Eine Großstadt, die aus Dörfern besteht – so wird Mönchengladbach am Niederrhein gern gesehen, denn erst seit 1975 existiert sie in diesem Zusammenschluss mehrerer Städte. 255.000 Menschen genießen die grüne Umgebung in Mönchengladbach. Besonders der ländliche Charme zieht jedes Jahr viele Besucher an den Niederrhein.
„Aus vielen mach eins“ könnte das Motto der Mönchengladbacher sei. Erst seit 1975 besteht die Stadt in ihrer heutigen Form und entwickelte sich aus mehreren Einzelstädten, die sich zusammenschlossen. Hier am Niederrhein gibt es eine besonders ländliche Atmosphäre zu sehen und zu erleben, all das in einer Großstadt.
Xovilichter ist Mönchengladbach?
Aus vielen wurde eins. Viele Lichter ergeben Xovilichter! Ist der Begriff ein Synonym für die strahlende Stadt Mönchengladbach? Eure Meinung? Wir wollen es wissen!
Ihr fragt euch, was soll das mit den Xovilichtern? Dann klickt hier
Wenn eine deutsche Stadt amerikanischen Stil hat, dann Mannheim. Schließlich ist sie eine Quadratestadt. Was ist das, fragen Sie? Nun ja, die Innenstadt Mannheims wurde in viereckigen Häuserblöcken anstatt Straßenzügen angelegt. Darauf sind 290.000 Mannheimer so stolz, dass die Stadtverwaltung ein auf den ersten Blick sehr mathematisches Logo entwickelt hat: MANNHEIM²
Block für Block reihen sich in amerikanischen Städten die Häuser und Straßen aneinander, so ähnlich auch in Mannheim. Verleiht das der Stadt deswegen gleich amerikanischen Charme? No, Sir! Sie bleibt durch und durch deutsch, aber trotzdem einen Ausflug wert.
Xovilichter in Mannheim?
Was gibt es nicht alles bei uns in Deutschland zu entdecken. Es scheint beinah so, als seien wir internationaler, als wir denken. Da müssen sich doch auch die Xovilichter irgendwo finden lassen. Vielleicht in den Straßen Mannheims? Verborgen hinter alten Mauern? Xovilichter lautet zumindest das Keyword des SEO Wettbewerbes, an dem die SLMS teilnimmt. Uns interessiert aber auch, ob sich hinter dem Begriff ein tatsächliches Ding befindet. Teilt eure Einfälle mit uns.
Der erste Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gründete 986 die Stadt Magdeburg, welche im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent zerstört wurde. Nach jahrelangem Wiederaufbau steuerte die Stadt Richtung Erneuerung und Modernität. Doch in den Jahren 2002, 2006 und zuletzt 2013 wurde die Stadt an der Elbe stark vom Hochwasser bedroht. Mehrer Tage lang herrschte Katastrophenalarm. Die 228.000 Magdeburger sind jedoch hart im Nehmen und blicken stets voraus, nie zurück.
Magdeburg hat und hatte zu kämpfen. Im Zweiten Weltkrieg beinah vollkommen zerstört, wird die Stadt immer wieder von einer Gefahr bedroht: Hochwasser. Schuld daran ist die nicht zu bändigende Elbe. 1094 Kilometer lang ist der Fluss und strömt durch Deutschland und Tschechien. Für den Namen gibt es eine fantasievolle Variante der Herkunft. Man erzählt sich, dass sich an seinen Ufern einst Elfen gern aufhielten. Früher, im Mittelhochdeutschem, nannte man einen Elf „Alb“.
Xovilichter in Magdeburg
Ein bisher unentdecktes Denkmal, welches an den Gründer Magdeburgs erinnert, den ersten Kaiser des Römischen Reiches, könnte den Titel „Xovilichter“ tragen. Hell und gleisend erstrahlt es, wenn der Bau in der Sonne steht. Reine Fantasie. Welche „fantastische“ Geschichte fällt euch zu den geheimnisvollen Lichtern ein? Lasst sie uns wissen!
Goethe war in Leipzig gern Gast. Die Stadt und seine vielen Geschichten inspirierten ihn und andere Zeitgenossen zu spannenden Erzählungen, manche Wahrheit, manche Fantasie. Dieses Flair haucht Leipzigern Besuchern ein aufregendes Gefühl ein. Die Stadt entlässt sie nur ungern, hofft auf baldige Rückkehr.
FAKTEN:
Fläche: 297,36 km² Einwohner: 523.719 (Stand: Juni 2013) Stadtbild: 10 Stadtbezirke, 63 Ortsteile Grünanlage: Auenwald, 25 km
2015 feiert Leipzig 1000 Jahre Bestehen, 200 Jahre Völkerschlacht, 100 Jahre Völkerschlachtdenkmal und 25 Jahre Friedliche Revolution. Die Stadt hat aber nicht nur einiges zum Feiern, sondern auch zum Herzeigen.
Seit der Wiedervereinigung muss ich sie Leipzig nicht verstecken. Waren bis 1989 viele nostalgische Häuserbauten extrem sanierungsbedürftig, änderte sich dies mit dem Fall der Mauer. Es wurde lange Zeit stetig abgerissen, renoviert und wiederaufgebaut. In vereinzelten Vororten finden noch heute Stadtsanierungsarbeiten statt.
„Will keiner trinken? Keiner lachen?
Ich will euch lehren Gesichter machen! Ihr seid ja heut wie nases Stroh Und brennt sonst immer lichterloh.“
Zitat: Johann Wolfgang Goethe, „Faust“
Auerbachs Keller: Des Pudels Kern
So beginnt Johann Wolfgang Goethes faustsche Szene im Auerbachs Keller der Stadt Leipzig. Der Schriftsteller selbst verbrachte dort zwischen 1765 bis 1768 viel Zeit während seines Studiums. In den Gemäuern der Gaststätte inspirierten zwei Bilder auf Holz, die den Wunderheiler, Alchemist, Magier, Astrologe und Wahrsager Johan Georg Faust zeigten, Goethe zu seiner Tragödie FAUST. Das wiederum verschaffte dem alten Gasthaus in Leipzigs Zentrum Unsterblichkeit und Ruhm.
Der erste Eigentümer war ein kleiner Leipziger Star: Stadtrat und Medizinprofessor Dr. Heinrich Stromer, den man allgemein nur Dr. Auerbach nannte. Sein Geburtsort Auerbach war Pate für seinen Spitznamen und seinen Weinkeller, der auf der Liste der bekanntesten Gaststätten den Platz fünf einnimmt – so eine amerikanische Studie.
Früher erhellten Kerzen die Kellergewölbe, heute 986 Glühlampen. Auch wenn um 1912 verschiedene Umbauten stattfanden, noch immer sind die historischen Räumlichkeiten so eindrucksvoll und einladend wie in alten Zeiten. Sie verlocken zum Schlemmen sächsischer Köstlichkeiten und Schlürfen frisch gezapfter Biere oder Weine. Ob in der historischen Weinstube oder der Mephistobar – im Auerbachs Keller lässt sich ein Tag in Leipzig feuchtfröhlich ausklingen.
Der Schlachtruf „Wir sind das Volk“ hallte durch die Straßen Leipzigs, als sich am 2. Oktober 1989 die Menschen zur Leipziger Montagsdemonstration einfanden. Die Parole, die erstmalig in Georg Büchners DANTONS TOD zu Wort erschien, breitete sich in Deutschland aus und steht seit jeher als Synonym für das unermüdliche Ringen nach Demokratie. Damals in Leipzig riefen es die Demonstranten der Straßensperre zu, die aus einem schwer bewaffneten Sondertrupp der Volkspolizei bestand.
Seit dieser Zeit gedenkt die Stadt Leipzig jedes Jahr an die Momente jenes Herbsttages, die ihren Ausgang in der Nikolaikirche fanden. Hier ereignet sich innerhalb der Feierlichkeiten das jährliche Friedensgebet. Zum Höhepunkt gehört die Rede zur Demokratie, die ebenfalls in der Nikolaikirche abgehalten wird. Persönlichkeiten, die sich um die Demokratie in Europa verdient gemacht haben, finden treffende Worte und erinnern an die Ereignisse von 1989.
2009 kam eine weitere Feierlichkeit dazu, das Lichtfest. Erstmalig eröffneten es Hans-Dietrich Genscher, Kurt Masur, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und die Bürgerrechtler Katrin Hattenhauer und Jochen Läßig. Die Besucher auf dem Augustusplatz formten aus circa 20.000 Kerzen den Schriftzug „Leipzig 89“.
Schlacht der Völker ohnegleichen
Der Herbst in und um Leipzig scheint schon immer von turbulenten Ereignissen geprägt. So ereignete sich nahe der Stadt im Oktober 1813 die größte Schlacht des 19. Jahrhunderts und der Weltgeschichte. Eine halbe Million Soldaten marschierten auf und kämpften gegeneinander, um eine Entscheidung in den Befreiungskriegen herbeizuführen. Russland, Preußen, Österreich und Schweden besiegten zwar Napoleon und dessen Alliierte, aber zu welchem Preis? Mehr als 110.000 Menschen starben bei dem Gemetzel, viele Verwundete später aufgrund diverser Verletzungen oder mangelnder Versorgung. Außerdem herrschten keine hygienischen Vorsichtsmaßnahmen. So brach nach der Schlacht Typhus in der Stadt aus und raffte Verwundete und Leipziger gleichermaßen dahin.
Zum 100. Jubiläum der Völkerschlacht wurde 1913 das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. Seit dieser Zeit gilt es als eines der Wahrzeichen der Stadt. Mit seinen 91 Metern gehört es zu den größten Denkmalbauten Europas. Von außen und innen bietet es einen prächtigen Anblick, mythisch und maskulin – ganz so wie die Schlacht, an die es erinnern und mahnen soll – selbst.
Faust war hier, Mephisto sowieso und der hat ja bekanntlich so einige Tricks inpetto. Warum nicht auch ein paar kleine Dinger wie die Xovilichter? Magische Leuchten, die vielleicht die Wahrheit aus jedem locken oder dir den Weg zum Goldtopf am Ende des Regenbogens zeigen? Verat‘ mir Mephisto, du weiser Wicht, was verbirgt sich hinter Xovilicht?
In der Zeit von 1233 bis 1242 wurde mitten am Meer die Stadt Kiel gegründet. In der maritimen Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins leben knapp 240.000 Bürger. Eine lebhafte Geschichte liegt hinter Kiel. Der Grund dafür, dass sich die Stadt stets verändert hat und noch immer einem Selbstfindungsprozess unterworfen sei.
Die Ostsee flutet bis ins Stadtinnere. Das Gefühl von Meer strömt durch Kiel und Besucher verweilen vielleicht gerade deswegen so gern in Kiel. Seine maritime Stadtgeschichte zu erkunden, macht am meisten auf einer Schiffstour Spaß.
Xovilichter in Kiel
Am Meer findet man immer auch Leuchtürme. Ihr Licht ist Führung für Seefahrer. Noch heute verbreiten Leuchttürme das Gefühl von Heimat. Ihre Lichter, die kreisend in die Ferne leuchten, sind etwas Besonderes. Könnten das die Xovilichter sein? Wir wollen herausfinden, wie diese aussehen und was sie bewirken könnten. Bisher sind sie nur ein erfundenes Keyword, aber gibt es sie auch tatsächlich? Vielleicht sind es ja Kleinstlebewesen im Meer, die in den Kieler Buchten zuhause sind? Erzählt uns, was sich für euch dahinter verbirgt. Mehr Infos zum Keyword
In den Genuss badischer Entspannung kommt man in Karlsruhe ganz leicht, denn ein Viertel der Stadtfläche ist von Wald bedeckt. Bekannt ist die Stadt aber als Residenz des Rechts, denn hier haben das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof ihren Sitz. Die 290.000 Einwohner schätzen die badische Metropole vor allem wegen ihrer sonnenreichen Geschichte, die ihren Anfang im Karlsruher Schloss genommen haben soll. Der Legende träumte einst Karl-Wilhelm, Markgraf von Baden-Durlach, von jenem Schloss, das sonnengleich im Zentrum seiner neuen Residenz lag.
Xovilichter in Karlsruhe
Hier, in der Stadt für Recht und Ordnung par exellence, müssen wir sie doch finden können, wenn es sie gibt – die Xovilichter. Wer weiß, wo diese einsitzen und man sie besuchen kann, der melde sich bei uns. Mehr zu Xovilichter
Erinnern wir uns nicht gern an alte Zeiten und ihre Gültigkeiten? Damals war alles viel besser? Na dann auf nach Hannover, denn hier haben unvergängliche Werte wie Ruhe, Gelassenheit und Selbstwert noch Bestand. Hannover muss nicht mit Anderen mithalten, es kennt seinen Wert. Wer diesen zu schätzen weiß, entdeckt eine Stadt, die Charme und Charisma besitzt.
FAKTEN:
Fläche: 204,14 km² Einwohner: 509.485 (Stand: 31.12.2011) Stadtbild: 13 Stadtbezirke, 51 Stadtteile Gewässer: 724 ha Verkehrsnetz: 702,8 km Hauptfluss: Leine 281 km Höchstes Gebäude: Ihme-Zentrum 92m Besonderheit: Stadtwald Eilenriede, 650 ha
Stadt der Mitte durch Kontraste
Im Mittelalter entstand auf einer hoch gelegenen Terrasse am Fluss Leine eine kleine dörfliche Siedlung. Diese Lage ist wohl der Urheber des Namens jener späteren Stadt, denn Honovere bedeutet hohes Ufer. Hier lebten zunächst Fährleute und Flussfischer. Im 14. Jahrhundert wurde um die zu einer Stadt herangewachsenen Siedlung eine Mauer errichtet. Drei Tore ermöglichten den Zugang zu Hannover: das Leintor, das Ägidientor und das Steintor. Inzwischen fluten von allen Seiten Besucher in die Stadt und freuen sich über eine nostalgische Gastfreundlichkeit. DIE ZEIT betitelte einmal in einem Online-Beitrag Hannover als Stadt der Mitte. Diesem wird sie durchaus gerecht. Denn sie schafft es, durch Gegensätze jedem und allem gerecht zu werden. In Hannover erwartet Besucher die grüne Oase Eilenriede, Europas größter Stadtwald, aber auch die weltweit größte Messe für Informatik, die CEBIT.
Eine Halle wird zum Messezentrum
Seit 1986 findet jedes Jahr im Frühling die CEBIT in Hannover statt. Ursprünglich trug diesen Namen nur die Halle 1 auf dem Gelände der Hannover Messe. Das „Centrum der Büro- und Informationstechnik“ errichtete 1969/70 der Architekt Ernst Friedrich Brockmann. Für ihre riesige Erscheinung ging sie als „weltgrößte Messehalle“ 1984 ins Guinnessbuch der Rekorde ein. 1986 verwandelte sich die Halle in eine eigenständige Messe, die CEBIT. Hier präsentierten sich große Entwicklungen der Informationstechnik.
1995 führte zum Beispiel Bill Gates sein Windows 95 vor oder kündigte 1999 AOL eine Internet-Flatrate für Deutschland an. Im gleichen Jahr tauchten übrigens die ersten MP3-Player auf. 2001 erzielte die Messe ihren ersten Besucherrekord, während 2002 viele Firmen und Besucher wegen der Terroranschläge vom 11. September 2011 ausblieben. 2008 war erstmals die Halle 1 nicht mehr Teil der CEBIT. Sie blieb geschlossen. Zwei Jahre später eröffnete er erste weibliche Bundeskanzler Deutschlands, Angela Merkel, die Messetage der CEBIT. Seit Jahren sinken zwar die Besucherzahlen hin und wieder, aber die CEBIT gehört nach wie vor zu den erfolgreichsten Messen weltweit.
Eilenriede: Ein Wald mitten in der Stadt
Richtung Osten vom Stadtzentrum Hannovers erstreckt sich das Grün der Eilenriede. Ein märchenhafter Name für einen Stadtwald, der mit einem dichten Blätterlaubdach und einheimischen Waldtieren beeindrucken kann. Besucher begegnen im Schatten der Bäume Rehen, Füchsen, Mardern und Hasen.
Der Name Eilenriede weist auf die dort früher hauptsächlich vorkommenden Bäume hin: Erlen durchzogen einst den Wald, in dem es auch von Räubern wimmelte. Die zweite Silbe „Riede“ könnte von der alten Bezeichnung für einen sumpfigen Boden abstammen. Dieser wurde früher als „Ried“ bezeichnet.
1371 schenkten die Herzöge Wenzeslaus und Albrecht von Sachsen die Eilenriede der Stadt Hannover. Sie drückten auf diese Weise ihren Dank für die Unterstützung in einem Erbfolgekrieg aus. Ab da nutzten die Hannoveraner den Wald schamlos aus. Im 17. Jahrhundert war er so gut wie tot. Schuld daran müssen wohl Viehmast und Holzabbau gewesen sein. Inzwischen aber hat der Wald sich weitgehend erholt und gedeiht in neuer Flora und Fauna.
Viele Anekdoten reihen sich um einen Räuber, der in der Eilenriede sein Unwesen getrieben haben soll. Gemeint ist Jasper Hanebuth, der sich im Dreißigjährigen Krieg als Söldner diente. Jasper jagte durch das Unterholz und lauerte Hannoveranern auf. Er raubte seine Opfer aus und scheute vor Mord nicht zurück. Dabei zögerte er nicht lang, sondern schoss aus der Ferne, ohne genau zu wissen, ob überhaupt Geld oder Wertsachen auf ihn warteten.1652 wurde er verhaftet. Man hatte ihn wegen Pferdediebstahls bezichtigt und angezeigt. Während des Verhörs gestand der von den Folterandrohungen eingeschüchterte Jasper 19 Morde, die er in der Eilenriede verübt haben soll. Ein Jahr später wurde er hingerichtet, in dem man ihn öffentlich räderte. In Erinnerung an sein Herumtreiben wurde eine Straße am Waldrand nach Jasper benannt. In Hannover spaziert man gern durch den Hanebuthwinkel.
Hannovers Stolpersteine
Wer sich über die niedersächsische Stadt Hannover erkundigt, erfährt schnell von den 270 Stolpersteinen, die stadtweit verteilt sind. Keine Sorge, dahinter verbergen sich keine Straßenschäden oder Hindernisse. Im Gegenteil. Es sind kleine Denkmäler, Erinnerungen an eine Zeit, die uns Deutsche stark geprägt hat. Sie mahnen die Verbrechen des Nationalsozialismus.
Quelle: Wikipedia / Axel Mauruszat
Seit Dezember 2007 liegen diese Stolpersteine in Hannovers Fußwegen. Sie stammen aus der Hand des Künstlers Gunter Demnig. Messingfarbene Platten verwandelte er in edle Pflastersteine, die an Wohnorte von Opfer des Nationalsozialismus hinweisen. Inzwischen sind es an die 42.500 Steine, die in Fußwegen ganz Europas schlummern und erinnern sollen.
Xovilichter in Hannover
Lichter könnten die mahnenden Steine bei Nacht beleuchten. So winzig wie Klitzersteine werden sie in die Kunststücke eingearbeitet. Sie würden hell funkeln und in der Dunkelheit auf sich aufmerksam machen. Wenn ihr so einen Stein seht, dann habt ihr die Xovilichter gefunden, auch wenn es nur ein Traum von uns ist. Ein verrückter Traum, denn die Xovilichter dienen nur als eins: als Keyword für den SEO Wettbewerb von Xovi
Seit 806 existiert die Stadt Halle an der Saale. Ihr allzu deutscher Name gibt den Forschern allerdings immer noch Zweifel und Rätsel auf. Eindeutig lässt er sich nicht erklären, man vermutet aber, dass er etwas mit der einstigen Salzgewinnung zu tun haben muss. Das dürfte der Stadt egal sein, denn sie lockt ebenso mit anderen Attributen. Da wäre zum Beispiel ihr wohl bekanntester Bürger: Georg Friedrich Händel.
FAKTEN
Fläche: 135,02 km² Einwohner: 231.440 (Stand: Dezember 2012) Stadtbild: 5 Stadtbezirke, 35 Stadtteile Wasser- und Grünfläche: 7.000 Hektar Freizeit-Vereine: 170 Hauptfluss: Saale, 413 km
Hallenser, Halloren und Hallunken
So soll einst Heinrich Heine die Einwohner Halles betitelt haben – lautet es zumindest in einer Legende. Textlich ist dazu nichts niedergeschrieben worden, aber wenn stört das?
Nicht die Einwohner Halles auf jeden Fall.
Sie nehmen die Kosenamen gern an. Vor allem Halloren, denn er erinnert sie an eine Köstlichkeit: zarte Kügelchen im Schokoladenmantel. Produziert werden sie von der Halloren Schokoladenfabrik GmbH. Das Unternehmen ist Deutschlands älteste Schokoladenfabrik. Ihr beliebtestes Produkt sind die Halloren-Kugeln. Der Begriff „Halloren“ geht auf die Salzarbeiter zurück, die einst in der Saline, dem heutigen Hallmarkt, Salz gewannen. Angeblich sahen und sehen die süßen Pralinen wie die Silberknöpfe an ihren Jacken aus, nur dass sie aus Schokolade sind und innen herrlich süß gefüllt. 180 Millionen rollen pro Jahr in die Münder deutscher Leckermäulchen.
Die einstigen Halloren haben nicht nur eine typisch sächsische Süßigkeit hervorgebracht, sondern angeblich sogar die Stadt selbst. So erzählt es zumindest eine Sage in Bezug auf das doppeldeutige Wappen der Stadt. Halle und Halloren werden auf ein altes germanisches oder keltisches Wort für Salz zurückgeführt.
So baten also die Halloren den Bischof, sie eine Stadt am Ufer der Saale errichten zu lassen. Der Bischof jedoch reagierte zunächst etwas spöttisch. Weil die Männer so ärmlich gekleidet waren, erkundigte er sich, ob sie einen guten Käufer für ihre Lumpen gefunden hätten, dass sie davon Städte bauen wollten. Die Halloren erwiderten:
„Han wir hüte Water und Holt, so han wir morne Silber und Gold.“
(Haben wir heute Wasser und Holz, haben wir morgen Silber und Gold.)
Der verdatterte Bischof wiederum darauf:
„So baut mit Wasser und Holz, und es mögen euch Sonne, Mond und Sterne leuchten!“
Übrigens:
Inzwischen bezeichnet man nur noch die Mitglieder der sogenannten Bruderschaft der Salzwirker im Thale zu Halle als Halloren. Menschen, die in Halle geboren sind, nennt man Hallenser und Zugereiste Hallunken.
Boote und Jachten: Hafendoppel in Halle
25 Kilometer lang fließt die Saale durch Halle. Man kann sie mit Fahrgastschiffen, Motor-, Ruder- und Tretbooten befahren und sich vom Wasser aus einen ersten Eindruck von der Stadt verschaffen. Halle verfügt über zwei Häfen: Den Saalehafen Trotha und einen kleinen Stadthafen, der im April 2010 erst eröffnet wurde. Dort warten neben einem Liegeplatz für historische Großboote auch Anlegeplätze für 11 Motorboote. Außerdem bietet eine Jachtschule die Möglichkeit, einen Sportbootführerschein zu machen.
Am Saalehafen dagegen steht nicht der Spaß, sondern der Güterumschlag zwischen Schiene und Straße im Fokus. Frachtschiffe kommen eher sporadisch an. Das Gelände mit Schienen- und Straßennetz, Gewerbepark, Hafenbecken, Kaianlage und einem Ladekran für bis zu 45 Tonnen erwirtschaftet schon lange keine Gewinne mehr. Daher liegt seit geraumer Zeit die Schließung auf dem Tisch. Seit 1857 gehört er allerdings zum Stadtbild und ist daher eine bedeutsame „Sehenswürdigkeit“.
Händelstadt
Halle ist nach seinen Einwohnern die größte Stadt Sachsen-Anhalts. Sein bekanntester Bürger ist der Barock-Komponist Georg Friedrich Händel. Er wurde in Halle geboren und lebte dort circa 18 Jahre. 1685 erblickte der kleine Georg Friedrich das Licht der Welt. In Halle wuchs er auf, studierte und verfeinerte seine musikalischen Talente. Zu seinen Lehrern gehört auch Friedrich Wilhelm Zachow, der ihm eine ausgesprochen umfangreiche Kompositions- und Instrumentenausbildung zukommen ließ. Außerdem muss er den jungen Georg Friedrich sehr beeindruckt haben, denn Zachows Stil beeinflusste Händels Arbeiten im großen Maße.
1703 verließ Händel Halle und ging nach Hamburg und dann weiter in die Welt.
Auf den Komponisten Händel ist Halle besonders stolz. Bereits 1859 wurde ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet. In der Stadt selbst kann man vielerorts eine Menge Geschichten über den Musiker erfahren, so auch in dem 1948 restaurierten Geburtshaus Händels oder auf den Händel-Festspielen. Sie finden seit 1922 statt, wenn auch zu Beginn nicht immer ganz so regelmäßig wie heute. Seit 1993 verleiht die Stadt den Händel-Ehrenpreis für – ACHTUNG:
„besondere künstlerische, wissenschaftliche oder kulturpolitische Leistungen, soweit diese in einem Zusammenhang
mit der Händel-Pflege der Stadt Halle stehen,
an Einzelpersönlichkeiten und/oder Gruppen (Ensembles)“.
Wow!
Ist das ein Titel!
Was wohl Georg Friedrich dazu sagen würde?
Nichts.
Er würde eine Melodie pfeifen, die ihm durch den Kopf geistert und sich still und leise davon machen, in Richtung Stadthafen zu einem inspirierenden Spaziergang in seiner Heimatstadt Halle.
Xovilichter in Halle
Als wir die Knöpfe von der Figur auf dem Logo der Halloren Kugeln sahen, dachten wir an das Keyword, das uns nun bereits seit ein paar Tagen beschäftigt: XOVILICHTER. Sind damit vielleicht die weiß leuchtenden Knöpfen jener Figur gemeint? Sie locken Kinder und Erwachsene an, wie das Licht der Laternen die Motten, und verführt sie Süßes zu schlemmen. Nur eine Idee – mehr nicht. Wir spinnen gern. Wenn es jemand besser weiß, soll er sich melden. Mehr Infos zum Keyword hier
Die Stadt der 1000 Feuer wird Gelsenkirchen mit seinen inzwischen beinah 260.000 Einwohnern genannt. Der Name stammt aus der Zeit, als die Stadt mit sogenannten Fackeln, über welche die Kokereien das überschüssige Koksofengas abfackelten, übersät war. Heute ist die Stadt vor allem wegen ihrer Fußballmannschaft FC Schalke 04 ein Begriff. Seinen umfangreichen Erfahrungen im Umgang mit Energie verdankt Gelsenkirchen seinen neuen Spitznamen: „Solar City“.
Gelsenkirchen ist in der Tat eine interessante Stadt, abgesehen davon, dass ihre Einwohner so eine entspannte, freundliche und vor allem witzige Art an den Tag legen. Die alte Industriestadt blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Grund dafür sind die Vorkommen an Steinkohle, die im Ruhrgebiet das Schwarzes Gold genannt werden.
Xovilichter in Gelsenkirchen
Wie findet man das Schwarze Gold? Wie hat man es einst gefunden? Mit Xovilichtern? Sind das kleine Lampen, die bis in die verwinkelsten Stellen unseres Erdreiches kommen? Wer weiß eine Antwort, denn wir suchen nach der Lösung für die geheimnisvollen Lichter? Angeblich sind sie nur ein Keyword für einen SEO Wettbewerb. Glauben wir das? Glaubt ihr das?
Über Frankfurt am Main kann und hat wohl jeder etwas zu sagen. Eine Stadt der Extreme, der Unterschiede und der Anziehung erst auf den zweiten Blick. Das Stadtbild ist geprägt von kolossalen Hochhäusern, die hier da nicht richtig passen wollen, aber müssen und der Bankenmetropole das Image eines Mainhattans verpasst haben.
FAKTEN:
Fläche: 248,31km² Einwohner: 687.775 (Stand: 31.12.2012) Stadtbild: 121 Stadtbezirke, 46 Stadtteile, 6 Ortsbezirke Kreditinstitute mit Sitz in Frankfurt: 215 Grünanlage: Grüngürtel, 80 km² Höchstes Gebäude: Europaturm 337, 5 m
MAINHATTAN: Stadt aus Glas & Beton
Sie wussten es vielleicht noch nicht, aber Frankfurt am Main hat seinen Kosenamen „Mainhattan“ wahrhaft verdient. Nicht nur, weil es hier so viele Hochhäuser zu bestaunen gibt, sondern weil die hessische Metropole mit amerikanischen oder asiatischen Skylines mithalten kann. Außerdem gehört Frankfurt am Main zu der einzigen Stadt in Deutschland, die Hochhäuser im Stadtzentrum duldet und deren Bau im selbigen erlaubt.
Immer wieder fragen Besucher der Stadt, ob und welche Hochhäuser man eigentlich besteigen kann, um die geniale Aussicht über „Mainhattan“ zu genießen. Generell ist es so, dass man täglich die öffentliche Aussichtsplattform des MAIN TOWERs erklimmen kann. Das 1999 eröffnete Gebäude der Landesbank Hessen-Thüringen war damals noch eine Rarität. Die komplette Glas-Außenhülle war einzigartig in ganz Europa. Zwei, ineinander verschachtelte Hochhäuser – das eine quadratisch, 170 Meter hoch, das andere rund, knapp 200 Meter hoch – werden von nicht verspiegeltem Glas eingehüllt.
Einmal im Monat können sich Besucher der Hessenmetropole für eine Führung durch den Commerzbank Tower anmelden. Er ragt bereits seit 1997 in den Himmel und trägt dank seiner mehr 270 Meter den Titel „höchstes Bürogebäude Europas“.
Noch mehr Hochhäuser aus der Nähe kann man beim Wolkenkratzer-Festival in Frankfurt genießen. Seit 2007 findet es in unregelmäßigen Abständen statt und eröffnet in vielen Gebäuden Einlass für Besucher. Die atemberaubenden Ausblicke während des Festivals sind aber nicht das Einzige, was Gästen geboten wird. Um die Wolkenkratzer tummeln sich in dieser Zeit viele Show-Attraktionen wie beispielsweise Konzerte, Showeinlagen, Hochseilartisten, Fallschirm-, Base- oder Bungee-Jumps und einem Feuerwerk, dass nur während des Panaromablicks von einem Wolkenkratzerdach so unglaublich aussieht, das man das Gefühl hat, man hebe gleich ab.
Hass oder Liebe: Ambivalentes Frankfurt
Man möchte meinen, dass die Frankfurter stolz auf ihre futuristischen Glassäulen sind, die so viele Bankunternehmen beherbergen.
So ist es auch.
Mittlerweile.Â
Noch vor dreißig Jahren allerdings galten jene Bankenzentralen in Frankfurt als Unheil. Als Symbol für die oft negative Kraft des Kapitalismus. Die Frankfurter stellten sich den Wolkenkratzerplänen in den Weg. Das lag aber in erste Linie wohl auch daran, dass in dem Viertel, in dem Glas und Beton in den Himmel ragen sollten, alte Villen dem Erdboden gleichgemacht werden mussten.
Die Folge: ein Häuserkampf, der auch Politiker einspannte.
Damals erhielt die Stadt die ersten Kosenamen: Bankfurt und Krankfurt.
Aber diese sind jetzt vergessen und ganz weit entfernt.
Auch die Abneigung gegenüber den Hochhäusern.
Mittlerweile ist die Frankfurter Skyline zum Wahrzeichen der Stadt geworden und hat die Bewohner willenlos gemacht. Immerhin locken die Häuserriesen jährlich Millionen von Besucher in die hessische Metropole.
Superfrankfurt: Stadt mit Superlativen
Frankfurt am Main hat einiges zu bieten, darunter viele negative Fakten. So heißt es zum Beispiel, dass jeder Dritte keinen deutschen Pass besäße. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn wie beinah keine andere Stadt, neben Berlin, ist Frankfurt ein Multikulti-Ort in Deutschland. Absolut negativ ist die Tatsache, dass die hessische Metropole Hochburg der Kriminalität zu sein scheint. Den Spitzenplatz belegte sie leider auch 2012. Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr rund 5,9 Millionen Delikte gezählt, die Hälfte davon aber nur aufgeklärt. 112.789 Straftaten allein wurden in Frankfurt begangen, weswegen die Stadt als die gefährlichste in Deutschland gilt.
Aber Frankfurt ist nun mal in vielen Bereichen ein Ort der Superlative.
Hier liegt einer der weltgrößten Flughäfen, wichtige Verkehrsknotenpunkte (Frankfurter Bahnhof und das Frankfurter Kreuz) und Europas größter Internetknoten, der DE-CIX. In „Mainhattan“ sind die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank und die Frankfurter Wertpapierbörse zu Hause. Jedes Jahr findet die Frankfurter Buchmesse statt, die inzwischen auf 500 Jahre zurückblickt.
So könnte man weitermachen und aufzählen, bis man müde wird.
Am Besten man fährt einfach mal hin und beginnt von vorn und gaaanz weit oben.
Xovilichter in Frankfurt am Main?
Die Stadt der Superlative, die Stadt der Wolkenkratzer. Wenn es Nacht wird, leuchten sie. Könnten diese Lichtpunkte in dem Beton als Xovilichter bezeichnet werden? Lichter unserer Gesellschaft? Namenlos. Wahllos. Bodenlos. Habt ihr eine andere Idee, was hinter dem Wort „Xovilichter“ stecken könnte?