Kinder inspirieren Gründer – The Startup Kids

Unternehmer sind Kinder

“The Startup Kids” heißt ein Dokumentarfilm über junge Unternehmensgründer aus Amerika und Europa. Dort geben die Gründer von Vimeo, Soundcloud oder Dropbox Einblicke in die Zeit ihrer Unternehmensgründung. der Film stammt aus dem Jahr 2012, aber ist noch immer eine spannende Reise in das Feld der Start-Ups.

Film-Trailer „The Startup Kids“

Rettet das Internet!

Hossein Derakhshan

Der iranisch-kanadische Autor und Blogger Hossein Derakhshan veröffentlichte einen beeindruckenden Artikel mit dem Namen „The Web We Have to Save“ auf der Webseite www.medium.com. Er saß sechs Jahre in Haft und wundert sich nun, endlich wieder in Freiheit, dass das Internet ein anderes ist. Seine Gedanken, Befürchtungen und Wünsche äußert er in einem Blogbeintrag, der das WORLD WIDE WEB vielleicht wach rüttelt.

„Blogs were gold
and bloggers were rock stars back in 2008 when I was arrested.“
(Zitat: Hossein Derakhshan)

Originaltext auf www.medium.com

Deutsche Version auf t3n

Tipps fuer sicheres Online Shopping

Bargeldlos Shoppen

Bequem von zu Hause im Internet shoppen ist mittlerweile auch in Deutschland Alltag. Doch wie erkenne ich als Verbraucher, ob ein Onlineshop sicher und seriös ist? Wenn Sie die nachfolgenden Regeln beachten, steht einem problemlosen Einkauf im Internet nichts im Weg.

Einkaufswagen Onlineshopping
© pixabay.com

Rund 31 Millionen Deutsche erledigen laut kaufenmitverstand.de seit über 14 Jahren ihren Einkauf im Internet. Zu den beliebtesten Anbietern für Online Shopping gehören unter anderem EBAY oder ZALANDO. Ob Kleidung, Parfüms, Geschenke für Geburtstage und Weihnachten oder Technik fürs Büro oder Zuhause – das Internet bietet eine schier unendliche Auswahl an schönen und vor allem günstigen Produkten. Leider entspricht nicht jeder Onlineshop den nötigen Standards für einen sicheren Einkauf.

 

1. Die Seriosität des Verkäufers überprüfen

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick von der Plattform des Shop-Anbieters. Finden Sie prompt einen Ansprechpartner oder Kontaktmöglichkeit für Ihre Fragen? Wie sieht es mit einem Impressum aus? Dies ist seit 1997 nach Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz (IuKDG) auch im Internet Pflicht. Einen weiteren Hinweis auf Seriosität bieten Bewertungen anderer Käufer oder ein Internet-Gütesiegel.

2. Ein knacksicheres Passwort anlegen

In vielen Onlineshops können oder müssen Sie sich mittlerweile ein Benutzerkonto für Ihren Einkauf anlegen. Für den Zugang zu diesem benötigen Sie ein Passwort. Legen Sie sich bitte eines zu, das keinen Bezug zu Ihnen persönlich hat. Sicherer ist es, wenn es aus mindestens acht Zeichen besteht und eine Kombination aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen ist.

3. Auf eine verschlüsselte Datenübertragung bestehen

Gerade weil Sie sensible Informationen wie Ihre Bank-Daten beim Online Shopping eingeben, muss die Datenübertragung zwischen Server und Client verschlüsselt sein. Eine solche erkennen Sie ganz leicht an dem Protokoll „https“ am Anfang der Adresszeile Ihres Browsers und dem kleinen geschlossenen Schlosssymbol. Das Fehlen beider ist eigentlich fast immer ein ungutes Zeichen.

4. Sich beim Online Shopping vor Datenklau schützen

Ein vorsichtiger Umgang mit E-Mails von fremden Absendern schützt Sie vor Datenklau. Damit ist vor allem das sogenannte „Phishing“ gemeint, also der Diebstahl persönlicher Daten im Internet. Dieser erfolgt in der Regel über das Versenden gefälschter E-Mails. Geben Sie bitte niemals Passwörter oder Bankverbindungen an Dritte in einer E-Mail weiter. Klicken Sie nicht auf Links, mit denen Sie aufgefordert werden, Ihre Daten zu aktualisieren oder zu bestätigen.

5. Die AGBs aufmerksam lesen

In den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ sind alle für Ihr Online Shopping wichtigen Fakten wie Versand- und Lieferungszeiten oder Zahlungsmethoden per Rechnung, Bankeinzug oder Kreditkarte definiert. Lesen Sie sich diese aufmerksam durch. Die Zeit und die Mühe lohnen sich. Achten Sie dabei auf mögliche Zusatzkosten. Wenn Sie zum Beispiel bei einem Anbieter einkaufen, der sich außerhalb der EU befindet, werden Zoll und Steuern fällig, die den Einkaufspreis erheblich nach oben katapultieren können.

6. Die Preise unter die Lupe nehmen

Auch wenn noch immer die fälschlich viel verbreitete Ansicht vorherrscht, im Internet sei alles kostenlos, trifft dies definitiv nicht auf Onlineshops zu. Wie im Einkaufszentrum um die Ecke sind auch Onlineverkäufer daran interessiert, Umsätze zu generieren. Deswegen nehmen Sie die Preise unter die Lupe. Sind sie glaubwürdig? Schnäppchen hin oder her, ziehen Sie ruhig Vergleiche zu anderen Anbietern. Sind die Preisunterschiede extrem groß, sollten Sie Vorsicht beim Online Shopping walten lassen.

7. Die richtige Zahlungsmethode finden

Viele Onlineshops bieten unter anderem Zahlungsmethoden wie Vorkasse. Das bedeutet, Sie müssen den Kaufpreis überweisen und erhalten erst nach Eingang Ihres Geldes die Ware. Ist eine Überweisung getätigt, können Sie diese nicht mehr rückgängig machen. Suchen Sie sich besser einen Shopanbieter, bei dem Sie zum Beispiel auf Rechnung, per Bankeinzug, per Kreditkarte oder PayPal einkaufen können. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Zahlungsmethode für Sie beim Online Shopping die Richtige ist, dann schauen Sie bei Focus Online vorbei. Dort finden Sie die wichtigsten Zahlungsmethoden vorgestellt und erhalten wertvolle Tipps für den sicheren Umgang.

8. Das Recht auf Widerruf sicherstellen

Was passiert, wenn Sie unzufrieden mit der Ware sind? Dann möchten Sie diese natürlich gern zurückgeben. Als Käufer müssen Sie auch im Internet die Möglichkeit haben, nach Vorschriften für Fernabsatzverträge ohne Angabe von Gründen Ihren Einkauf bei einem gewerblichen Händler innerhalb von zwei Wochen zu widerrufen oder die Ware zurückzusenden.

Mehr Tipps zu einem sicheren Einkauf im Internet finden Sie auch bei ONLINE KAUFEN – MIT VERSTAND. Die Webseite ist Teil der Initiative „Deutschland sicher im Netz“. Sie können dort Ihr Wissen in Sachen Sicherheit beim Onlineshopping auf die Probe stellen. Oder Sie laden sich die wichtigsten Regeln noch mal als „Safety Card“ herunterladen. Hängen Sie sich diese am besten gleich über den Schreibtisch zur Erinnerung. Und bitte vergessen Sie eines nicht! Auch im Internet gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Die SLMS GmbH bietet inzwischen auch einen Online Shop mit exklusiven Produkten fürs Büro und den Arbeitsplatz. Hier erkunden!

Unser Welt bei Nacht vom Weltraum aus

„Cities at night“ lautet ein spannendes Projekt der NASA. Seit 2003 machen die Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) Fotos von der Erde. Ziel ist es, die Erde und ihre Städte bei Nacht zu kartografieren. Die Zuordnung der Bilder zu den richtigen Städten fällt den Mitarbeitern schwer und so bittet die NASA weltweit Internetnutzer auf, ihnen bei der Lokalisierung der Städte zu helfen.

Stadt: Berlin © Earth Science and Remote Sensing Unit, NASA Johnson Space Center

EINE KARTE DER WELT BEI NACHT

Tausende, wenn nicht sogar Millionen Bilder schlummern in den Archiven der NASA. Die zahlreichen Satellitenfotos der nächtlichen Erde können durch unsere Mithilfe katalogisiert werden. Bei der Aufnahme der Bilder haben die Astronauten versäumt, präzise Ortsangaben oder die Ausrichtung der Kamera zu übermitteln. Deswegen haben Forscher von der Universität Complutense in Madrid ein Portal für das Projekt „Cities at Night“ erschaffen, damit Helfer, die Lust haben mitzuhelfen, Fotos lokalisieren können.

Im Exil: Whistleblower Snowden

Am 31. Juli 2014 endet vorerst das Asyl von Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden in Russland. Es wird höchst wahrscheinlich verlängert. Trotzdem: Was wird aus dem Whistleblower, der uns mit so beunruhigenden Informationen versorgte?

edward-snowden-whistleblower

 

Die Meldung macht die Runde: Bundesjustizminister Heiko Maas richtet sein Wort an Edward Snowden. Er rät ihm, sich den Behörden der USA auszuliefern. Er sei ein junger Mann und wolle sicher nicht, sein Leben lang ein Gejagter sein.
Dass Menschen aber andere Ideale verfolgen, als ein Leben mit einer Lüge, scheint dem Herrn Bundesjustizminister nicht in den Sinn gekommen. Vernunft ja, aber zu welchem Preis?

 Quelle Foto: Wikipedia

Reporter ohne Grenzen für Snowden

Edward Snowden war es, der 2013 Tausende Dokumente kopierte und die Öffentlichkeit darüber informierte, dass ganz normale Bürger von Geheimdiensten ausgespäht werden. Für seinen Mut wurde er mit dem Whistleblower-Preis ausgezeichnet, in seiner Heimat angeklagt.
Auf die derzeit noch ausweglose Situation von Snowden macht nun auch die Organisation REPORTER OHNE GRENZEN aufmerksam.
ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske in Berlin sagt: „Statt Edward Snowden zu raten, sich in den USA zu stellen, wo er mit einer langjährigen Haftstrafe rechnen muss, sollte Bundesjustizminister Heiko Maas sich lieber öffentlich dafür einsetzen, dass die Bundesregierung Snowden sicheren Aufenthalt in Deutschland garantiert.“ (Quelle: Reporter ohne Grenzen)

reporter-ohne-grenzen-snowdenQuelle: Reporter ohne Grenzen

Whistles for Whistleblowers

Das Engagement der Whistleblower würdigten die REPORTER OHNE GRENZEN mit einer Kampagne „Whistles for Whistleblowers“. Erweisen wir den mutigen Menschen, die uns mit geheimen Informationen versorgen, die unser aller Leben betreffen, die Ehre und schenken wir den Hintergründen mehr Aufmerksamkeit. Jeder Einzelne von uns kann etwas tun, sich zumindestens selbst ein Bild von der Lage um Edward Snowden und andere Whistleblower machen.

Hier geht es zur Kampagne

 

MH17: Flugzeugabsturz in der Ostukraine

„.. Den Leuten ist jede Menge Müll in den Garten gefallen.“
Diese Worte stammen aus einem Telefonat eines Separatistenführers mit dem russischen Militär, als am 17. Juli 2014 zwischen Donezk und Luhansk das Flugzeug MH17 der Malaysia Airline abstürzt. 298 Menschen sterben noch bevor sich die Überreste des Flugzeuges in den Gärten, auf den Straßen und den Sonnenblumenfeldern der Ukrainer verteilen. Ein Gebiet von 35 Quadratkilometer beherbergt nun die Zeitzeugnisse dieses schrecklichen Ereignisses.

malaysia-airline-logoAktuell wurde bekannt, dass die Niederlande nun einen bewaffneten Militäreinsatz zur Sicherung der Absturzstelle von Flug MH17 in der Ostukraine nicht mehr ausschließt. Eine Reaktion, die verständlich ist, denn das Verhalten und der Umgang mit den Ereignissen sind schändlich. Jeder weißt die schuld von sich. Kremlchef Wladimir Putin beschuldigt die Ukraine. Sie allein sei Schuld an dem Flugzeugabsturz. Sie und der Krieg in der Ostukraine. Er sollte sich schämen, denn das hilft den Hinterbliebenen nicht. Sie wollen einfach nur ihre Familienangehörigen und Freunde beisetzen und trauern.

Der Krieg scheint in Europa angekommen und zu Hause zu sein. Das erschreckt und macht Angst. Viele fragen sich, was kommt als Nächstes? Kann ein Machthaber wie Putin ungehindert seine Pläne umsetzen, ein europäisches Land nach dem anderen, das ihm gefällt, einnehmen und die Welt schaut zu?
In Ostukraine haben selbst die 298 Toten zu keiner besonderen Veränderung der dortigen Lage geführt. Die Menschen starben, weil russische Separatisten Krieg spielen und mit Gewalt ein Land in Besitz nehmen. Dabei benutzen sie geraubte Militärwaffen, deren Kraft und Wirkung sie sich scheinbar nicht kontrollieren können. Ihre Reaktionen zeigen, wie – Pardon – ungeschickt und hilflos sie sind. Krieg spielen, will eben gelernt sein. Denn: Waffen töten Menschen, aktuell solche, die mit den Konflikten in der Ostukraine nichts zu tun hatten, in dem Land nicht einmal zu Hause waren. Unter ihnen sind 193 Niederländer, 44 Malaysier, 28 Australier, 12 Indonesier, 10 Briten, 4 Deutsche, 4 Belgier, 3 Philippiner, ein Kanadier und ein Neuseeländer. Nach ihrem schrecklichen und unnötigen Tod wurden sie in Kühlwaggons gelegt. Eine bizarre Vorstellung für die Hinterbliebenen.

sunflower-slmsMan stelle sich auch vor, wie es für die Bewohner zwischen Donezk und Luhansk gewesen sein muss, als es Wrackteile und Leichen vom Himmel regnete. Der Sommer 2014 wird zum schlimmsten ihres Lebens. Die Überreste der Tragödie landeten in den Gärten der Bewohner, verteilten sich auf einem mit den Augen nicht zu überblickenden Gebiet. Auch wenn die Menschen in der Ostukraine angeblich an Gefechte, Gewalt und Waffen gewöhnt sein sollen, ein so grausiger Regen wühlt auch sie auf und erinnert daran, wie entsetzlich ihre Lage sein muss.

Noch ein Gedanke am Schluss: Der Absturz der MH17 führte dazu, dass viele Fluglinien den Luftraum über der Ukraine ab sofort meiden. Das bedeutet einen wirtschaftlichen Schaden für das Land, wenn es wie üblich von den Fluglinien Überfluggebühren erhielt, die nun passé sein dürften. (Informationen zu Überfluggebühren unter: http://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Geb%C3%BChren/)

Trotz der Tragödie um den Flug MH17, die weltweit Menschen erschüttert und für kollektives Kopfschütteln oder Wut sorgt, schießen die Separatisten in der Ostukraine weiter fleißig Flugzeuge vom Himmel, so als sei das alles ein Computerspiel gegen die Langeweile, die zwischen Drohgebärden mit Waffen und Nichtstun auftaucht. Ich hätte da einen Vorschlag. Wie wäre es mit einem anspruchsvollen Spiel: Mensch sein und für Frieden sorgen.

Die Fussball WM ist vorbei

xovilichter-wm-rio-de-janeiro13.7.2014
In der 113. Minute des Fußball-WM-Finales schießt Mario Götze das 1:0 für Deutschland im Spiel gegen Argentinien.
Strahlender könnte ein Sieg für eine Fußball-Nation wie Deutschland nicht sein. 11 Männer auf grünem Rasen in Südamerika haben den Traum wahr gemacht.

Das wollte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht entgehen lassen, außerdem hatte sie es versprochen: Schafft es die deutsche Nationalelf ins Finale, ist sie live mit dabei. Als in der 113. Minute das Runde ins Eckige kullert, hält es auch sie nicht mehr auf dem Sitz. Ganz Deutschland springt auf, jubelt, feiert, triumphiert.

11 Spieler auf dem Feld

xovilichter-wm-finale-brasilienFußball ist ein Spiel, das von einem Sportler alles fordert: Kraft, Ausdauer, Konzentration und ein bisschen Glück. Das Besondere an der deutschen Nationalmannschaft? 11 strahlende Xovilichter, die sich auf dem Platz zu einem Feuerball aus Stärke und Einigkeit verwandeln. Wenn etwas strahlt, dann unsere Fußballer. Das Finale in Rio de Janeiro ist das wohl schönste aller Spiele 2014. Immerhin hat es die deutsche Mannschaft geschafft, zum vierten Mal den Pokal zu ergattern. Vier Sterne für Deutschland – ein Land ist Weltmeister.

Am Tag darauf spricht man von nichts anderem, in den Nachrichten, in der U-Bahn der Rush Hour, im Büro, am Telefon, auf der Straße oder beim Bäcker. Deutschland strahlt und glänzt vor Stolz und Glück. Noch heller sind nur die Jungs, die sich seit dem 12.Juni 2014 wie Xovilichter präsentieren: Glühend vor Wollen und Motivation, den Sieg zum Greifen nah.

Deutschland ist Weltmeister

xovilichter-loew-pokalBrasilien war auch am 13.Juli 2014 ein Land der Freude, obwohl der Pokal an Deutschland ging und sich die eigene Mannschaft nur mit Platz vier zufriedengeben muss. Trotzdem eine anerkennende Leistung. Deutschland ist Weltmeister und wird von diesem Erfolg noch lange zehren. Ermöglicht hat es vor allem ein Xovilicht namens Mario Götze. Schnell und wendig katapultierte er den Ball ins Tor. Endlich sind wir Weltmeister und stolz auf diese Kraftpakete in Trikots. Danke deutsche Fußballelf!

Blaulicht der Polizei

Das Signallicht der Polizei leuchtet blau und dreht sich 360 Grad im Kreis – ein tanzender Strudel aus purem Licht. Doch warum ist das Polizeilicht ausgerechnet blau?

Wer im Straßenverkehr plötzlich ein blaues pulsierendes Licht wahrnimmt, wird automatisch langsamer und steuert sein Auto vorsichtig an die Seite. Das Blaulicht von Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen bremst uns automatisch aus, ohne dass wir wissen, was die Retter alarmiert hat. Wir kennen die Details ihres Noteinsatzes nicht, aber machen ihnen Platz.

Bestandsaufnahme Blau

blaulicht-polizei-xovilichterViele Jahre trugen Polizisten in Deutschland grüne Uniformen. Mit den ockerfarbenen Hemden sahen die Schutzkräfte altmodisch aus. Die Uniformen wurden 1976 eingeführt, um der Polizei bundesweit ein einheitliches Bild zu geben. Seit 2005 sollte sich das dann wieder ändern.

Als einer der Ersten trugen die Hamburger Polizisten blau im Dienst. Entworfen hatte die Kluft der Industriedesigner Luigi Colani. Die Uniformen wurden von der Marke TOM TAILOR produziert. Mittlerweile tragen in vielen Bundesländern Polizisten blau, ähnlich wie ihre Warnsignale auf den Fahrzeugen. Wieso entschied man sich aber ausgerechnet dafür, ist doch Rot die Signalfarbe par exellence?

Im Straßenverkehr kommen Rot, Grün und Gelb zahlreich vor und auch weißes Licht sind wir gewöhnt. Daher wählte die Verantwortlichen für die sogenannten Rundumkennleuchten der Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen blaues Licht. Blaulicht ist für das menschliche Auge gut auszumachen, ob am Tag oder in der Nacht, und daher die perfekte Farbe für Polizei und Co.

Geschichte des Blaulichtes

Die Gründe für das Einführen von Blaulicht sind nicht unbedingt von bequemer oder modischer Natur. 1933 legte man in Deutschland fest, dass alle Polizeiautos mit blauen Leuchten bestattet werden sollten. Diese Entscheidung diente dem Luftschutz. Blaulicht hat die höchste Streuung in der Atmosphäre und war für Bomber in der Luft nicht sichtbar. Allerdings blinkte das Licht damals noch nicht. Die heutige Rundumkennleuchte folgte erst in den 50er Jahren. In ihr feuern rund 60 bis 100 Lichtblitze in der Minute gegen eine blaue Kunststoffhülle auf dem Fahrzeugdach. Das Licht vibriert in der Luft und in unseren Augen.

Leuchtende Werbung

„Viele kleine Dinge wurden durch

die richtige Art von Werbung groß gemacht.“

(Zitat: Mark Twain)

Überall auf der Straße begegnen uns in Szene gesetzte Werbeflächen, auch durch die Kraft des Lichtes.
Werbung ist Kommunikation. Sie korrespondiert mit unseren Bedürfnissen, Sehnsüchten, Träumen und Wünschen. Dabei beeinflusst sie unser kommerzielles Denken und Verhalten. Egal wo wir uns befinden, Werbung hüllt uns in ein Netz aus emotionalen Botschaften und Informationen, die in uns einen Impuls zum Kommerz auslösen. Kommerz bedeutet nichts anderes als Handel. Für Geld beschaffen wir uns Ware und Informationen, erfüllen uns Sehnsüchte, Wünsche und Träume. Ein moderner Tauschhandel, der Werbung zu einem Ausdrucksmittel unserer Zeit macht.

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Preiswerbung, Einkaufspassage © Lolita Büttner

Lichter in der Außenwerbung

Durch Fernsehen, Zeitung und Internet werden wir mit Neuheiten, Angeboten und Aktionen direkt zu Hause versorgt. Aber auch außerhalb unserer vier Wände ist unsere Umwelt bestens für jedes nur erdenkliche menschliche Bedürfnis gerüstet. Werbung, die uns auf dem Weg zur Arbeit oder beim Spaziergang durch die Nachbarschaft begegnet, die sogenannte “OUT-OF-HOME-Werbekunst” (Außenwerbung), entsteht aber nicht nur an Plakatwänden, Litfaßsäulen oder in Schaufenstern. Mittlerweile prangen Werbe-News an Bussen, Haltestellen, Unterführungen und manchmal sogar auf der Straße oder dem Fußweg selbst. Die Botschaften kommen auch in Form von Lichtern, die bunt und strahlend unsere Aufmerksamkeit erregen.

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Häuserfront Einkaufspassage, Salzburg © Lolita Büttner

Außenwerbung findet mitten im Leben statt und ist aufgrund ihrer grenzenlosen Freiheit an Größe und Format nicht zu übersehen. Kein Medium passt sich unserem Mobilitätsdrang so perfekt an, ist zeitaktuell und gleichzeitig zeitlos wie die Out-of-home-Werbekunst. Ideal für hektische Großstädte, kleine Dörfer oder auch ruhige Landstriche. Millionen von Menschen schauen auf hausgroße Plakatwände, Bilderfluten auf Verkehrsmitteln, glitzernde Leuchtreklamen und zappelnde Bildersequenzen.

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