„.. Den Leuten ist jede Menge Müll in den Garten gefallen.“
Diese Worte stammen aus einem Telefonat eines Separatistenführers mit dem russischen Militär, als am 17. Juli 2014 zwischen Donezk und Luhansk das Flugzeug MH17 der Malaysia Airline abstürzt. 298 Menschen sterben noch bevor sich die Überreste des Flugzeuges in den Gärten, auf den Straßen und den Sonnenblumenfeldern der Ukrainer verteilen. Ein Gebiet von 35 Quadratkilometer beherbergt nun die Zeitzeugnisse dieses schrecklichen Ereignisses.

Der Krieg scheint in Europa angekommen und zu Hause zu sein. Das erschreckt und macht Angst. Viele fragen sich, was kommt als Nächstes? Kann ein Machthaber wie Putin ungehindert seine Pläne umsetzen, ein europäisches Land nach dem anderen, das ihm gefällt, einnehmen und die Welt schaut zu?
In Ostukraine haben selbst die 298 Toten zu keiner besonderen Veränderung der dortigen Lage geführt. Die Menschen starben, weil russische Separatisten Krieg spielen und mit Gewalt ein Land in Besitz nehmen. Dabei benutzen sie geraubte Militärwaffen, deren Kraft und Wirkung sie sich scheinbar nicht kontrollieren können. Ihre Reaktionen zeigen, wie – Pardon – ungeschickt und hilflos sie sind. Krieg spielen, will eben gelernt sein. Denn: Waffen töten Menschen, aktuell solche, die mit den Konflikten in der Ostukraine nichts zu tun hatten, in dem Land nicht einmal zu Hause waren. Unter ihnen sind 193 Niederländer, 44 Malaysier, 28 Australier, 12 Indonesier, 10 Briten, 4 Deutsche, 4 Belgier, 3 Philippiner, ein Kanadier und ein Neuseeländer. Nach ihrem schrecklichen und unnötigen Tod wurden sie in Kühlwaggons gelegt. Eine bizarre Vorstellung für die Hinterbliebenen.

Noch ein Gedanke am Schluss: Der Absturz der MH17 führte dazu, dass viele Fluglinien den Luftraum über der Ukraine ab sofort meiden. Das bedeutet einen wirtschaftlichen Schaden für das Land, wenn es wie üblich von den Fluglinien Überfluggebühren erhielt, die nun passé sein dürften. (Informationen zu Überfluggebühren unter: http://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Geb%C3%BChren/)
Trotz der Tragödie um den Flug MH17, die weltweit Menschen erschüttert und für kollektives Kopfschütteln oder Wut sorgt, schießen die Separatisten in der Ostukraine weiter fleißig Flugzeuge vom Himmel, so als sei das alles ein Computerspiel gegen die Langeweile, die zwischen Drohgebärden mit Waffen und Nichtstun auftaucht. Ich hätte da einen Vorschlag. Wie wäre es mit einem anspruchsvollen Spiel: Mensch sein und für Frieden sorgen.

Fußball ist ein Spiel, das von einem Sportler alles fordert:
Brasilien war auch am 13.Juli 2014 ein Land der Freude, obwohl der Pokal an Deutschland ging und sich die eigene Mannschaft nur mit Platz vier zufriedengeben muss.
Viele Jahre trugen Polizisten in Deutschland grüne Uniformen. Mit den ockerfarbenen Hemden sahen die Schutzkräfte altmodisch aus. Die Uniformen wurden 1976 eingeführt, um der Polizei bundesweit ein einheitliches Bild zu geben. Seit 2005 sollte sich das dann wieder ändern.

Zu den s
Zu seinen eindrucksvollsten Werken gehört auch das 1961 erschiene „Wahnsinn und Gesellschaft“. Es ist eine Analyse über den gesellschaftlichen Umgang mit den sogenannten Wahnsinnigen, Irren oder heute politisch korrekt bezeichneten Geisteskranken. Foucaults Abhandlung führt vom Mittelalter bis in die heutige Zeit, in der Geisteskranke nicht mehr nur körperlich gequält, sondern medizinisch therapiert werden.

Unsere Welt hat Sorgen, große Sorgen. Ihr dickes Fell wird immer dünner, verwandelt sich in ein feines Netz, das stark gespannt ist. Mit Weltsorgen haben wir nichts zu tun, oder? Wir hören nur davon, müssen uns aber nicht darum kümmern. Immerhin sind wir nur ganz normale Menschen ohne Entscheidungsgewalt. Wir müssen nichts Weltbewegendes lösen. Dafür haben wir Politiker, die wir – der eine ja, der andere nein – schließlich gewählt haben.
Unsere Welt hat Sorgen, große Sorgen. Ihr dickes Fell wird immer dünner, verwandelt sich in ein feines Netz, das stark gespannt ist. Und wir, die SLMS, beschäftigen uns mit einem SEO Wettbewerb zum Keyword XOVILICHTER. Mit Weltsorgen haben wir nichts zu tun, oder? Wir hören nur davon, müssen uns aber nicht darum kümmern. Immerhin sind wir nur ganz normale Menschen ohne Entscheidungsgewalt. Wir müssen nichts Weltbewegendes lösen. Dafür haben wir Politiker, die wir – der eine ja, der andere nein – schließlich gewählt haben.