Karlsruhe

In den Genuss badischer Entspannung kommt man in Karlsruhe ganz leicht, denn ein Viertel der Stadtfläche ist von Wald bedeckt. Bekannt ist die Stadt aber als Residenz des Rechts, denn hier haben das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof ihren Sitz. Die 290.000 Einwohner schätzen die badische Metropole vor allem wegen ihrer sonnenreichen Geschichte, die ihren Anfang im Karlsruher Schloss genommen haben soll. Der Legende träumte einst Karl-Wilhelm, Markgraf von Baden-Durlach, von jenem Schloss, das sonnengleich im Zentrum seiner neuen Residenz lag.

Xovilichter in Karlsruhe

Hier, in der Stadt für Recht und Ordnung par exellence, müssen wir sie doch finden können, wenn es sie gibt – die Xovilichter. Wer weiß, wo diese einsitzen und man sie besuchen kann, der melde sich bei uns. Mehr zu Xovilichter

Hannover

Erinnern wir uns nicht gern an alte Zeiten und ihre Gültigkeiten? Damals war alles viel besser? Na dann auf nach Hannover, denn hier haben unvergängliche Werte wie Ruhe, Gelassenheit und Selbstwert noch Bestand. Hannover muss nicht mit Anderen mithalten, es kennt seinen Wert. Wer diesen zu schätzen weiß, entdeckt eine Stadt, die Charme und Charisma besitzt.

Xovilichter

FAKTEN:

Fläche: 204,14 km²
Einwohner: 509.485 (Stand: 31.12.2011)
Stadtbild: 13 Stadtbezirke, 51 Stadtteile
Gewässer: 724 ha
Verkehrsnetz: 702,8 km
Hauptfluss: Leine 281 km
Höchstes Gebäude: Ihme-Zentrum 92m
Besonderheit: Stadtwald Eilenriede, 650 ha

Stadt der Mitte durch Kontraste

Im Mittelalter entstand auf einer hoch gelegenen Terrasse am Fluss Leine eine kleine dörfliche Siedlung. Diese Lage ist wohl der Urheber des Namens jener späteren Stadt, denn Honovere bedeutet hohes Ufer. Hier lebten zunächst Fährleute und Flussfischer. Im 14. Jahrhundert wurde um die zu einer Stadt herangewachsenen Siedlung eine Mauer errichtet. Drei Tore ermöglichten den Zugang zu Hannover: das Leintor, das Ägidientor und das Steintor. Inzwischen fluten von allen Seiten Besucher in die Stadt und freuen sich über eine nostalgische Gastfreundlichkeit. DIE ZEIT betitelte einmal in einem Online-Beitrag Hannover als Stadt der Mitte. Diesem wird sie durchaus gerecht. Denn sie schafft es, durch Gegensätze jedem und allem gerecht zu werden. In Hannover erwartet Besucher die grüne Oase Eilenriede, Europas größter Stadtwald, aber auch die weltweit größte Messe für Informatik, die CEBIT.

Eine Halle wird zum Messezentrum

Seit 1986 findet jedes Jahr im Frühling die CEBIT in Hannover statt. Ursprünglich trug diesen Namen nur die Halle 1 auf dem Gelände der Hannover Messe. Das „Centrum der Büro- und Informationstechnik“ errichtete 1969/70 der Architekt Ernst Friedrich Brockmann. Für ihre riesige Erscheinung ging sie als „weltgrößte Messehalle“ 1984 ins Guinnessbuch der Rekorde ein. 1986 verwandelte sich die Halle in eine eigenständige Messe, die CEBIT. Hier präsentierten sich große Entwicklungen der Informationstechnik.

1995 führte zum Beispiel Bill Gates sein Windows 95 vor oder kündigte 1999 AOL eine Internet-Flatrate für Deutschland an. Im gleichen Jahr tauchten übrigens die ersten MP3-Player auf. 2001 erzielte die Messe ihren ersten Besucherrekord, während 2002 viele Firmen und Besucher wegen der Terroranschläge vom 11. September 2011 ausblieben. 2008 war erstmals die Halle 1 nicht mehr Teil der CEBIT. Sie blieb geschlossen. Zwei Jahre später eröffnete er erste weibliche Bundeskanzler Deutschlands, Angela Merkel, die Messetage der CEBIT. Seit Jahren sinken zwar die Besucherzahlen hin und wieder, aber die CEBIT gehört nach wie vor zu den erfolgreichsten Messen weltweit.

Eilenriede: Ein Wald mitten in der Stadt

Richtung Osten vom Stadtzentrum Hannovers erstreckt sich das Grün der Eilenriede. Ein märchenhafter Name für einen Stadtwald, der mit einem dichten Blätterlaubdach und einheimischen Waldtieren beeindrucken kann. Besucher begegnen im Schatten der Bäume Rehen, Füchsen, Mardern und Hasen.
Der Name Eilenriede weist auf die dort früher hauptsächlich vorkommenden Bäume hin: Erlen durchzogen einst den Wald, in dem es auch von Räubern wimmelte. Die zweite Silbe „Riede“ könnte von der alten Bezeichnung für einen sumpfigen Boden abstammen. Dieser wurde früher als „Ried“ bezeichnet.

1371 schenkten die Herzöge Wenzeslaus und Albrecht von Sachsen die Eilenriede der Stadt Hannover. Sie drückten auf diese Weise ihren Dank für die Unterstützung in einem Erbfolgekrieg aus. Ab da nutzten die Hannoveraner den Wald schamlos aus. Im 17. Jahrhundert war er so gut wie tot. Schuld daran müssen wohl Viehmast und Holzabbau gewesen sein. Inzwischen aber hat der Wald sich weitgehend erholt und gedeiht in neuer Flora und Fauna.

Viele Anekdoten reihen sich um einen Räuber, der in der Eilenriede sein Unwesen getrieben haben soll. Gemeint ist Jasper Hanebuth, der sich im Dreißigjährigen Krieg als Söldner diente. Jasper jagte durch das Unterholz und lauerte Hannoveranern auf. Er raubte seine Opfer aus und scheute vor Mord nicht zurück. Dabei zögerte er nicht lang, sondern schoss aus der Ferne, ohne genau zu wissen, ob überhaupt Geld oder Wertsachen auf ihn warteten.1652 wurde er verhaftet. Man hatte ihn wegen Pferdediebstahls bezichtigt und angezeigt. Während des Verhörs gestand der von den Folterandrohungen eingeschüchterte Jasper 19 Morde, die er in der Eilenriede verübt haben soll. Ein Jahr später wurde er hingerichtet, in dem man ihn öffentlich räderte. In Erinnerung an sein Herumtreiben wurde eine Straße am Waldrand nach Jasper benannt. In Hannover spaziert man gern durch den Hanebuthwinkel.

Hannovers Stolpersteine

Wer sich über die niedersächsische Stadt Hannover erkundigt, erfährt schnell von den 270 Stolpersteinen, die stadtweit verteilt sind. Keine Sorge, dahinter verbergen sich keine Straßenschäden oder Hindernisse. Im Gegenteil. Es sind kleine Denkmäler, Erinnerungen an eine Zeit, die uns Deutsche stark geprägt hat. Sie mahnen die Verbrechen des Nationalsozialismus.

Xovilichter

Quelle: Wikipedia / Axel Mauruszat

Seit Dezember 2007 liegen diese Stolpersteine in Hannovers Fußwegen. Sie stammen aus der Hand des Künstlers Gunter Demnig. Messingfarbene Platten verwandelte er in edle Pflastersteine, die an Wohnorte von Opfer des Nationalsozialismus hinweisen. Inzwischen sind es an die 42.500 Steine, die in Fußwegen ganz Europas schlummern und erinnern sollen.

Xovilichter in Hannover

Lichter könnten die mahnenden Steine bei Nacht beleuchten. So winzig wie Klitzersteine werden sie in die Kunststücke eingearbeitet. Sie würden hell funkeln und in der Dunkelheit auf sich aufmerksam machen. Wenn ihr so einen Stein seht, dann habt ihr die Xovilichter gefunden, auch wenn es nur ein Traum von uns ist. Ein verrückter Traum, denn die Xovilichter dienen nur als eins: als Keyword für den SEO Wettbewerb von Xovi

Super Hamburg

Deutschlands zweitgrößte Stadt wird gern als Tor zu Welt bezeichnet. Schuld allein daran ist das nostalgische Stadtwappen. Es stammt aus dem zwölften bis dreizehnten Jahrhundert und zeigt eine weiße Burg auf rotem Hintergrund.

Schlüsseldienst Hamburg Xovilichter

Locker kann der Stadtstaat mit Metropolen wie London oder New York mithalten, denn hier locken Attraktionen wie der größte deutsche Seehafen, die meisten Brücken Europas oder die glitzernde Welt von St. Pauli. Hamburg hat vor allem aber eine beeindruckende Geschichte zu erzählen, die sich in Häusern, Gassen und Plätzen leicht wiederfindet. Vom Bier als Exportschlager des Welthandels bis zum Piraten Störtebeker reiht sich Anekdote an Anekdote über ein nie langweiliges Hamburg.

FAKTEN:

Fläche: 755,26 km²
Hafen: 74 km²
Einwohner: 1.740.027 (Stand: 31.12.2012)
Singlehaushalte: 497.000
Stadtbild: 7 Bezirke, 104 Ortsteile
Brücken: 2.500
Flüsse: Alster, Bille, Elbe
Höchstes Gebäude: Heinrich-Hertz-Turm 278m

Hummel, Hummel, Mors, Mors

Der 1787 in Hamburg geborene Johann Wilhelm Bentz war ein echtes Hamburger Original. Der griesgrämige Kerl wurde immer wieder von Kindern geärgert, wenn sie ihm auf der Straße begegneten. Sie riefen ihm „Hummel Hummel“ zu, worauf Bentz mit „Mors Mors“ antwortete. Dieser aus dem Niederdeutschen stammende Ausspruch ist die Kurzform von „Klei di an’n Mors“ und bedeutet übersetzt „Kratz dich am Arsch!“.

Noch heute grüßen sich die Hamburger hier und da auf jene Weise, aber mehr um sich als Gleichgesinnte zu outen, eine übliche Begrüßung ist es nicht. Sie dient und diente seit jeher als eine Art Schlachtruf oder Erkennungszeichen, heute beim Fußball oder auf Veranstaltungen, früher im Ersten Weltkrieg für die Hamburger Soldaten.

Hamburger sind eben stolz auf sich. Kein Wunder, die Stadt bietet wie keine andere zahllose Attraktionen und Vorzüge. Die Reeperbahn, der Fischmarkt und das Wahrzeichen „Michel“ sind nur die Bekanntesten.

Im 8. Jahrhundert entstand an den Ufern der Alster (altsächsisch: ‚ham‘) eine erste Siedlung. Nicht weit von der Mündung der Alster in die Elbe errichtete man die Hammaburg, die 811 per Kaiser-Erlass die erste Kirche erhielt. Es dauerte nicht lange und der Handel begann zu blühen. Dabei gewann die Elbe an großer Bedeutung. 1189 gestattete Hammaburg der Kaiser Barbarossa, Zoll auf der Elbe zu erheben und die Siedlung wurde freie Reichsstadt. Parallel dazu entstand ein mittelalterlicher Städtebund im Norden Europas: die Hanse. Ihr wichtigster Nordseehafen wurde Hamburg. Er diente als Markt für Getreide, Tücher, Pelze, Heringe, Gewürze, Hölzer oder Metalle. Das Hamburger Bier wurde Exportschlager Nummer eins und machte die Stadt schnell berühmt.

Im 14. Jahrhundert wehrte sich Hamburg arg gegen die Piraterie. Nach langen Bemühungen gegen Seeräuber wurde 1401 der Bekannteste unter ihnen hingerichtet: Klaus Störtebeker. Man erzählt sich, dass er nicht leicht totzukriegen gewesen war.

Nach der Entdeckung Amerikas und des Seewegs nach Asien wuchs Hamburg im 16. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Einfuhrhäfen Europas heran. 1806 bis 1814 war die Stadt durch napoleonische Truppen besetzt worden. Sie brachten große Veränderungen, nicht alle wurden mit Begeisterung empfangen. 1842 brach in der Altstadt ein riesiges Feuer aus, das die Hälfte des Gebietes dort zerstörte. Drei Tage dauerten die Löscharbeiten und 20.000 Menschen verloren ihr Zuhause. Doch die Stadt und ihre Bewohner ließen sich davon nicht beirren. Im 19. Jahrhundert baute Hamburg seine Lager- und Hafenkapazitäten aus, denn Schifffahrt und Welthandel nahmen weiter zu und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde aus der einstigen Siedlung eine Großstadt, in der 1912 die U-Bahn ihren Betrieb aufnahm. Der erste Elbtunnel wurde eröffnet. Hamburg blühte und wuchs bis durch die Bombardierungen 1943 alles zur Hälfte zerstört wurde. Wieder strengten sich die Hamburger an, ihrer Stadt das alte Flair zu verpassen, das, wenn man gemütlich durch die Altstadt und den Hafen flaniert, zu einem längeren Aufenthalt verlockt.

Kapitän Störtebeker, der Seeräuber

Woher Klaus Störtebeker stammt, weiß keiner so genau. Fest steht, dass er in die Legenden der Seeräuberei eingegangen ist und zu größten Piratenhelden Norddeutschlands zählt.

Klaus Störtebeker gehörte zu den Vitalienbrüdern. Die Gemeinschaft bestand aus Seefahrern, die gegen Ende des 14. Jahrhunderts den Handelsverkehr in der Nord- und Ostsee störten. Dagegen versuchte der Hansebund mit allen Mitteln vorzugehen. Das gelang nicht immer, denn die Piraten waren clever und nur schwer zu fassen. Außerdem wurde die Figur des Störtebeker glorifiziert und das erschwerte seine Ergreifung.

Störtebeker selbst wurde nicht als Pirat geboren. Im Gegenteil, er stammte wohl aus einer edlen Familie. Doch die üblichen Ausschweifungen wie Alkohol und Spielsucht brachten den einstigen Edelmann in eine missliche Lage. Seinem extremen Trinkverhalten verdankt er seinen Namen: Stürz den Becher, rief man wohl zu gern ihm zu. Daraus ergibt sich Stör-te-beker!

Weil er seine Schulden nicht mehr begleichen konnte, wurde er enteignet und der Stadt verwiesen. Somit landete er bei den Vitalienbrüdern und raubte sich fortan durchs Leben.

Aber das ist nur eine Version des Geschehens.
Man erzählt sich auch, dass er eher als Knecht auf Rügen gearbeitet haben soll und man ihn wegen Diebstahls brutal betrafen wollte. Doch Störtebeker wehrte sich und flüchtete. Unterwegs stieß er auf die Vitalienbrüder. Der damalige Kapitän Gödeke Michels reichte ihm ein Hufeisen, das Störtebeker wie Butter verbog. Auch andere Gegenstände aus Eisen oder Zinn konnte er problemlos verbiegen und brechen. Zur Aufnahme als Seeräuber sollte er dann noch einen ellengroßen Humpen runterkippen. Für einen Störtebeker kein Problem und der Beginn seiner Seeräuberkarriere.

In der heutigen HafenCity in Hamburg kann man den einstigen Piratenhelden als Denkmal bestaunen. Dort soll auch dort der Ort seiner spektakulären Hinrichtung gewesen sein. Am 21. Oktober 1401 enthauptete man den Seefahrer mit 72 seiner Gefährten. Zuvor soll ihm aber der Bürgermeister versprochen haben, jene Männer zu verschonen, an denen der enthauptete Störtebeker noch vorbeigehen könne. Elf Männer schritt er ab, bevor er zu Boden ging, angeblich weil der Henker ihm ein Bein stellte. Trotz des Versprechens wurden aber alle Piraten hingerichtet.

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins..

Tagsüber spaziert man gelassen und ruhig über die bis in alle Ecken bekannte Amüsiermeile Hamburgs. Bis auf ein paar Geschäfte sind aber die meisten Türen noch verschlossen. Erst wenn es Abend wird, erwacht das Leben im Stadtteil St. Pauli, das wegen seines Rotlichtmilieus, dem Fischmarkt, Fußball, Musikklubs und vieler Festivals bekannt ist.

Der heiß geliebte Kiez mit seinen leuchtenden Verlockungen ist ein beliebter Ausflugsort. Auf St. Pauli toben Leidenschaft, Spaß, Abenteuer und gute Musik um die Wette. Vor den Läden stehen zungenfertige Einlasser, die vor allem die Herren der Schöpfung zum Erleben verführen wollen.

Im 17. Jahrhundert lag das Stadtviertel St. Pauli noch vor den Toren der Stadt Hamburg. Einst unter dem Namen Hamburger Berg gegründet, gediehen in dem Viertel schon immer Lokale und Tanzsäle. 1894 wurde das Viertel dann eingemeindet. In den vergangen Siebziger Jahre war die Reeperbahn von Eroscenter und Stripbars geprägt, in den Achtzigern marschierte schließlich die Kultur nach St. Pauli. Heute stehen hier sieben Bühnen, die Entertainment für jedermann und jede Frau bieten. Dennoch bleibt hier nichts alt. Noch immer verändert sich die Amüsiermeile, aber nicht jeder Hamburger ist davon begeistert. Steigende Mieten und Luxuswohnungen, die auch in anderen Städten für Sorgenfalten verantwortlich sind, stehen auch hier auf der Tagesordnung.

Doch Besucher bekommen von all dem nichts mit. Dafür sind die Verlockungen des Vergnügungsviertels einfach zu schön und bunt. Neben vielen Bars und Nachtklubs strömen Menschen in die bekannten Seitenstraßen Große Freiheit, dem Hans-Albers-Platz oder zu dem Polizeikommissariat Davidwache am Spielbudenplatz. Dort steht auch das Panoptikum, Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett. Seit 1879 stellt es Nachbildungen berühmter Persönlichkeiten aus Geschichte, Kultur, Politik, Showbusiness und Sport zur Schau. In einem Hinterhof der Großen Freiheit steht eine Gedenktafel. Sie erinnert an den berüchtigten Star-Club. Hier spielten Rocklegenden wie Jimi Hendrix oder Little Richard. Nicht zu vergessen ist auch, dass parallel zur Reeperbahn auf der Herbertstraße seit dem 19. Jahrhundert Frauen stehen und auf ihre Freier warten. Hier haben nur Männer über 18 Jahre Zutritt, denn hier geht es um Amüsements der besonders intimen Art.
So nah liegen Spaß und Geschäft in Hamburg.

Xovilichter in Hamburg

Alles ist möglich, wenn nicht in Hamburg. Denn hier leuchtet, was leuchten kann. Groß und klein, schwach und stark.

Halle

Seit 806 existiert die Stadt Halle an der Saale. Ihr allzu deutscher Name gibt den Forschern allerdings immer noch Zweifel und Rätsel auf. Eindeutig lässt er sich nicht erklären, man vermutet aber, dass er etwas mit der einstigen Salzgewinnung zu tun haben muss. Das dürfte der Stadt egal sein, denn sie lockt ebenso mit anderen Attributen. Da wäre zum Beispiel ihr wohl bekanntester Bürger: Georg Friedrich Händel.

Schlüsseldienst Halle Xovilichter

FAKTEN

Fläche: 135,02 km²
Einwohner: 231.440 (Stand: Dezember 2012)
Stadtbild: 5 Stadtbezirke, 35 Stadtteile
Wasser- und Grünfläche: 7.000 Hektar
Freizeit-Vereine: 170
Hauptfluss: Saale, 413 km

Hallenser, Halloren und Hallunken

So soll einst Heinrich Heine die Einwohner Halles betitelt haben – lautet es zumindest in einer Legende. Textlich ist dazu nichts niedergeschrieben worden, aber wenn stört das?
Nicht die Einwohner Halles auf jeden Fall.
Sie nehmen die Kosenamen gern an. Vor allem Halloren, denn er erinnert sie an eine Köstlichkeit: zarte Kügelchen im Schokoladenmantel. Produziert werden sie von der Halloren Schokoladenfabrik GmbH. Das Unternehmen ist Deutschlands älteste Schokoladenfabrik. Ihr beliebtestes Produkt sind die Halloren-Kugeln. Der Begriff „Halloren“ geht auf die Salzarbeiter zurück, die einst in der Saline, dem heutigen Hallmarkt, Salz gewannen. Angeblich sahen und sehen die süßen Pralinen wie die Silberknöpfe an ihren Jacken aus, nur dass sie aus Schokolade sind und innen herrlich süß gefüllt. 180 Millionen rollen pro Jahr in die Münder deutscher Leckermäulchen.

Schlüsseldienst Halle Xovilichter

Die einstigen Halloren haben nicht nur eine typisch sächsische Süßigkeit hervorgebracht, sondern angeblich sogar die Stadt selbst. So erzählt es zumindest eine Sage in Bezug auf das doppeldeutige Wappen der Stadt. Halle und Halloren werden auf ein altes germanisches oder keltisches Wort für Salz zurückgeführt.
So baten also die Halloren den Bischof, sie eine Stadt am Ufer der Saale errichten zu lassen. Der Bischof jedoch reagierte zunächst etwas spöttisch. Weil die Männer so ärmlich gekleidet waren, erkundigte er sich, ob sie einen guten Käufer für ihre Lumpen gefunden hätten, dass sie davon Städte bauen wollten. Die Halloren erwiderten:

„Han wir hüte Water und Holt, so han wir morne Silber und Gold.“
(Haben wir heute Wasser und Holz, haben wir morgen Silber und Gold.)

Der verdatterte Bischof wiederum darauf:

„So baut mit Wasser und Holz,
und es mögen euch Sonne, Mond und Sterne leuchten!“

Übrigens:
Inzwischen bezeichnet man nur noch die Mitglieder der sogenannten Bruderschaft der Salzwirker im Thale zu Halle als Halloren. Menschen, die in Halle geboren sind, nennt man Hallenser und Zugereiste Hallunken.

Schlüsseldienst Halle Xovilichter

Boote und Jachten: Hafendoppel in Halle

25 Kilometer lang fließt die Saale durch Halle. Man kann sie mit Fahrgastschiffen, Motor-, Ruder- und Tretbooten befahren und sich vom Wasser aus einen ersten Eindruck von der Stadt verschaffen. Halle verfügt über zwei Häfen: Den Saalehafen Trotha und einen kleinen Stadthafen, der im April 2010 erst eröffnet wurde. Dort warten neben einem Liegeplatz für historische Großboote auch Anlegeplätze für 11 Motorboote. Außerdem bietet eine Jachtschule die Möglichkeit, einen Sportbootführerschein zu machen.

Am Saalehafen dagegen steht nicht der Spaß, sondern der Güterumschlag zwischen Schiene und Straße im Fokus. Frachtschiffe kommen eher sporadisch an. Das Gelände mit Schienen- und Straßennetz, Gewerbepark, Hafenbecken, Kaianlage und einem Ladekran für bis zu 45 Tonnen erwirtschaftet schon lange keine Gewinne mehr. Daher liegt seit geraumer Zeit die Schließung auf dem Tisch. Seit 1857 gehört er allerdings zum Stadtbild und ist daher eine bedeutsame „Sehenswürdigkeit“.

Händelstadt

Halle ist nach seinen Einwohnern die größte Stadt Sachsen-Anhalts. Sein bekanntester Bürger ist der Barock-Komponist Georg Friedrich Händel. Er wurde in Halle geboren und lebte dort circa 18 Jahre. 1685 erblickte der kleine Georg Friedrich das Licht der Welt. In Halle wuchs er auf, studierte und verfeinerte seine musikalischen Talente. Zu seinen Lehrern gehört auch Friedrich Wilhelm Zachow, der ihm eine ausgesprochen umfangreiche Kompositions- und Instrumentenausbildung zukommen ließ. Außerdem muss er den jungen Georg Friedrich sehr beeindruckt haben, denn Zachows Stil beeinflusste Händels Arbeiten im großen Maße.
1703 verließ Händel Halle und ging nach Hamburg und dann weiter in die Welt.

Auf den Komponisten Händel ist Halle besonders stolz. Bereits 1859 wurde ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet. In der Stadt selbst kann man vielerorts eine Menge Geschichten über den Musiker erfahren, so auch in dem 1948 restaurierten Geburtshaus Händels oder auf den Händel-Festspielen. Sie finden seit 1922 statt, wenn auch zu Beginn nicht immer ganz so regelmäßig wie heute. Seit 1993 verleiht die Stadt den Händel-Ehrenpreis für – ACHTUNG:

„besondere künstlerische, wissenschaftliche oder kulturpolitische Leistungen, soweit diese in einem Zusammenhang
mit der Händel-Pflege der Stadt Halle stehen,
an Einzelpersönlichkeiten und/oder Gruppen (Ensembles)“.

Wow!
Ist das ein Titel!
Was wohl Georg Friedrich dazu sagen würde?
Nichts.
Er würde eine Melodie pfeifen, die ihm durch den Kopf geistert und sich still und leise davon machen, in Richtung Stadthafen zu einem inspirierenden Spaziergang in seiner Heimatstadt Halle.

Xovilichter in Halle

Als wir die Knöpfe von der Figur auf dem Logo der Halloren Kugeln sahen, dachten wir an das Keyword, das uns nun bereits seit ein paar Tagen beschäftigt: XOVILICHTER. Sind damit vielleicht die weiß leuchtenden Knöpfen jener Figur gemeint? Sie locken Kinder und Erwachsene an, wie das Licht der Laternen die Motten, und verführt sie Süßes zu schlemmen. Nur eine Idee – mehr nicht. Wir spinnen gern. Wenn es jemand besser weiß, soll er sich melden. Mehr Infos zum Keyword hier

Gelsenkirchen

Die Stadt der 1000 Feuer wird Gelsenkirchen mit seinen inzwischen beinah 260.000 Einwohnern genannt. Der Name stammt aus der Zeit, als die Stadt mit sogenannten Fackeln, über welche die Kokereien das überschüssige Koksofengas abfackelten, übersät war. Heute ist die Stadt vor allem wegen ihrer Fußballmannschaft FC Schalke 04 ein Begriff. Seinen umfangreichen Erfahrungen im Umgang mit Energie verdankt Gelsenkirchen seinen neuen Spitznamen: „Solar City“.

Gelsenkirchen ist in der Tat eine interessante Stadt, abgesehen davon, dass ihre Einwohner so eine entspannte, freundliche und vor allem witzige Art an den Tag legen. Die alte Industriestadt blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Grund dafür sind die Vorkommen an Steinkohle, die im Ruhrgebiet das Schwarzes Gold genannt werden.

Xovilichter in Gelsenkirchen

Wie findet man das Schwarze Gold? Wie hat man es einst gefunden? Mit Xovilichtern? Sind das kleine Lampen, die bis in die verwinkelsten Stellen unseres Erdreiches kommen? Wer weiß eine Antwort, denn wir suchen nach der Lösung für die geheimnisvollen Lichter? Angeblich sind sie nur ein Keyword für einen SEO Wettbewerb. Glauben wir das? Glaubt ihr das?

Frankfurt am Main

Über Frankfurt am Main kann und hat wohl jeder etwas zu sagen. Eine Stadt der Extreme, der Unterschiede und der Anziehung erst auf den zweiten Blick. Das Stadtbild ist geprägt von kolossalen Hochhäusern, die hier da nicht richtig passen wollen, aber müssen und der Bankenmetropole das Image eines Mainhattans verpasst haben.

FAKTEN:

Fläche: 248,31km²
Einwohner: 687.775 (Stand: 31.12.2012)
Stadtbild: 121 Stadtbezirke, 46 Stadtteile, 6 Ortsbezirke
Kreditinstitute mit Sitz in Frankfurt: 215
Grünanlage: Grüngürtel, 80 km²
Höchstes Gebäude: Europaturm 337, 5 m

MAINHATTAN: Stadt aus Glas & Beton

Sie wussten es vielleicht noch nicht, aber Frankfurt am Main hat seinen Kosenamen „Mainhattan“ wahrhaft verdient. Nicht nur, weil es hier so viele Hochhäuser zu bestaunen gibt, sondern weil die hessische Metropole mit amerikanischen oder asiatischen Skylines mithalten kann. Außerdem gehört Frankfurt am Main zu der einzigen Stadt in Deutschland, die Hochhäuser im Stadtzentrum duldet und deren Bau im selbigen erlaubt.

Immer wieder fragen Besucher der Stadt, ob und welche Hochhäuser man eigentlich besteigen kann, um die geniale Aussicht über „Mainhattan“ zu genießen. Generell ist es so, dass man täglich die öffentliche Aussichtsplattform des MAIN TOWERs erklimmen kann. Das 1999 eröffnete Gebäude der Landesbank Hessen-Thüringen war damals noch eine Rarität. Die komplette Glas-Außenhülle war einzigartig in ganz Europa. Zwei, ineinander verschachtelte Hochhäuser – das eine quadratisch, 170 Meter hoch, das andere rund, knapp 200 Meter hoch – werden von nicht verspiegeltem Glas eingehüllt.

Einmal im Monat können sich Besucher der Hessenmetropole für eine Führung durch den Commerzbank Tower anmelden. Er ragt bereits seit 1997 in den Himmel und trägt dank seiner mehr 270 Meter den Titel „höchstes Bürogebäude Europas“.

Schlüsseldienst Frankfurt am Main Xovilichter

© Wikipedia / Mylius

Noch mehr Hochhäuser aus der Nähe kann man beim Wolkenkratzer-Festival in Frankfurt genießen. Seit 2007 findet es in unregelmäßigen Abständen statt und eröffnet in vielen Gebäuden Einlass für Besucher. Die atemberaubenden Ausblicke während des Festivals sind aber nicht das Einzige, was Gästen geboten wird. Um die Wolkenkratzer tummeln sich in dieser Zeit viele Show-Attraktionen wie beispielsweise Konzerte, Showeinlagen, Hochseilartisten, Fallschirm-, Base- oder Bungee-Jumps und einem Feuerwerk, dass nur während des Panaromablicks von einem Wolkenkratzerdach so unglaublich aussieht, das man das Gefühl hat, man hebe gleich ab.

Hass oder Liebe: Ambivalentes Frankfurt

Man möchte meinen, dass die Frankfurter stolz auf ihre futuristischen Glassäulen sind, die so viele Bankunternehmen beherbergen.
So ist es auch.
Mittlerweile.Â
Noch vor dreißig Jahren allerdings galten jene Bankenzentralen in Frankfurt als Unheil. Als Symbol für die oft negative Kraft des Kapitalismus. Die Frankfurter stellten sich den Wolkenkratzerplänen in den Weg. Das lag aber in erste Linie wohl auch daran, dass in dem Viertel, in dem Glas und Beton in den Himmel ragen sollten, alte Villen dem Erdboden gleichgemacht werden mussten.
Die Folge: ein Häuserkampf, der auch Politiker einspannte.
Damals erhielt die Stadt die ersten Kosenamen: Bankfurt und Krankfurt.
Aber diese sind jetzt vergessen und ganz weit entfernt.
Auch die Abneigung gegenüber den Hochhäusern.
Mittlerweile ist die Frankfurter Skyline zum Wahrzeichen der Stadt geworden und hat die Bewohner willenlos gemacht. Immerhin locken die Häuserriesen jährlich Millionen von Besucher in die hessische Metropole.

Superfrankfurt: Stadt mit Superlativen

Frankfurt am Main hat einiges zu bieten, darunter viele negative Fakten. So heißt es zum Beispiel, dass jeder Dritte keinen deutschen Pass besäße. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn wie beinah keine andere Stadt, neben Berlin, ist Frankfurt ein Multikulti-Ort in Deutschland. Absolut negativ ist die Tatsache, dass die hessische Metropole Hochburg der Kriminalität zu sein scheint. Den Spitzenplatz belegte sie leider auch 2012. Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr rund 5,9 Millionen Delikte gezählt, die Hälfte davon aber nur aufgeklärt. 112.789 Straftaten allein wurden in Frankfurt begangen, weswegen die Stadt als die gefährlichste in Deutschland gilt.
Aber Frankfurt ist nun mal in vielen Bereichen ein Ort der Superlative.
Hier liegt einer der weltgrößten Flughäfen, wichtige Verkehrsknotenpunkte (Frankfurter Bahnhof und das Frankfurter Kreuz) und Europas größter Internetknoten, der DE-CIX. In „Mainhattan“ sind die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank und die Frankfurter Wertpapierbörse zu Hause. Jedes Jahr findet die Frankfurter Buchmesse statt, die inzwischen auf 500 Jahre zurückblickt.
So könnte man weitermachen und aufzählen, bis man müde wird.
Am Besten man fährt einfach mal hin und beginnt von vorn und gaaanz weit oben.

Xovilichter in Frankfurt am Main?

Die Stadt der Superlative, die Stadt der Wolkenkratzer. Wenn es Nacht wird, leuchten sie. Könnten diese Lichtpunkte in dem Beton als Xovilichter bezeichnet werden? Lichter unserer Gesellschaft? Namenlos. Wahllos. Bodenlos. Habt ihr eine andere Idee, was hinter dem Wort „Xovilichter“ stecken könnte?

Essen

Essen ist eine Mischung aus Industrie und Grünanlagen. Bekannt ist vor allem das Phänomen, dass sich die Stadt mit mehr als 560.000 Einwohnern gespalten ist. Die A 40 teilt als imaginäre Grenzlinie die Stadt in einen mittelständischen, sozial problembehafteten, Norden und einen wohlhabende Süden. Kritiker meinen, dass eine solche Erscheinung in vielen Städten an der Tagesordnung sei, aber in Essen es ein unaufhaltbares Problem.

Eine Stadt, die sofort an eins erinnert: Schlemmerein. In Essen gibt es aber alles andere zu sehen: Industrie und Grünanlagen. Die Stadt ist zwiegespalten, wie keine Andere in Deutschland. Trotzdem: Essen kann beweisen, dass es viele lohnenswerte Eigenschaften hat, die nicht nur zu einem Besuch einladen.

Xovilichter in Essen

Helft uns bei unserer Suche nach den Xovilichtern. Dabei geht es zwar nicht ums Essen und auch nicht um die gleichnamige Stadt, aber um die mögliche Heimar der Xovilichter. Das soll eigentlich nicht mehr als ein Keyword für einen Wettbewerb zum Thema Suchmaschinen-Optimierung sein. Wir nehmen daran teil und wollen bis zum 19. Juli 2014 unter den Top 20 bei Google stehen. Wer eine Idee hat, was oder wer Xovilichter sind, kann uns daran teilhaben lassen.

Erfurt

FAKTEN:
Fläche: 269,17 km²
Einwohner: 203 679 (Stand: 2013)
Stadtbild: 53 Stadtteile
Hauptfluss: Gera, 85 km
Freizeitanlagen: 267 ha
Spitznamen für Erfurter: Puffbohne

 

Das thüringische Rom

Im dem noch heute mittelalterlich geprägten Altstadtkern der Stadt Erfurt stehen rund 25 Pfarrkirchen. 742 gründete der „Apostel von Deutschland“ das Bistum Erfurt. Gemeint ist Bonifatius, der zu unseren bekanntesten Missionaren gehört. Der Erfurter Altstadtkern erstreckt sich über eine Fläche von rund drei Quadratkilometern. Hier schlenderte vor vielen Jahrhunderten der junge Martin Luther durch die verwinkelten Gassen. Er war Student der Erfurter Universität, die 1392 gegründet wurde und heute drittälteste Hochschule in Deutschland ist. 1505 trat der junge Luther, mit vollem Namen Martinus Ludher ex Mansfelt, in das Augustinereremitenkloster ein und wurde Mönch. Man erzählt sich, dass es damals in und um Erfurt ein schweres Unwetter gegeben haben soll. Bekannt geworden ist es als Stotternheimer Blitzerlebnis. Der junge Mann soll aus Dankbarkeit, dass er dieses unbeschadet überstanden hatte, dem Kloster beigetreten sein. Das war im Juli 1505. Zwei Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Zeit seines kirchlichen Wirkens kämpfte der Theologe gegen die scheinbaren Fehlungen seiner Kirche. So „entdeckte“ Luther einen gerechten Gott, anders als es bis dahin üblich war und von der Kirche vermittelt wurde.

„Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche aus dem Glauben kommt und zum Glauben führt; wie geschrieben steht. Der Gerechte wird aus dem Glauben leben.“

(Hab 2,4 LUT)

Martin Luther gilt er als einer der wichtigsten Begründer der Reformation. Er sprach sich offen gegen den Ablassbrief aus, einen schriftlichen „Nachlass von auferlegten Strafen, die von dem Sünder nach seiner Umkehr noch zu verbüßen sind“. Dagegen hielt er seine 95 Thesen, die er am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll. Seine Bemühungen für eine menschliche und offene Kirche sind umfangreich. Darauf sind die Erfurter stolz und feiern jedes Jahr am 10. November ein Martinsfest. Dann leuchtet der Domplatz vor Laternen schöner als es ein Nachthimmel je vermag.

Thüringer Roster:

Die einzig wahre Bratwurst

15 Zentimeter Geschmack, braun, hier und da leicht schwarz vom immer glühend heißem Grill. Seit dem 6. Januar 2004 ist die Thüringer Rostbratwurst ein geschützter Name und Produkt. Bis 2012 mussten mindestens 51 Prozent der Zutaten aus Thüringen stammen. Auch in Erfurt wird sie gern gegessen und überall verkauft. Am liebsten wird sie hier natürlich mit Born-Senf geschlemmt. Ein Erfurter Produkt. Die Born Senf & Feinkost GmbH existiert seit 1820 und ist ein erfolgreicher Nahrungsmittelhersteller. Am Wenigemarkt hat das Unternehmen ein Senfmuseum und -geschäft eingerichtet.

Wo und wann es die erste Bratwurst gab, darüber streitet man gern. Eindeutig kann es nicht nachgewiesen werden, weil das Herstellen von Würsten überall praktiziert wurde. Die Thüringer Roster blickt auf jeden Fall auf eine lange Tradition zurück und hat den Anspruch, immer gleich und gut zu sein. Ganz so wie man sie kennt und liebt: lang, schlank, saftig und außen kross. Und weil die Thüringer Roster so einzigartig und gut ist, hat man auch ihr ein Museum gewidmet. Nur knapp 25 Kilometer von Erfurt entfernt, steht im Bratwurstweg 1 in der Wachsenburggemeinde das erste Bratwurstmuseum. Eine Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Geschichte der Leckerei allgemein und den kulturellen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben. Natürlich wird die thüringer Variante ganz genau beleuchtet.

  Schlüsseldienst Erfurt Xovilichter

© Wikipedia / Thomas-Kees

Superdom: St. Marien

Als ältester Kirchenbau in Erfurt blickt der Dom auf eine lange Geschichte zurück. Hier taucht erneut der „Apostel Deutschlands“ auf. Bonifatius soll 752 den ersten Bau in Auftrag gegeben haben, doch urkundlich wurde die Kirche das erste Mal 1117 erwähnt. Seitdem wurde viel neu und umgebaut. Besonders erstaunlich waren die Maßnahmen in der Epoche der Gotik. Größer und weiter galt hier das Motto. Zu jener Zeit kamen rund 100 Menschen, an Feiertagen bis zu 300 Besucher in die Kirche.

Noch heute ist der Erfurter Dom ein Gebäude der Superlative. Zum Beispiel sind die vierbahnigen Maßwerkfenster im Chor die größten ihrer Art in Deutschland. Die spätgotischen Glasmalereien entstanden zwischen 1370 bis 1420. Die Fenster sind unglaubliche 19 Meter hoch und 2 Meter 60  breit. Ihre Schönheit begeisterte schon immer die Bürger und Herrscher gleichermaßen. So wurden während der napoleonischen Besetzung in Erfurt Fensterteile nach Paris verschleppt. Sie sind bis heute dort verblieben.

Ein anderes erwähnenswertes Highlight des Doms ist sein Glockenbestand. 13 Glocken zählt er. Sie befinden sich in verschiedenen Türmen und auf diversen Glockenstühlen. Als Besonderheit und Schönheit gilt die „Gloriosa“. Erschaffen hat sie Gerhardus de Wou, ein holländischer Glockengießer aus dem 16. Jahrhundert. Die „Gloriosa“ gilt als die größte, mittelalterliche Glocke in ganz Deutschland. 2004 wurde sie komplett restauriert. Allerdings läutet sie nur an den höchsten Feiertagen, da man sie noch lange erhalten möchte. Sie ist für den Dom und die Stadt Erfurt ein wertvolles Erinnerungsstück Geschichte.

Schlüsseldienst Erfurt xovilichter

© Wikipedia / Thuringius

Wildwasser-Ritt:

Mit dem Kanu durch die Stadt

Wer glaubt, Erfurt sei gemütlich und langweilig, der irrt. Wer etwas Einmaliges und die Stadt von einer ungewohnten Position erleben möchte, der steigt einfach in ein Kanu. Auf den schnellen Wasser der Gera, bewaffnet mit Paddel oder Neoprenanzug, geht es vom Dreienbrunnenbad bis zur Schlösserbrücke. Unterwegs erfahren die paddelnden Wasserratten spannende Details über die Stadt und den Fluss. Auch größere Touren in das Umland sind möglich. Neben dem Kanu kann man auch in ein Schlauchboot oder Tube steigen und sich von der Umgebung und dem kleinen Wasserabenteuer berauschen lassen.

Xovilichter in Erfurt

Die Stadt im Osten bietet einiges an Abenteuer und Aufregung. Sind hier die Xovilichter zu finden? Dahinter verbirgt sich eigentlich ein Keyword. Es spielt bei der SEO Challenge von Xovi eine Rolle, an der die SLMS auch teilnimmt. Wir wollen herausfinden, ob es sich dabei um ein tatsächliches „etwas“ handeln können.
Wer was weiß, raus damit. Infos zu Xovilichter gibt es hier

In Erfurt wohnen

FAKTEN:
Fläche: 269,17 km²
Einwohner: 203 679 (Stand: 2013)
Stadtbild: 53 Stadtteile
Hauptfluss: Gera, 85 km
Freizeitanlagen: 267 ha
Spitznamen für Erfurter: Puffbohne

 

Das thüringische Rom

Im dem noch heute mittelalterlich geprägten Altstadtkern der Stadt Erfurt stehen rund 25 Pfarrkirchen. 742 gründete der „Apostel von Deutschland“ das Bistum Erfurt. Gemeint ist Bonifatius, der zu unseren bekanntesten Missionaren gehört. Der Erfurter Altstadtkern erstreckt sich über eine Fläche von rund drei Quadratkilometern. Hier schlenderte vor vielen Jahrhunderten der junge Martin Luther durch die verwinkelten Gassen. Er war Student der Erfurter Universität, die 1392 gegründet wurde und heute drittälteste Hochschule in Deutschland ist. 1505 trat der junge Luther, mit vollem Namen Martinus Ludher ex Mansfelt, in das Augustinereremitenkloster ein und wurde Mönch. Man erzählt sich, dass es damals in und um Erfurt ein schweres Unwetter gegeben haben soll. Bekannt geworden ist es als Stotternheimer Blitzerlebnis. Der junge Mann soll aus Dankbarkeit, dass er dieses unbeschadet überstanden hatte, dem Kloster beigetreten sein. Das war im Juli 1505. Zwei Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Zeit seines kirchlichen Wirkens kämpfte der Theologe gegen die scheinbaren Fehlungen seiner Kirche. So „entdeckte“ Luther einen gerechten Gott, anders als es bis dahin üblich war und von der Kirche vermittelt wurde.

„Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche aus dem Glauben kommt und zum Glauben führt; wie geschrieben steht. Der Gerechte wird aus dem Glauben leben.“

(Hab 2,4 LUT)

Martin Luther gilt er als einer der wichtigsten Begründer der Reformation. Er sprach sich offen gegen den Ablassbrief aus, einen schriftlichen „Nachlass von auferlegten Strafen, die von dem Sünder nach seiner Umkehr noch zu verbüßen sind“. Dagegen hielt er seine 95 Thesen, die er am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll. Seine Bemühungen für eine menschliche und offene Kirche sind umfangreich. Darauf sind die Erfurter stolz und feiern jedes Jahr am 10. November ein Martinsfest. Dann leuchtet der Domplatz vor Laternen schöner als es ein Nachthimmel je vermag.

Thüringer Roster:

Die einzig wahre Bratwurst

15 Zentimeter Geschmack, braun, hier und da leicht schwarz vom immer glühend heißem Grill. Seit dem 6. Januar 2004 ist die Thüringer Rostbratwurst ein geschützter Name und Produkt. Bis 2012 mussten mindestens 51 Prozent der Zutaten aus Thüringen stammen. Auch in Erfurt wird sie gern gegessen und überall verkauft. Am liebsten wird sie hier natürlich mit Born-Senf geschlemmt. Ein Erfurter Produkt. Die Born Senf & Feinkost GmbH existiert seit 1820 und ist ein erfolgreicher Nahrungsmittelhersteller. Am Wenigemarkt hat das Unternehmen ein Senfmuseum und -geschäft eingerichtet.

Wo und wann es die erste Bratwurst gab, darüber streitet man gern. Eindeutig kann es nicht nachgewiesen werden, weil das Herstellen von Würsten überall praktiziert wurde. Die Thüringer Roster blickt auf jeden Fall auf eine lange Tradition zurück und hat den Anspruch, immer gleich und gut zu sein. Ganz so wie man sie kennt und liebt: lang, schlank, saftig und außen kross. Und weil die Thüringer Roster so einzigartig und gut ist, hat man auch ihr ein Museum gewidmet. Nur knapp 25 Kilometer von Erfurt entfernt, steht im Bratwurstweg 1 in der Wachsenburggemeinde das erste Bratwurstmuseum. Eine Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Geschichte der Leckerei allgemein und den kulturellen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben. Natürlich wird die thüringer Variante ganz genau beleuchtet.

  Schlüsseldienst Erfurt Xovilichter

© Wikipedia / Thomas-Kees

Superdom: St. Marien

Als ältester Kirchenbau in Erfurt blickt der Dom auf eine lange Geschichte zurück. Hier taucht erneut der „Apostel Deutschlands“ auf. Bonifatius soll 752 den ersten Bau in Auftrag gegeben haben, doch urkundlich wurde die Kirche das erste Mal 1117 erwähnt. Seitdem wurde viel neu und umgebaut. Besonders erstaunlich waren die Maßnahmen in der Epoche der Gotik. Größer und weiter galt hier das Motto. Zu jener Zeit kamen rund 100 Menschen, an Feiertagen bis zu 300 Besucher in die Kirche.

Noch heute ist der Erfurter Dom ein Gebäude der Superlative. Zum Beispiel sind die vierbahnigen Maßwerkfenster im Chor die größten ihrer Art in Deutschland. Die spätgotischen Glasmalereien entstanden zwischen 1370 bis 1420. Die Fenster sind unglaubliche 19 Meter hoch und 2 Meter 60  breit. Ihre Schönheit begeisterte schon immer die Bürger und Herrscher gleichermaßen. So wurden während der napoleonischen Besetzung in Erfurt Fensterteile nach Paris verschleppt. Sie sind bis heute dort verblieben.

Ein anderes erwähnenswertes Highlight des Doms ist sein Glockenbestand. 13 Glocken zählt er. Sie befinden sich in verschiedenen Türmen und auf diversen Glockenstühlen. Als Besonderheit und Schönheit gilt die „Gloriosa“. Erschaffen hat sie Gerhardus de Wou, ein holländischer Glockengießer aus dem 16. Jahrhundert. Die „Gloriosa“ gilt als die größte, mittelalterliche Glocke in ganz Deutschland. 2004 wurde sie komplett restauriert. Allerdings läutet sie nur an den höchsten Feiertagen, da man sie noch lange erhalten möchte. Sie ist für den Dom und die Stadt Erfurt ein wertvolles Erinnerungsstück Geschichte.

Schlüsseldienst Erfurt xovilichter

© Wikipedia / Thuringius

Wildwasser-Ritt:

Mit dem Kanu durch die Stadt

Wer glaubt, Erfurt sei gemütlich und langweilig, der irrt. Wer etwas Einmaliges und die Stadt von einer ungewohnten Position erleben möchte, der steigt einfach in ein Kanu. Auf den schnellen Wasser der Gera, bewaffnet mit Paddel oder Neoprenanzug, geht es vom Dreienbrunnenbad bis zur Schlösserbrücke. Unterwegs erfahren die paddelnden Wasserratten spannende Details über die Stadt und den Fluss. Auch größere Touren in das Umland sind möglich. Neben dem Kanu kann man auch in ein Schlauchboot oder Tube steigen und sich von der Umgebung und dem kleinen Wasserabenteuer berauschen lassen.

Xovilichter in Erfurt

Die Stadt im Osten bietet einiges an Abenteuer und Aufregung. Sind hier die Xovilichter zu finden? Dahinter verbirgt sich eigentlich ein Keyword. Es spielt bei der SEO Challenge von Xovi eine Rolle, an der die SLMS auch teilnimmt. Wir wollen herausfinden, ob es sich dabei um ein tatsächliches „etwas“ handeln können.
Wer was weiß, raus damit. Infos zu Xovilichter gibt es hier

Duesseldorf

Wer glaubt, München sei die Stadt der Schickeria, der irrt! Die Shoppingmeile in Düsseldorf, die Königsallee – liebvoll auch „Kö“ genannt, wartet mit weit mehr Edelboutiquen als die Maximilianstraße in München auf. Hier flanieren in Spitzenzeiten bis zu 5550 Passanten pro Stunde. Mit fast so vielen Einwohnern wie Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen eine Stadt der Gegensätze und stolz darauf.

Xovilichter in Düsseldorf

Die Stadt macht nun Paris Konkurrenz. Geheimnisvolle Lichter hüllen Düsseldorf in ein glimmendes Nachgewandt, schöner als die französische Hauptstadt.
Nein, wir spaßen.
Sollte doch jemand in Düsseldorf ein seltsames Licht ausmachen, dass vielleicht zu den Xovilichtern gehören könnte, der kann es uns gern wissen lassen.

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