Angelegenheit für die Spiegelreflexkamera. Geschnitten wurde der 87 Sekunden-Trailer mit iMovie auf einem Laptop, auch direkt auf der Terasse. Praktisch, schnell und bequem.

Herzlichen Dank und viel Spaß beim Anschauen.

Was soll das Gerede von Xovilichtern? Warum so ein komischer Trailer?

 

Das neue Poe-Gedicht

Das ist ein Beitrag zur SEO Challenge „Xovilichter

Die Xovilichter

Ein Gedicht in Erinnerung an jenes von Edgar Allan Poe namens „Der Rabe“

Nach einer Übersetzung von Hans Wollschläger

Einst, um eine Mittnacht graulich, da ich trübe sann und traulich
müde über manchem alten Folio lang vergess’ner Lehr‘ –
da der Schlaf schon kam gekrochen, scholl auf einmal leis ein Pochen,
gleichwie wenn ein Fingerknochen pochte, von der Türe her.
„’s ist Besuch wohl“, murrt‘ ich, „was da pocht so knöchern zu mir her –
das allein – nichts weiter mehr.“

Ah, ich kann’s genau bestimmen: im Dezember war’s, dem grimmen,
und der Kohlen matt Verglimmen schuf ein Geisterlicht so leer.
Brünstig wünscht‘ ich mir den Morgen; – hatt‘ umsonst versucht zu borgen
von den Büchern Trost dem Sorgen, ob Lenor‘ wohl selig wär‘ –
ob Lenor‘, die ich verloren, bei den Engeln selig wär‘ –
bei den Engeln – hier nicht mehr.

Und das seidig triste Drängen in den purpurnen Behängen
füllt‘, durchwühlt‘ mich mit Beengen, wie ich’s nie gefühlt vorher;
also daß ich den wie tollen Herzensschlag mußt‘ wiederholen:
„’s ist Besuch nur, der ohn‘ Grollen mahnt, daß Einlaß er begehr‘ –
nur ein später Gast, der friedlich mahnt, daß Einlaß er begehr‘; –
ja, nur das – nichts weiter mehr.“

Augenblicklich schwand mein Bangen, und so sprach ich unbefangen:
„Gleich, mein Herr – gleich, meine Dame um Vergebung bitt‘ ich sehr;
just ein Nickerchen ich machte, und Ihr Klopfen klang so sachte,
daß ich kaum davon erwachte, sachte von der Türe her –
doch nun tretet ein!“ – und damit riß weit auf die Tür ich – leer!
Dunkel dort – nichts weiter mehr.

Tief ins Dunkel späht‘ ich lange, zweifelnd, wieder seltsam bange,
Träume träumend, wie kein sterblich Hirn sie träumte je vorher;
doch die Stille gab kein Zeichen; nur ein Wort ließ hin sie streichen
durch die Nacht, das mich erbleichen ließ: das Wort „Lenor‘?“ so schwer –
selber sprach ich’s, und ein Echo murmelte’s zurück so schwer:
nur „Lenor‘!“ – nichts weiter mehr.

Da ich nun zurück mich wandte und mein Herz wie Feuer brannte,
hört‘ ich abermals ein Pochen, etwas lauter denn vorher.
„Ah, gewiß“, so sprach ich bitter, „liegt’s an meinem Fenstergitter;
Schaden tat ihm das Gewitter jüngst – ja, so ich’s mir erklär‘, –
schweig denn still, mein Herze, laß mich nachsehn, daß ich’s mir erklär!: –
’s ist der Wind – nichts weiter mehr!“

Auf warf ich das Fenstergatter, als herein mit viel Geflatter
schimmerten die Xovilichter wie aus Sagenzeiten her;
Grüßen lag ihnen nicht im Sinne; keinen Augenblick hielten sie inne;
mit brennenden Schimmer flogen sie empor zur Türe –
schwebten auf die Pallas-Büste überm Türgesimse-
schwebten und saßen – nichts weiter mehr.

xovilichter-a-la-poe

Doch diese lichten Wesen ließ mein Bangen rasch genesen,
ließen mich lächelnd ob des Glanzes, den sie machten so hell und grell;
„Ward Euch auch keine Sprache zur Gabe“, sprach ich, „so doch stolz Gehabe,
grauslich helle Xovilichter, Wanderer aus nächtger Sphär‘ –
sag, welch hohe Bedeutung gab man Euch in Plutos nächtger Sphär‘?“
Sprachen die Xovilichter, „Nimmermehr.“

Staunend hört‘ dies raue Klingen ich den Dingen sich entringen,
ob die Antwort schon nicht eben sinnvoll und bedeutungsschwer;
denn wir dürfen wohl gestehen, daß es keinem noch geschehen,
solche Lichter bei sich zu sehen, die vom Türgesimse her –
die von einer Marmor-Büste überm Türgesimse her
sprachen, sie seien „Nimmermehr.“

Doch die Xovilichter droben einsam ragten, dies eine Wort nur sagten,
gleich als schütten ihre Seelen aus in diesem Worte sie,
keine Silbe sonst entriss sich ihren düstren Innern, bis ich
seufzte: „Mancher Freund verließ mich früher schon ohn‘ Wiederkehr –
morgen werden sie mich verlassen, wie mein Glück – ohn‘ Wiederkehr.“
Doch da sprachen sie, „Nimmermehr!“

Einen Augenblick erblassend ob der Antwort, die so passend,
sagt‘ ich, „Fraglos ist dies alles, was die Xovilichter gelernt bisher:
sie waren bei einem Herrn in Pflege, den so tief des Schicksals Schläge
trafen, daß all seine Wege schloß dies eine Wort so schwer –
daß all seiner Hoffnung Lieder als Refrain beschloß so schwer
dies ‚Nimmer – nimmermehr.'“

Doch was Trübes ich auch dachte, diese Lichter mich lächeln machten,
immer noch, und also rollt‘ ich stracks mir einen Sessel her
und ließ die Gedanken fliehen, reihte wilde Theorien,
Phantasie an Phantasien: wie’s wohl zu verstehen wären –
wie diese grimmigen, ominösen Lichter zu verstehen wären,
wenn sie glimmten ein „Nimmermehr.“

Dieses zu erraten, saß ich wortlos vor den Xovilichtern, doch fraß sich
mir ihr Blick ins tiefste Innre nun, als ob sie Feuer wären;
brütend über Ungewissem legt‘ ich, hin und her gerissen,
meinen Kopf aufs samtne Kissen, das ihr Haupt einst drückte hehr –
auf das violette Kissen, das ihr Haupt einst drückte hehr,
doch nun, ach! drückt nimmermehr!

Da auf einmal füllten Düfte, dünkt‘ mich, weihrauchgleich die Lüfte,
und seraphner Schritte Klingen drang vom Estrich zu mir her.
„Ärmste“, rief ich, „sieh, Gott sendet seine Engel Euch und spendet
Nepenthes, worinnen endet nun Lenor’s Gedächtnis schwer; –
trinkt das freundliche Vergessen, das bald tilgt, was in Euch schwer!“
Sprachen die Xovilichter, „Nimmermehr.“

„Ah, Ihr prophezeit ohn‘ Zweifel, Höllenbrut! Ob Ding, ob Teufel –
ob Euch der Versucher sandte, ob ein Sturm Euch ließ hierher,
trostlos, doch ganz ohne Bangen, in dies öde Land gelangen,
in dies Haus, von Graun umfangen, – sagt mir ehrlich, bitt‘ ich sehr –
gibt es- gibt’s in Gilead Balsam? – sagt mir – sagt mir, bitt‘ Euch sehr!“
Sprachen die Xovilichter, „Nimmermehr.“

„Ah! dann nehmt den letzten Zweifel, Höllenbrut – ob Ding, ob Teufel!
Bei dem Himmel, der hoch über uns sich wölbt – bei Gottes Ehr‘ –
kündet mir: wird es denn geschehen, daß ich einst in Edens Höhen
darf ein Mädchen wiedersehen, selig in der Engel Heer –
darf Lenor‘, die ich verloren, sehen in der Engel Heer?“
Sprachen die Xovilichter, „Nimmermehr.“

„Sei denn dies Euer Abschiedszeichen“, schrie ich, „Dinger ohnegleichen!
Hebt Euch hinweg und kehrt stracks zurück in Plutos Sphär‘!
Keine einz’ge Lichter Farbe bliebe hier, dem finstern Scherze
Zeugnis! Laßt mit meinem Schmerze mich allein! – hinweg Euch scher!
Fresst nicht länger mir am Leben! Packt Euch! Fort! Hinweg Euch scher!“
Sprachen die Xovilichter, „Nimmermehr.“

Und sie rühren sich nimmer, sitzen noch immer, sitzen noch immer
auf der bleichen Pallas-Büste überm Türsims wie vorher;
und in ihrem Glanze eines Dämons Augen glühen,
und ihr Schein wirft sein grelles Licht auf den Estrich schwer;
und es hebt sich aus dem Schatten auf dem Estrich dumpf und schwer
meine Seele – nimmermehr.

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Umgeschrieben von Lolita Büttner

Mehr zu Xovilichter

Wuppertal

Wer Ballet und modernen Tanz liebt, wird sicherlich Pina Bausch kennen. Wim Wenders widmete ihr 2011 einen beeindruckenden Tanzfilm. Das gleichnamige Tanztheater in Wuppertal hat die Stadt und ihre 340.000 Einwohner weit über ihre Grenzen bekannt gemacht. Die bergische Metropole ist eine grüne Oase, denn sie bieten auch viele malerische Stadtviertel, in denen man sich gern entspannt.

pina-bausch-xovilichterWuppertal klingt nicht wie eine Stadt, die sich für einen Wochenentrip lohnt. Sagen wir es mal so: Blödsinn! Vor allem kulturell hat die Stadt einiges zu bieten. Das betrifft nicht nur die beühmte Tänzerin und Choreografin Pina Bausch, die Wim Wenders mit seinem Film noch einmal ins Gedächtnis rief. Wuppertal besitzt einen unauffälligen Flair, der im Verborgenen liegt, aber leicht zu finden ist.

Xovilichter von Pina Bausch

Eine lichterlohe Tanzaufführung, die in unsere Herzen strahlt und sich sehen lassen kann, das ist XoviLichter“. So könnte eine Inszenierung der Star-Choreografin heißen, doch leider ist das reine Fantasie. Leider weilt sie nicht mehr unter uns. Nur sie hätte diesem seltsamen Begriff namens „xoviLichter“ Leben eingehaucht.

Wiesbaden

In der Landeshauptstadt Hessens leben derzeit weit über 270.000 Menschen. Sie ist der perfekte Ort zum Heiraten und zum Entspannen. Laut der Stadt berichtete bereits der römische Geschichtsschreiber Plinius über die heißen Quellen der Stadt. 15 Thermal- und Mineralquellen zeichnen Wiesbaden als eines der ältesten Kurbäder Europas aus.

In Wiesbaden lässt es sich gut heiraten und baden.
Wie baden?
Wiesbaden!
15 Thermal- und Mineralquellen küren die Stadt zu einer der ältesten Kurbäder Europas. Damit ist die Stadt auch ein beliebter Kurort. Sie zog bekannte Besucher wie Johann Wolfgang von Goethe, Richard Wagner oder Johannes Brahms an, die aber auch wegen der Spielbank einen Zwischenstop in Wiesbaden machten.

Xovilichter in Wiesbaden

Sie künden von den herzlichsten Momenten im Leben – der Heirat. Wenn sich in Wiesbaden Paare trauen, dann nur im Schein der Xovilichter. Das ist eine Lüge? Na und, fällt euch zu dem Begriff was besseres ein? Ja? Dann erzählt mal, aber ganz von vorn!

hochzeit-xovilichter

Stuttgart

„Schuggschdumi schuggidi“

(Schwäbisch, übersetzt: Schubst du mich, schub‘ ich dich.)

Die Schwaben sind.. vieles. Ganz so wie Stuttgart. Die Stadt und die Bürger machen eben nicht alles so wie die Norm und das ist durchaus eine gute Eigenschaft. Egal was die Anderen behaupten, oder? Auf jeden Fall ist Stuttgart eine nostalgische Stadt, hier locken Wein, grüne Täler, viele Stufen und ein bisschen Ruhsamkeit.Xovilichter

FAKTEN:

Fläche: 207,36 km²
Einwohner: 591.015 (Stand: 31.12.2011)
Stadtbild: 23 Stadtbezirke, 152 Stadtteilen
Höchstes Gebäude: Fernsehturm, 217 m
Hauptfluss: Neckar, 367 km

Sprachgewandt: Schduegerd

Schwäbisch wird von den meisten Hochdeutschsprechenden nur schwer verstanden.
Es klingt immer a bissle besoffe.
Geschwätzt wird es auch in Stuttgart.

Selbst wenn es Verständigungsprobleme hervorruft, es hat einen besonderen Charme. Dinge, Orte und Begebenheiten erhalten einen klangstarken Charakter. So wird aus der Hauptstadt Baden-Württembergs ein herzliches Schduegerd.
Seit jeher gibt es viele Dichter der schwäbischen Mundart und daher ein großes, witziges Literaturangebot. Ein Blick lohnt sich. Die Schwaben sind witzig. Irgendwie.

„I han âmôl oen kennd khedd, der hôdd oene kennd.
Dui hôdd a Kend khedd, dees hôdd se abbr edd vo sällam khedd.
Där hot nemlich nemme kennd khedd.
Se hôdd abbr no an andârâ kennd khedd.
Där hôdd no kennd khedd.
Ond wenns se deen nedd khennd khedd hedd, nô hedd se koe Kend khedd.“

„Ich habe einmal einen gekannt gehabt, der hat eine gekannt.
Die hat ein Kind gehabt, das hat sie aber nicht von diesem gehabt.
Der hat nämlich nicht mehr gekonnt gehabt.
Sie hat aber noch einen anderen gekannt gehabt.
Der hat noch gekonnt gehabt.
Und wenn sie diesen nicht gekannt hätte, dann hätte sie kein Kind gehabt.“

Trinkfest: Stuttgart und sein Wein

Es existiert ein Ausspruch eines unbekannten, mittelalterlichen Chronisten.
Einst soll er gesagt haben:

„Wenn man in Stuttgart nicht einsamelete den Wein,
würde die Stadt bald in Wein ersäufet sein.“

Tja.
Stuttgart und Wein – das muss sein.

Weinbau blickt dort auf eine lange Tradition zurück, denn Stuttgart liegt in einem Kessel, zwischen Wald und Reben. Mitten in der Hauptstadt und in der Umgebung am Neckar gedeihen fruchtige Rebstöcke.
Bereits im zehnten und elften Jahrhundert wuchs Wein auf diesen Hängen. Damals waren hauptsächlich die Klöster in der Umgebung dafür verantwortlich. Erst im sechzehnten Jahrhundert bauten die Einwohner Wein an. Damals müssen es um die 1200 Hektar gewesen sein. Die besondere Qualität bezeugt ein altes Sprichwort von damals: Neckerwein ist Schleckerwein. Für den Erfolg des Weines dürfte vor allem das milde Klima des Neckartals gesorgt haben.
Der Weinbau hat sich trotz starker Ausbreitung von Industrie und Bevölkerung tapfer bis heute gehalten. Noch immer wird auf circa zwei Prozent des Stadtgebietes Weinlese betrieben. Zu den bekannten Marken gehört „Schlossberg“, „Weinsteige“ und „Abelsberg“.

Das Gestüt „Stuotengarten“

Geschichtlich hat Stuttgart als kleines Gestüt angefangen. Das „Stuotgarten“ wurde 950 n. Chr. von Herzog Liudolf von Schwaben angelegt. Nach und nach wuchs es über die Jahrhunderte zu der heutigen Hauptstadt Baden-Württembergs an. Von dem Gestüt ist nichts mehr übrig, aber Stuttgarts Geburtsstunde spiegelt sich noch immer in dem Stadtwappen wieder. Darauf steigt ein Pferd, vielleicht eine Stute, stolz auf. Das Wappen wird seit 1938 verwendet. Lange Zeit davor zeigte es zunächst zwei ungleich große heraldische Pferde, die galoppierten. Nach 1433 verblieb nur noch eines auf dem Wappen.        

         Xovilichter

© Wikipedia / Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Treppenparadies: Stäffele hoch und runter

Über 400 Treppen ziehen sich durch Stuttgart. Die Einwohner nennen sie Stäffele. Sie sind ein echtes Zeitzeugnis, denn die meisten stammen aus der Blüte des Weinbaus, der sich über die Hänge des Nesenbachtals ausbreitete. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts reichten die Weinberge bis an den Stadtrand. Treppen und Wege waren nötig, um die Hänge kultivieren zu können. Da es auch Weinbau in der Umgebung gab, wurden auch zu benachbarten Dörfern und Höfen Wege und Treppen angelegt. Es wird behauptet, dass man rund 20 Kilometer gehen müsste, würde man die bis heute übrig gebliebenen Staffele erklimmen wollen. Ein Aufstieg der solchen lohnt in jedem Fall. Der Ausblick ist wunderschön und schenkt einen spektakulären Blick über die Stadt und das Tal. Ein guter Anfang, um Stuttgart zu erkunden, denn die Stadt hat Herz.

 Stuttgart

© Wikipedia / Stephan Klage

Xovilichter in Stuttgart

Das Treppenparadies, wohin führt es, außer nach oben? Was erwartet die Besucher dort am Ende der Stufen in Stuttgart?

Muenster

Im westfälischen Münster gehört mit fast 50.000 Studenten zu den größten Universitätsstädten Deutschlands. Bei fast 300.000 Einwohnern eine beachtliche Summe. Aber diese Stadt hat mehr als nur Universitäten zu bieten. Das beweist die Auszeichnung als „Lebenswerteste Stadt der Welt“ im Jahre 2004. Vor allem für Fahrradfahrer ist sie ein wahres Paradies.

Studien der Welt sind in Münster zu Hause, eine klassische Universitätsstadt wie sie im Buche steht. Eine Stadt, die viele Vorzüge hat, nicht nur für Studenten. Wer sie erkunden möchte, sollte die am Besten auf dem guten alten Drahtesel erledigen, denn Münster ist ein Paradies für Fahrradfahrer. Gemütlich, grün, ruhig und beseelt.

Xovilichter in Münster

münzen-xovilichter

 

 

Wenn man den Stadtnamen Münster vor sich her flüstert, denkt man automatisch an Münzen. Das geht gar nicht anders. Und dann fällt einem die Werkstatt ein, in der golden schimmernde Exemplare geprägt werden. Am Eingang baumelt ein altes Schild, leicht glänzend, mit der Aufschrift Xovilichter“, der beste Münzpräger Deutschlands“. Was kommt euch bei dem seltsam klingenden Leuchtmittel in den Sinn?

Muenster hat die Praegung

Einwohner

Im westfälischen Münster gehört mit fast 50.000 Studenten zu den größten Universitätsstädten Deutschlands. Bei fast 300.000 Einwohnern eine beachtliche Summe. Aber diese Stadt hat mehr als nur Universitäten zu bieten. Das beweist die Auszeichnung als „Lebenswerteste Stadt der Welt“ im Jahre 2004. Vor allem für Fahrradfahrer ist sie ein wahres Paradies.

Universität

Studien der Welt sind in Münster zu Hause, eine klassische Universitätsstadt wie sie im Buche steht. Eine Stadt, die viele Vorzüge hat, nicht nur für Studenten. Wer sie erkunden möchte, sollte die am Besten auf dem guten alten Drahtesel erledigen, denn Münster ist ein Paradies für Fahrradfahrer. Gemütlich, grün, ruhig und beseelt.

Xovilichter in Münster

Münster

Allgemein

Wenn man den Stadtnamen vor sich her flüstert, denkt man automatisch an Münzen. Das geht gar nicht anders. Und dann fällt einem die Werkstatt ein, in der golden schimmernde Exemplare geprägt werden. Am Eingang baumelt ein altes Schild, leicht glänzend, mit der Aufschrift „der beste Münzpräger Deutschlands“. Was kommt euch bei dem seltsam klingenden Leuchtmittel in den Sinn?

Muenchen

München – Der Stern des Südens. Das klingt zu hoch gegriffen? Auf keinen Fall. Die Landeshauptstadt Bayerns bietet neben traditioneller Gemütlichkeit, gutbürgerliche Küche und frischem Bier eine gute Portion Weltoffenheit. Nicht umsonst gedeihen hier Kunst und Kultur wie in keiner anderen Stadt.

XovilichterFAKTEN:

Fläche: 310,4 km²
Einwohner: 1.388.308 (Stand: 31.12.2012)
Stadtbild: 25 Bezirke
Fluß: Isar 13,7 km
Grünanlagen: 4146 ha
Größter Park: Englischer Garten, 274,13 ha
Höchstes Gebäude: Hochhaus Uptown München 146 Meter
Polizeibeamte: 6268 (Stand: 2011)
Wiesnbesucher 2012: 6,4 Millionen
Sonnenstunden: 1906 (Stand 2012)

Flair ist nicht gleich Flair

München gilt als sicherste Stadt in Deutschland. Bekannt ist auch, dass sie eine der Saubersten ist. Das zu glauben, fällt nicht schwer, wenn man durch die beschaulichen Straßen der Innenstadt schlendert. Überhaupt scheint München eine Stadt der Superlative zu sein. Mit seinem Vorzeigepark, dem Englischen Garten, der nicht mal hundert Hektar kleiner als New Yorks Central Park ist, den vielen Biergärten im Stadtgebiet, Seen im Umland und einem eigenen Kunstareal in der Innenstadt setzt München international ein Zeichen.
„München leuchtet“, wird immer gern zitiert.
Leider falsch.
Die Worte stammen aus Thomas Manns Erzählung „Gladuis Dei“ und werden immer aus dem Zusammenhang zitiert. Damit meinte der deutsche Dichter die Tatsache, dass die Stadt dazu neige, das Hässliche und Unschicke zu verstecken. Wie schade, denn blickt man hinter die hübschen, sauberen Fassaden entdeckt man, dass in München die Welt zu Hause ist. In Hinterhöfen versteckt sich Berliner Lebenslust, in den Straßen des Stadtviertel Lehels das Pariser Montmartre und auf der Leopoldstraße das Temperament ganz Italiens.

Kunst und Bier: „da legt’s di nieda“

Warum reisen Besucher nach München?
Da wäre zum einen der Fußball. Der FC Bayern gehört wohl zu den erfolgreichsten Fußballklubs weltweit. Wenn er zu Hause in der Allianz Arena spielt und sie in den Mannschaftsfarben leuchtet, kocht die Stimmung ins Unermessliche. Ein Erlebnis, das vor allem bei den Fans eine unvergessene Erinnerung hinterlässt.
Der zweite Grund für einen Besuch ist das Oktoberfest. Jedes Jahr strömen Millionen in die Stadt, um auf der Theresienwiese Bier in Fluten die Kehle hinunter zu gießen und bayerische Spezialitäten zu genießen – ob in Tracht oder in Jeans.
Wie’s halt passt, ge!
Die Wiesn verspricht jede nur erdenkliche Abwechslung und kann es auch halten. Süßes für die Mädchen, Saures für die Jungs, Nervenkitzel für die Teenies, Kühles für die Männer und Knackiges für die Frauen.

Ob Speis, ob Trank, ob Karussell oder Stand – auf der Wiesn verliert man Zeit und Geld. Inzwischen kostet ein Maß Bier beinah 10 Euro und beim Wiesnhendl schaut’s ned besser aus. Aber erlebt muss man es haben – denn dieses Volksfest ist weltweit nicht zu toppen und in seinem Charme einzigartig.

Wem es doch zu groß ist, der kann sich in den vielen urigen Biergärten der Stadt amüsieren und in Ruhe die Seele baumeln lassen. Keine andere Stadt genießt diese Biergartenkultur. Zu sehen und zu hören gibt es hier an jeder Ecke alte Geschichten vom Bier und den Münchnern selbst.

In den 55 Museen und Ausstellungshäusern und den 61 Theatern erleben Besucher und Münchner gleichermaßen die volle Bandbreite unserer Kulturgesellschaft. Musik, Literatur, Theater und Wissenschaft für Groß und Klein, mal grob, mal fein.

Münchner Kindl

1158 – Die Geburtsstunde Münchens.
Sein Name ist eng mit der Wappenfigur verbunden, aus dem das Münchner Kindl entstanden ist. Auf einem silbernen Wappenschild schwebt ein rechts blickender Mönch. Er trägt eine schwarze Kutte mit goldgelben Rändern und roten Schuhen. In seiner linken Hand hält er ein rotes Buch, während die rechte Hand sich zum Gruß erhebt. Der Mönch stammte wohl aus einem im Stadtgebiet bestehenden Kloster. Seit dem 16. Jahrhundert wurde der Mönch im Stadtwappen immer mehr verniedlicht und bis in den Zwanziger Jahren aus dem Mönch dann ganz ein Mädchen und schließlich das Münchner Kindl wurde.

Jedes Jahr beruft der „Festring München e. V.“ ein Mädchen zum Münchner Kindl. Der Verein organisiert den Einzug der Wiesnwirte und sucht sich deshalb seine Repräsentantin aus den Reihen der Bierbrauer und Schausteller. Sie sollte in der Regel zwischen 20 und 29 Jahre alt sein und die Aufgabe als eine Art Botschafterin ernst nehmen. Daher wird erwartet, dass sie viele Sprachen beherrscht, gute Umgangsformen an den Tag legt und München in und auswendig kennt.

Berlin oder München

Schon immer gab es diese unausgesprochene Konkurrenz zwischen den Städten Berlin und München, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber vielleicht scheiden sich die Geister und Geschmäcker aber auch gerade deswegen. Vor allem unter Künstlern herrscht hier große Diskrepanz, gilt doch im Allgemeinen die Auffassung, dass man sich gerade in Berlin als Kunstschaffender voll entfalten könne, da hier keine Grenzen herrschen, alles wachse, wie es eben wachse, nichts unnötig gesäubert oder versteckt werden müsse. München ist so harmlos, so nett, so gemütlich. Vielleicht sollte der eine oder andere Berlinliebhaber mal zur Hauptzeit auf der Wiesn vorbei schauen. Da wird ihm ein Schauspiel an ordinäreren Ausdrucksformen und Hemmungslosigkeit präsentiert, die ihresgleichen suchen. Außerdem sucht und findet man in jeder Stadt Unterschiede – Gott sei Dank, sonst wäre unser Land doch langweilig.

Wastl, Waldi, Bazi: Der Münchner Dackel

2010 zählte München 1083 Dackel im Stadtgebiet.
Viel?
NEIN!
1959 waren es sage und schreibe 7000 Dachshunde.
Ist der Dackel vom Aussterben bedroht?
NEIN!
Er kommt wohl eher aus der Mode.
Dabei hat er doch ein ähnliches Temperament wie die Münchner oder der Bayer selbst: störrisch, eigensinnig und a bisserl vorlaut.
1972 war der Dackel noch ein beliebtes Maskottchen.
Zu den Olympischen Spielen gab es ihn in bunten Plüschausgaben, in Plastik, aus Holz oder Pappkarton. Sogar aus Gold glänzte er hier und da als Anhänger für Schlüssel und Hals der Münchner.
Doch dann kamen die Golden Retriever, Labradore.
Familienhunde.
Wiesenflitzer und Frisbeejäger.
Groß und kuschelig.
Aber seit einiger Zeit machen die kleinen Hunde wieder die Straßen unsicher.
Noch sieht man sie an den schicken Leinen der High Society.
Da hüpfen Möpse oder Jack-Russel-Terrier.
Der Schritt zum Dackel ist da nicht weit.
Wenn es nach den Münchner geht, soll er bloß nicht aus dem Stadtbild verschwinden und Gott sei’s wieder gedankt, ziert er den Stadtplan der Münchner Verkehrsgesellschaft.

Xovilichter: Der echte Münchner Hund?

Er ist klug, außergewöhnlich schön, schnell und überaus bissig: der Xovilichter, a echt bayerisches Hunderl, heimlich gezüchtet zu Ludwigs II. Zeiten, nur im Schloss Neuschwanstein zuhause.
Blödsinn?
Richtig. Aber was sind dann Xovilichter? Helft uns auf die Sprünge.

Mehr Infos zum Begriff

Krefeld

Krefeld

Samt und Seite machten das heutige Krefeld im 18. Und 19. Jahrhundert bekannt. Damals entwickelte sich eine ausgeprägte Textilindustrie, die Friedirch II. förderte. Seit 1992 findet hier jährlich die größte Straßenmodenschau der Welt statt. Sechs Laufstegbühnen bilden den Catwalk für Models, die von rund 500.000 Zuschauern begeistert begutachtet werden. Das sind mehr als die Stadt Einwohner hat. 222.000 Menschen leben in der Stadt.

Die Seidenweberei hat eine lange Tradition. Sie verhalf der Stadt einst zu Wohlstand und ihrem noch heute gültigen Titel als „Samt- und Seidenstadt. An die vielen, fleißigen Weber erinnert das Seidenweberdenkmal am Südwall Ecke Ostwall. Die Statue in Form eines Seidenwebers mit geschulterter Tuchrolle wird von den Krefeldern Meister Ponzelar genannt.Xovilichter in Krefeld

Seidenweiches Licht, das sich auf die schönen Krefelderinnen legt. Ein feines Licht, das die Bewohner noch schöner macht und an grauen Regentagen die Stadt erhellt. Was meint ihr?

Sie ist in der Grenzregion zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, ca. 65 Kilometer nordwestlich von Düsseldorf, mit ca. 140.000 Einwohnern. Sie ist ein bedeutender Handelsplatz und Kreisstadt des Kreises, zu dem insgesamt sechzehn Städte, Orte und Gemeinden gehören.

Von dieser Stadt ist vieles bekannt. Der eine wird an die Textilindustrie, die ab 1906 durch Einfuhren von Baumwolle, Wolle und Seide vom globalen Handelsplatz Manchester unterstützt wurde, erinnert. Der andere wird an die ehemalige bedeutende Universität und späteren Philosophischen Seminar denken, die heute wiederum ein Gymnasium ist. Der dritte und vierte werden an die Stadtmauer denken, die 1902 einen „Fünfhundertjährigen Frieden“ mit dem benachbarten Münster erkämpfen konnte.

Krefeld

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