FaceWash

DAS Facebook GEWISSEN REIN WASCHEN

FACEBOOK ist unermüdlich.
Getreu dem Motto „wer rastet, der rostet“ bleibt niemals irgendwas beim Alten. Aktuell sind es zwei Apps, die mal wieder von sich reden machen.
GRAPH SEARCH und FACEWASH.
Doch was bedeuten sie für uns Nutzer?

GRAPH SEARCH ist mal wieder ein Versuch, GOOGLE vom Suchmaschinen-Himmel zu schießen, denn dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine Suchfunktion. So werden FACEBOOK-Seiten zu Datenbanken, denn die App bezieht sich auf Profil-Informationen. GRAPH SEARCH durchforstet die Vorlieben und Empfehlungen aller FACEBOOK-Nutzer und bietet somit eindeutigere Suchergebnisse, da verschiedenste Suchparameter miteinander verbunden werden.
Ihre Inhalte werden zu Stars!
Auch solche, die Sie bereits vergessen haben und wollen.
Aber spätestens seit der Umstellung auf die FACEBOOK CHRONIK sollten Sie sich an diese wieder gewöhnt haben, denn seit dem heißt es: Die Vergangenheit ist passé. Es sei denn, Sie haben Ihre Chronik durchforstet und Unerfreuliches einfach ausgelöscht.

Peinlichkeiten hin oder her, alles, was für Sie auf FACEBOOK eine Rolle spielt, ist auch für GRAPH SEARCH wichtig. Keine Sorge, Ihre Privatsphäre-Einstellungen bleiben dabei unberührt. Das bedeutet: Alles, was öffentlich NICHT zugänglich ist, wird auch NICHT für die Auswahl der Suchergebnisse berücksichtigt.
Im Moment befindet sich GRAPH SEARCH noch in der Beta-Phase.
Zeit genug für eine geeignete Präventionsmaßnahme.
Und die heißt FACEWASH!

            FaceWash_die APP

Die App ermöglicht das Durchsuchen des Profils auf Begriffe. Anschließend können die daraufhin angezeigten Daten geändert oder gelöscht werden.
Das ultimative Waschprogramm für Ihr FACEBOOK-Profil.
Doch wo nach genau suchen?
Welche Begriff definiert Peinliches?
FACEWASH bietet eine Auswahl an vorgefertigten Suchbegriffen, allerdings nur in Englisch, da auch diese APP noch in der Betaphase ist. Probieren Sie es einfach selbst aus. Überlegen Sie doch mal genau, was Sie so alles auf FACEBOOK von sich preis und laut geben!

Frisiere deine Chronik

Wie ändere oder lösche ich Einträge auf meiner Chronik (t3n-Magazin)

WASCHE DEIN PROFIL (FaceWash)

Die Facebook-App FaceWash

 

? SEXISMUS ?

Brüderle, komm, tanz mit mir,
beide Hände reich‘ ich dir,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

                                                weibi          männi

Im Januar 2012 trifft sich die Journalistin Laura Himmelreich mit dem Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion Rainer Brüderle an einer Hotelbar.
AN EINER HOTELBAR???
Ja.
Laut dem Wochenmagazin STERN ist das gar kein so unüblicher Interview-Ort. An Parteitagen, Festen oder auf Reisen sei es ein beliebtes Plätzchen, an dem sich Politiker und Journalisten abends treffen, um in Ruhe und abseits des Termindrucks miteinander sprechen zu können. Denn dann geht es nicht nur um Fakten, die jeder kennen darf, dann geht es um Geheimnise, Lügen, Offenbarungen und alles Andere, das sich lohnt, veröffentlicht zu werden.
Nichts Ungewöhnliches also?
Weder für Laura Himmelreich, noch für Rainer Brüderle?
Doch.
Angeblich hat sich Brüderle in jener Nacht unsittlich verhalten.
Das behauptet die Frau, die ihn interviewt hat.
In dem STERN-Portrait, dass die Journalistin lang und ausführlich vorbereitet hatte, ist die Rede von einem forschen Blick auf ihren Busen und der Begleitbemerkung, sie könne ein Dirndl ausfüllen. Später habe Brüderle ihre Hand ergriffen, darauf einen Kuss gehaucht und sie auf altmodische Weise gebeten, seine Tanzkarte anzunehmen. Die Stelle im Artikel, in der um 1 Uhr Nachts Brüderles Pressesprecherin anrückt und das Gespräch der beiden beendet, wirkt wie eine Erlösung für Laura Himmelreich. Schützend habe sie sich die Arme vor den Körper gehalten, als ihr der Politiker zum Abschied noch mal näher rückte als es ihr lieb sei.
Ist das die Wahrheit?
Das wissen nur Laura Himmelreich und Rainer Brüderle.
Sie klagt an, er schweigt.

     weibi          männi         weibi          männi         weibi          männi         weibi

Fakt ist, dass es in der STERN-Ausgabe nicht allein um dieses eine Ereignis ging, sondern um Sexismus im Allgemeinen und zwar den Tagtäglichen. Um noch genauer zu sein, berichten in jener Magazin-Ausgabe Frauen über ihre Erfahrungen mit dem respektlosen Auftreten von Männern dem weiblichen Geschlecht gegenüber. Aber diese Sexismus-Darstellungen sind nur halb so reizvoll. Deutschlands Medien stürzen sich auf den „spitzen“ Kandidaten der FDP. So betitelt STERN Rainer Brüderle. Das passt doch wunderbar in unsere schon fast verkommene Nachrichtenwelt. Pardon, aber die Presse hat in letzter Zeit nur noch Interesse an reißerischen Skandalen um deutsche Politiker, deren menschliche Verfehlungen zum Schafott für politische Karrieren werden.
Gott sei Dank, gibt es diesmal noch ein zusätzliches Thema, dass ausreichend Futter bietet, um hitzige Diskussionen anzuleiern.
SEXISMUS.
Der Fall Himmelreich vs Brüderle kurbelt die Debatte um Geschlechterbenachteiligung und respektlose Grenzüberschreitungen erneut an.

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SEXISMUS.
Was ist das eigentlich?
Laut TERRE DES FEMMES, einer schweizerischen Organisation für Frauenrechte, ist unter Sexismus „jede Form von Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und andererseits Identitäts- und Verhaltensanforderungen an eine Person oder Gruppe von Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung“ zu verstehen.
Ausbeutung.
Diskriminierung.
Geschlechtsidentität.
Gewaltige Worte, die sich meist auf Frauen beziehen.
Dabei sind nicht nur Frauen Opfer. Jeder  –  auch Presse und Frauenrechtler oder -rechtlerinnen – sollte sich dessen bewusst werden, dass Sexismus auch MÄNNER betrifft. In den allgemeinen Debatten ist zu oft ausschließlich die Rede von Frauen, die belästigt werden. Das gleiche passiert auch Männern. Doch diese Tatsache anzusprechen, löst ein Maschinengewehr an Einwänden aus.
Das sei kaum glaubwürdig.
Einzelfälle.
Etwas ganz anderes.
Es verhält sich wohl so ähnlich wie mit der Tatsache, dass auch Frauen gegenüber Männern gewalttätig werden.
Unvorstellbar?
Ein Mann kann sich doch wehren, oder?
Und was passiert, wenn er sich wehrt?
Zurückschlägt?

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Es ist kompliziert.
Alles zwischen Frauen und Männern ist kompliziert.
Das war und wird immer so sein. Auch wenn wir alle das Bedürfnis verspühren, alle gleich sein zu wollen, gleiches zu dürfen oder zu können, Frauen und Männer sind unterschiedlich.
Absolut und total.
Nicht nur vom Körper und ihrer Beschaffenheit, wir unterscheiden uns in den meisten Dingen und das ist gut so. Wichtig ist nur der gegenseitige Respekt.
Die Würde des Anderen, ob Frau oder Mann, achten.
Mensch sein.
Wer Grenzen überschreitet, sollte darauf hingewiesen werden.
Mit Worten.
Wenn die nicht gehört werden, mit Taten.
Sagen Sie NEIN, sagen Sie bis hier hin und nicht weiter.
Gehen Sie! Nicht bleiben und aushalten!
Das gilt für Frau und Mann.

weibimänniLaura Himmelreich hat Rainer Brüderle im Gespräch an der Hotelbar darauf hingewiesen, dass sie Journalistin sei und von beiden erwarte, dass man sich professionell verhalte. So steht es jedenfalls in ihrem STERN-Artikel.
Hat das der FPD-Politiker gehört oder ignoriert?
Was zwischen beiden tatsächlich passiert ist, können wir nicht wissen, noch für richtig oder falsch befinden. Das geht eigentlich weder uns noch die Presse etwas an, das betrifft Laura Himmelreich und Rainer Brüderle. Die beiden haben scheinbar über ihre Verpflichtungen gegenüber Presse und Politik vergessen, dass sie zwei Menschen sind, die sich auch unter vier Augen die Meinung sagen können.
Direkt.
Ehrlich.
Von Frau zu Mann.

INTERNETUMFANG

DIE UNERGRÜNDLICHEN WEITEN DES INTERNETS

Wie groß ist das Internet?
Eine Frage, die eine ähnliche Dimension anzunehmen scheint wie die nach dem Sinn des Lebens. Denn es ist eine ernüchternde Tatsache, dass keine eindeutige Antwort möglich ist. Von uns geschaffen, hat das Internet Ausmaße angenommen, die wir scheinbar nicht mehr kontrollieren können. Wir wissen nur, dass es das WWW schafft, Jahr um Jahr seine eigenen Rekorde zu brechen.
So auch 2012.
Das Netz wächst und wächst.
Stetig. Ins Unendliche.

                Internetwelt

Um überhaupt auch nur einen Hauch von Größe und Ausmaß geben zu können, nutzen aktuelle Studien nackte Zahlen:

2,2 Billionen Mail-User
144 Billionen verschickte Emails pro Tag
634 Millionen Webseiten (stand Dezember 2012)
191 Millionen Google-Nutzer (November 2012)
1 Milliarde Facebook-Nutzer (Oktober 2012)

So könnte man weitermachen.
Zahl um Zahl.
Doch genügen mathematische Werte, die wir kaum begreifen, um die Größe unserer virtuellen Kommunikationswelt sichtbar zu machen? Laut diversen Studienversuchen ist dies nur möglich, wenn man das Userverhalten betrachtet, also für welche Zwecke Menschen das Internet nutzen. Das Ergebnis ist irgendwie kaum überraschend. An erster Stelle stehen Suchmaschinen, gefolgt von Social Media-Seiten und Mediendiensten. Wir wissen inzwischen, dass das Internet ein Universum an Inhalten bildet, die unserer Unterhaltung und Information dienen. Übrigens 45 Prozent des gesamten Internet-Traffics sollen bereits die Top 515 der beliebtesten Seiten ausmachen.

Das Internet lässt sich also nicht so einfach in die Karten schauen.
Na gut.
Wie schaut es denn mit einer Archivierung der Inhalte aus?
Besser!
Internet_ArchiveDafür gibt es die WAYBACK MACHINE. Ein Internet-Gedächtnis, das uns ermöglicht, Webseiten und Inhalten vergangener Jahre an- zusehen. Inzwischen sind 240 Milliarden Pages abrufbar, die bereits der Vergangenheit angehören. Die Idee zu der einzigartigen Archivierung hatte ALEXA-Gründer Brewster Kahle. 1996 rief er das gemeinnützige Projekt INTERNET ARCHIVES ins Leben. Und genau bis 1996 kann man mittels der WAYBACK MACHINE zu Urversionen von Webseiten und Inhalten zeitreisen.

Finden Sie also auf eigene Faust heraus, wie groß unser Internet-Universum wirklich ist!

THE WAYBACK MACHINE

 

LEAGAL WEAPON

USA und seine Waffen – Leagal Weapon

Der Amoklauf an der Grundschule im amerikanischen Bundesstaat Connecticut ist gerade einen Monat her. 27 Menschen wurden getötet, 20 davon waren Kinder. Ausgerechnet die kleinsten der Kleinen, unschuldig und machtlos gegenüber einem bewaffneten, mordlustigen Amokläufer.
Lassen wir heute ausnahmsweise die Hintergründe zu dem Blutttat, das Warum und Wieso, mal außer Acht. Kurz nach Bekanntgabe der grausigen Tat, meldete sich Amerikas Mann Nummer 1: Barack Obama. Er forderte öffentlich eine schon längst überfällige Verschärfung der Waffengesetze, die in Zukunft solche Katastrophen verhindern und das Leben Unschuldiger schützen müsse. Ein Anderer, der Repräsentant Texas, Louie Gohmert, verkündete, das nur noch mehr Waffen eine solche Bluttat verhindert hätten können.
Verkehrte Welt?
Der eine verlangt weniger Waffen, der andere Waffen gegen Waffen.

NRA Logo - LEAGAL WEAPONLetzteres dürfte vor allem der NRA (National Rifle Association of America) gefallen. Die sich selbst als älteste Bürgerwehrorganisation be- zeichnende Institution sieht sich dazu berufen, seit 1871 das Recht auf den Besitz von Waffen für jeden amerikanischen Bürger zu verteidigen. Seit ihrer Gründung hat sich der einstige Schützenverein zu einer starken Waffenlobby entwickelt.
Dieser zum Trotz präsentierte der ameri- kanische Präsident nun seine Pläne für er- hebliche Gesetzesneuerungen zum Gebrauch von Waffen. 500 Millionen Dollar sollen dafür zur Verfügung stehen. Geplant sind das Verbot des Verkaufs von Sturmgewehren und Magazinen von Waffen mit mehr als zehn Schuss an Privatpersonen, eine gründlichere Prüfung der Waffenkäufer, der erlaubte Besitz von panzerbrechender Munition nur noch durch Polizei und Militär und zusätzlich strengere Gesetzte gegen den illegalen Waffenhandel. Außerdem plant Obama den Einsatz von einem höheren Polizeiaufgebot auf den Straßen der USA. Was sagt die NRA dazu?
Sie schimpft.
Beschimpft.
Obama, der „elitäre Heuchler“.
Sie verurteilen Obamas angebliche Doppelmoral. Die Kinder des amerikanischen Präsidenten, Malia und Sasha Obama, werden durch den Secret Service geschützt. Schulen dürfen sich aber nicht mit Waffengewalt vor Amokläufern und anderen Bedrohungen zur Wehr setzen. Um ihrer Meinung den richtigen Nachdruck zu verleihen, produzierte die NRA extra ein Video (siehe unten)  

Könnte es sein, dass diese Hetze amerikanische Familien ins Herz trifft? Stellen Sie sich die Frage: Warum dürfen wir unsere Kinder nicht auch mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, beschützt werden?
Mit Waffen. Mit Spezialkräften.
Gewalt gegen Gewalt.
Bei genauen Überlegungen wird diesen Familien schnell klar werden, dass Malia und Sasha Obama in einer besonderen Lage sind, die man keinem Kind wünscht. Sie sind Zielscheiben. Gegen sie könnte sich nicht nur der Ärger und Wut eines Amokläufers richten, sondern der Ärger und Wut ganzer Länder, nur um einen der wichtigsten Männer der Welt und das Land, welches er repräsentiert, in die Knie zu zwingen. Das gilt wohl für jede Person des öffentlichen Lebens, die nicht wie der Rest von uns ein Leben fern jeder öffentlichen Meinung und Aufmerksamkeit verbringt.

waffen verbotDer Versuch, Obamas Bemühungen zu beschmutzen, ist kläglich, aber- witzig und stillos oder wie das Weiße Haus verlauten ließ: abstoßend und feige. Schon länger kritisieren Beo- bachter das Auftreten der einst mächtigen NRA. Demokraten als auch Republikaner waren auf der Hut. Vor allem während der Wahlen schossen die Waffenbefürworter scharf, wenn ihnen etwas nicht passte. Doch diese einstige Macht scheint versiegt zu sein. Selbst der Parolen schießende NRA-Geschäfts- führer Wayne LaPierre steht auf verlorenem Posten. Seine Äußerungen in letzter Zeit, besonders jene in Bezug auf die Spiel-Industrie in Amerika, sind an den Haaren herbeigezerrt. In einer Pressekonferenz im Dezember 2012 betitelte er die Spiel-Industrie als „verderbliche Schattenindustrie, die Gewalt gegen unsere eigenen Leute verkauft und sät.“ Brisant dabei war allerdings für kurze Zeit sein Hinweis auf ein Baller-Spiel, das KINDERGARTEN KILLERS heiß. Wozu LaPierre nicht in der Lage war, haben Journalisten für ihn erledigt.
Recherche.

kindergarten killerKINDERGARTEN KILLERS war nie ein echtes, kommerzielles Game sondern eine kritische Parodie auf die immer wieder aufkeimende Diskus- sion, dass vor allem Videospiele für reale Gewalt verantwortlich seien. Inzwischen ist das brutale Spiel im Internet verschwunden oder zu- mindest lässt es sich dort schwer aufspüren. Interessant ist auch, dass sich in dem Spiel, welches LaPierre als höchst verwerflich bezeichnete, alle gegenseitig umbringen, weil ALLE Waffen haben.
Erinnert sie das an etwas?
Richtig!
Das ist der Vorschlag der NRA zu LEAGAL WEAPON.
Die für sie einzig richtige Reaktion, auf das Bluttat in Connecticut.
Bewaffnete Lehrer gegen kampfbereite Amokläufer.
Waffe gegen Waffe.
Ganz im Sinne der Cowboys.
Wenn es um das heiß geliebte Schusseisen der Amerikaner geht, wollen alle mitreden. Die Regierung hat bisher 20.000 Gesetze für den Besitz von Schusswaffen eingeführt, nicht zu vergessen, das das Tragen solcher durch die amerikanische Verfassung geschützt ist.
Eine Verfassung, die 1787 in Kraft getreten ist, also vor 225 Jahren. Damals gab es die USA als solche noch nicht. 13 Kolonien erkämpften sich die Unabhängigkeit von England. Heute sind Amerikaner frei, unabhängig und leben in einem der mächtigsten Länder. Ist es da noch nötig, dass jeder eine Waffe tragen MUSS oder geht es nur um’s Prinzip? Denn über die durch die Verfassung geschützten Rechte spaßt man nicht, oder?

LEAGAL WEAPON

FACEBOOK AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

AGB-Meldung Facebook by SLMS.de

Kennen Sie auch so eine Meldung?
Haben Ihnen Freunde geraten, genau sovwas auf Ihrer FACEBOOK-Seite zu veröffentlichen?
Wider der allgemeinen Auffassung, Sie würden damit Ihre veröffentlichten In- halte schützen, bringen Ihnen solche AGB-Erklärungen überhaupt nichts. Nur wenn FACEBOOK dieses Postings als Erklärungen rechtlich anerkennt, wären sie auch gültig.

Tatsächlich weist FACEBOOK immer wieder darauf hin, dass sich seine AGB’s ändern und User umfassende Nutzungsrechte an ihren eingestellten Inhalten einräumen.
Das passt Ihnen gar nicht?
Nun, dann haben Sie jederzeit die freie Wahl ohne Einschränkungen Ihr Benutzerkonto einfach zu löschen und somit wieder uneingeschränkter Rechteinhaber Ihrer Inhalte zu sein. Besser, Sie laden einfach keine privaten Inhalte hoch, um eine ungewollte Verbreitung oder Nutzung dieser zu vermeiden.
Aber darum geht es doch, oder?
Sie WOLLEN Fotos und Filme mit dem Rest der Welt teilen, oder etwa nicht?

Inhalte, von denen hier die Rede ist, werden als USER GENERATED CONTENT bezeichnet. Die Diskussion um den Schutz dieser wird immer brisanter. Als USER GENERATED CONTENT definieren sich Medieninhalte im Internet wie Fotos, Videos oder Musiken. Sie sind der Stoff aus denen Plattformen wie FACEBOOK, YOUTUBE oder PINTEREST gemacht sind. Dafür lassen sie sich in ihren AGBs umfassende Nutzungsrechte von Ihnen einräumen.
Ist das überhaupt eine faire Abmachung?
Grundsätzlich sind Vertragspartner immer dazu in der Lage, ihre Geschäftsbeziehungen selbst zu regeln. Klauseln und Inhalte der immer wichtiger werdenden AGBs sind also in der Regel Verhandlungssache und hängen von der Verhandlungsmacht aller Beteiligten ab.
Was ist aber Verhandlungsmacht?
Kurz gesagt, sie drückt das Maß Ihrer Verhandlungs-Überlegenheit gegenüber der anderen Seite aus. Eine Begrenzung dieser durch die Seite mit der größeren Verhandlungsmacht ist nur dann unzulässig, wenn Klauseln in den AGBs „entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen, unwirksam, sind.“ (BGB, § 307)

Das alles hört sich sehr kompliziert und rechtlich undurchsichtig für Sie an?
Verständlich.
Damit wollen Sie sich, wie viele andere auch, nicht auseinandersetzen müssen.
Trotzdem sollten Sie hin und wieder AGBs, die Sie auf Plattformen im Internet unkritisch akzeptieren, genauer lesen, vor allem bei FACEBOOK!
Fakt ist also, dass ein Weiterposten eines wie oben links dargestellten Einspruches in Form eines Textes, nichts absichert, so lange ihn FACEBOOK:
1. nicht zur Kenntnis nimmt,
2. nicht offiziell, rechtlich akzeptiert.
Was können Sie also tun?

Wie wäre es, wenn Sie FACEBOOK-Gründer Mark Zuckerberg eine Nachricht mit Ihrem Anliegen schicken? Das kostet Sie im Moment 100$. Sie sind nicht mit ihm befreundet, wissen Sie. FACEBOOK testet nämlich grade ein neuen Service: Das kostenpflichtige Verschicken von Nachrichten an Nichtfreunde.
Besser, Sie lassen es!
Rausgeschmissenes Geld.
Denn sind wir mal ehrlich: Interessiert sich Mark Zuckerberg für einen individuellen Schutz von Nutzerdaten, die seine User bisher bereit- und freiwillig hochgeladen haben?
Wenn doch, hätte er dann nicht schon in der Vergangenheit, aufgrund vieler Proteste und der Kritik verschiedenster Gruppen, etwas unternommen?
Unser Vorschlag, wenn Sie wirklich etwas gegen die Weiternutzung Ihrer Daten unternehmen wollen: Löschen Sie einfach alle Inhalte.
Fotos – weg.
Filmchen – weg.
Was bleibt ist eine blanko Timeline mit ein paar Postings.
Langweilig, oder?
Millionen öder, ausschließlich beschriebener Timelines – DAS müssten den großen Facebook-König interessieren!

MEHR INFOS zur kostenpflichtigen  NACHRICHT an NICHTFREUNDE

PECH GEHABT – Neues Jahr 2013

NEUES JAHR, NEUES GLÜCK?

Neues JAhr 2013

Die rauschende Silvesternacht liegt bereits neun Tage hinter uns und so manch einer denkt obsessiv neben den einen oder anderen Vorsatz nur noch an das nun endlich kommende Glück im neuen Jahr.
Gewünscht wurde es zahlreich, soll es sich doch einstellen!
Was aber wird dann aus dem Pech?
Das will keiner? Nicht mal freiwillig?
PECH! Was soll das überhaupt bedeuten und wie und wann entsteht es?
Die Antwort?
In höllisch heißen Temperaturen von 700 Grad.
Praktisch gesehen.
Bei der thermo-chemischen Spaltung wird Holz unter Luftabschluss verschwelt. Ein Vorgang, der bei der Destillation von Erdöl, Kohle oder harzhaltigen Hölzern stattfindet. Dabei entsteht PECH.
Eine zähflüssige, tiefschwarze Masse.
Eine faszinierende Stofflichkeit, die in unserer menschlichen Vergangenheit vielseitig eingesetzt wurde. Ob für die Abdichtung von Schiffen, in Form von Klebe- und Brennstoffen oder als Brandfackel, Schmiermittel und Material bei der Schuhreparatur – PECH war ein willkommenes Ding.
Seine vielseitigen Eigenschaften nutzte der Mensch natürlich auch für martialische Belange und verwandelte Wertvolles in Unheilvolles.
In unserer wohl dunkelsten Epoche, dem Mittelalter, der Zeit der Ritter und Burgen, diente PECH als eine äußerst wirksame Waffe zur Verteidigung. Ein MUST HAVE auf mittelalterlichen Burgen war die PECHNASE, ein Wehrerker, der wie ein Trichter aus den Außenmauern hervorlugte. Der Boden war mit diversen Löchern versehen, durch die PECH auf die unwillkommenen Angreifer strömte. Davon erfasst, galt und gilt der Ausspruch: PECH GEHABT!
Die Belagerer nutzten wiederum PECH für ihre Attacke. Pfeilspitzen wurden damit sorgfältig bestrichen, in Brand gesetzt und auf Festung und Ritter abgefeuert.

Barbarischer war nur der Einsatz von PECH im weitesten Sinne bei der Folter und Bestrafung. Verbrecher und ungeliebte Zeitgeister wurden kurzerhand geteert und gefedert. TEER entsteht bei dem zu Beginn erwähnten thermischen Vorgang. Die dabei entstehenden Rückstände werden als PECH bezeichnet.
Sträflinge wurden per Beschluss entweder mit Teer übergossen oder bestrichen oder darin gewälzt. Anschließend bewarf man sie mit Federn und überließ sie sich selbst. Bildlich stellten sie ab sofort Vogelfreie dar. Bereits in der Antike brandmarkte man auf diese Weise öffentlich Verurteilte als Geächtete. Das bedeutete, dass sie jegliche menschliche Achtung für immer eingebüßt hatten. Bekannt geworden ist diese Bestrafung nicht zuletzt durch das Grimm-Märchen FRAU HOLLE, in der die faule Marie als Lohn für ihre Faulenzerei mit PECH anstatt mit Gold übergossen und zum Gespött ihres Dorfes wird.

„… Das ward die Frau Holle bald müd und sagte der Faulen den Dienst auf. Die war es wohl zufrieden und meinte nun werde der Goldregen kommen, die Frau Holle führte sie auch hin zu dem Thor als sie aber darunter stand, ward statt des Golds ein großer Kessel voll Pech ausgeschüttet. „Das ist zur Belohnung deiner Dienste“ sagte die Frau Holle und schloss das Thor zu. Da kam die Faule heim, ganz mit Pech bedeckt, und das hat ihr Lebtag nicht wieder abgehen wollen…“ 
FRAU HOLLE, Grimms Märchen Band 1, Auflage 1 (1812) / KHM 24, Brüder Grimm

RABENMEETING_Lolita Büttner 2Harmloser war nur der Einsatz von PECH bei der mittelalterlichen Vogeljagd. Hier erschließt sich für den Suchenden die sinnvollste Erklärung über den Ursprung für die Bedeutung des uns so verhassten Gegenspielers von Glück.
Jagdhelfer bestrichen die Bäumrinde von Ästen und Zweigen mit PECH, um das Fangen und Erlegen der ersehnten Vögel für die Jagdgesell-schaft zu erleichtern. Die ahnungslosen Vögel blieben mit dem Gefieder dort kleben, konnten nicht entkommen und landeten auf dem Speiseteller.

PECH GEHABT, ARMER PECHVOGEL!

Neues Jahr für die SLMS GmbH.

Lycos – Die neue Suchmaschine

EIN TIERISCHES REVIVAL

LYCOS IS A SURVIVOR

So steht’s geschrieben.

Die 1995 gegründete Online-Unternehmen offenbarte jüngst Pläne, 2013 mit einer eigenen userfreundlichen Suchmaschine für Aufsehen sorgen zu wollen. Angeblich werden dort gesuchte Inhalte unmittelbar auf der Suchmaschinenseite angezeigt. Mehr Details lässt das Unternehmen vorerst im Dunkeln, da sich alles noch in der Testphase befinde.

LYCOS neuBevor Menschen überhaupt das Bedürfnis nach einer Suchmaschine verspürten, tauchte 1995 ein Hund im Internet auf, der bereit war, uns als Freund und Helfer im World Wide Web zur Seite zu stehen. LYCOS eroberte das Netz. Es tummeln sich zahlreiche Theorien und Gerüchte über sein Firmenlogo. Der schwarzer Labrador mit blauem Halsband ist noch heute jedem ein Begriff. Der Name LYCOS wurde angeblich von der lateinischen Bezeichnung für ein Insekt begründet. LYCOSIDAE – die Wolfsspinne. Schöpfer dieser Idee ist der Gedanke an Computerprogramme, die damals begannen, das Internet zu durchforsten und Webseiten zu analysieren. Einer der ersten Webcrawler war der WORDL WIDE WEB WANDERER. Diese Programme wurden allgemein hin auch als SPIDER, also Spinne, betitelt – vielleicht weil es sich Spinnen in der Natur ebenfalls zur Aufgabe gemacht haben, Herr über ein feingesponnenes Netz zu sein – so wie die Webcrawler oder heute die Suchmaschinen. Die Natur der Spinne repräsentiert den Namen LYCOS, doch als Logo kam sie nicht in Frage. LYCOS, was im Griechischen WOLF bedeutet, entscheidet sich für dessen domestizierten Artgenossen, den Hund.

Bis zum raketenartigen Aufstieg von Google Ende der 90iger war LYCOS ein überaus erfolgreiches Unternehmen mit Suchmaschine, Webverzeichnis, Kommunikations- diensten, Inhalt-Channels, Webseiten-Hosting und Online-Community. Inzwischen gibt es das Unternehmen so nicht mehr, es gehört zum indischen Onlinevermarkter YBRANT DIGITAL. LYCOS EUROPE ist ein Gemeinschaftsunternehmen von LYCOS und BERTELSMANN. In den vergangenen Jahren laufen die Geschäfte immer besser und LYCOS ist endlich bereit, sich seinen Platz im digitalen Netz zurück zu erkämpfen. Die Spinne im Wolfs- oder besser Hundepelz wartet darauf seit über 15 Jahren. Wir spitzen die Ohren und halten Ausschau, wo und wann sie mit aufregenden Neuigkeiten aus ihrem Versteck auftaucht und uns in ihre neue Welt einspinnen wird.

“We want to the be the first place people think of when they want to do a search, or look for content or interact with the friends, business partners, peers and family. In that sense, I don’t think that the strategy has changed. I think that the way that we go about fulfilling that missions statement is evolving as the Web use-case evolves.”
Zitat: Rob Balazy (LYCOS CEO)

„Wir möchten der erste Ort sein, an den Menschen denken, wenn sie etwas suchen, nach Inhalten Ausschau halten oder mit ihren Freunden, Geschäftspartnern, Kollegen und Angehörigen kommunizieren wollen. In diesem Punkt denke ich nicht, dass sich unsere Strategie jemals geändert hat. Nur die Art und Weise, wie wir versuchen, diese Mission zu erfüllen, entwickelt sich auf stetig wie das Internet.“

INTERNET IN GEFAHR

STOP Internet in Gefahr! STOP

Kurz vor dem Beginn des neuen Jahres erscheinen die ersten Berichte über Veränderungen, die uns 2013 erwarten. Steigende Strompreise, der neue Rundfunkbeitrag, drei Cent mehr für eine Briefmarke und die üblichen Steuerneuerungen. Für die chine- sische Regierung sind solche Veränderungen wohl eine Kleinigkeit. Sie beschäftigt sich mit etwas viel Größerem.
Etwas Elementarerem.
In China strengt man sich an, die menschlichen Rechte im Internet zu beschränken. Ein MUST HAVE in einer Volksrepublik. Grenzen sind wichtig – besonders im bevöl- kerungsdichtesten Land unserer Erde. Schließlich ist es kein Kinderspiel 1,3 Milliarden Menschen zu kontrollieren.
Pardon.
Zu führen.
Nein. Das ist irgendwie auch nicht der richtige Ausdruck dafür.
Sagen wir einfach, zu beschützen.
So formuliert es gern die chinesische Regierung.
Der Schutz seiner Bürger und der des Landes ist das stärkste Argument für die erneute Beschneidung der Internet-Freiheit und so ist das Internet in Gefahr. Die Anonymität für chinesischen User im World Wide Web wird abgeschafft. Das betrifft momentan 500 Millionen Menschen. In Zukunft werden sie dazu verpflichtet, bei dem Anlegen eines Profils auf einer Internetseite, ihren tatsächlich rechtlich geltenden Namen anzugeben.
Virtuelle Ausweisung. Wow!
Das alles – so ein Sprecher des Nationalen Volkskongresses – sei die einzig richtige Reaktion auf die zuletzt immer häufiger auftretenden Verleumdungen im Internet und der Missbrauch virtueller Daten.
Chinas Regierung stellt die der Meinungsfreiheit dienliche Anonymität im Internet hinter die Sicherung öffentlicher Interessen?
Sind das nicht vor allem politische Interessen?
Natürlich können die Nutzer nach der Registrierung für Ihre Aktivitäten im Netz weiterhin ein Pseudonym verwenden, aber Kurznachrichten, wie die sozialer Netzwerke, könnten nun seitens der Regierung einem greifbaren Verfasser zugeordnet werden.
Praktisch, oder?
Das perfekte neue Gimmick in Sachen Internetzensur.
Da hat China bereits so einiges im Angebot: Die extragroße Firewall, die ausschließlich bewilligtes Gedankengut durchlässt, das Verbot von Facebook und Twitter, die viel zu westlich sind und Filter, die auf bestimmte Schlagworte im Internet chinaverordnet reagieren und – natürlich – schützen. Somit dürfte China in Sachen Internetsicherheit Spitzenreiter sein.
Doch wer will dieses unfreie Maß an Sicherheit?
Wünschen wir uns nicht diesen einen Platz, wo jede und jeder seine Gedanken fern jeder Zensur, fern jeder Angst, offenbaren kann? Die unendlichen Weiten des Webspace bieten diese Möglichkeit. Eine außergewöhnlich seltene Freiheit. Mehr noch. Sie gestatten einen kritischen Austausch in einem internationalen Miteinander. Natürlich müssen auch hier menschliche Werte und Rechte Bestand haben, ja sogar geschützt sein, aber auf eine freie Weise, so dass jenes gewisse Maß an Internet-Autonomie unangetastet bleibt.
Also: Hände weg vom Internet!
Ein Aufruf, der sich bereits Anfang Dezember nach Dubai richtete.

ITU LOGO NEUDort fand die WCIT statt. WCIT steht für WORLD CONFERENCE ON INTERNATIONAL TELECOMMU- NICATION (weltweite Konferenz für internationale Fern- meldedienste). Sie wird von der INTERNATIONALEN FERNMELDEUNION (ITU) ausgerichtet. Diese Sonder- organisation der vereinten Nationen beschäftigt sich mit allen Aspekten weltweiter Telekommunikation. Die WCIT 2012 empfing 1600 Abgeordnete aus 151 Mitgliederstaaten.

© International Telecommunication Union
© International Telecommunication Union

Punkt 1 der Tagesordnung war die Verabschiedung einer überarbeiteten Vollzugs- ordnung für die internationalen Fernmeldedienste (International Telecommunication Regulations), kurz ITR. Dabei geht es um die Regulierung der weltweiten Telekom- munikation. Da die bisherige ITR-Fassung von 1988 stammte, war es an der Zeit, sie dringend den aktuellen technischen Standards anzupassen. Westliche Länder wehrten sich gegen die neu verfasste ITR, da sie uneindeutige Passagen in Bezug auf das Internet und einer damit verbundenen Regulierung enthält.

 

Ein heikles Thema, da die ITR ein völkerrechtlich bindender Vertrag ist und die Beschneidung des Internets vor allem von westlichen Ländern abgelehnt wird. 89 Mitgliederstaaten haben dennoch das aktuelle Regulierungswerk unterschrieben. Deutschland nahm den Stift nicht in die Hand, da die zuvor erwähnten Formulierungen allen Staaten gleiche Rechte für die Regulierung und Zensur des Internets ermöglichen. Eine weise Entscheidung, denn in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen in China, ist eine nochmalige erneute Über- arbeitung der ITRs dringend nötig! Eindeutige Formulierungen müssen her, die auch weniger demokratischen Länder verklickert, das die Freiheit des Internets unantastbar sein muss!

Internet in Gefahr?

TODESSTERN

+++ UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE +++

08. Februar 2013

Jetzt wird’s aber echt aberwitzig. Weil die amerikanische Regierung das Vorhaben, Amerika brauche einen Todesstern, nicht ernst genommen hat, versuchen nun die Initiatoren den Bau selbst zu finanzieren. CROWDFUNDING heißt das Schlüsselwort. Open Source Death Star heißt das Projekt auf KICKSTARTER. Es darf fleißig gespendet werden. 207 186 PFUND sind aktuell gesammelt worden. Das Ziel sind 20 000 000 PFUND in nun noch 51 Tagen. Das Geld soll der weiteren Planung dienen. Kaum zu glauben, wenn Sie das Ziel erreichen. Es scheint so, als meinen es die Initatoren ernst. Sehr ernst.

KICKSTARTER TODESSTERN-CROWDFUNDING

STAR WARS BLOG

+++ UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE +++

15. Januar 2013

Todesstern by SLMS.deÜber 30000 Menschen fordern den Bau eines Todessterns. Das klingt wie eine Zeile aus einem der STAR WARS Drehbücher, ist aber Realität. Das fordern selbsternannte Zukunftsdenker in einer Online-Petition, die seit dem 14. Dezember 2012 der amerikanischen Regierung vorliegt. Per Gesetz ist diese dazu verpflichtet, sich zu äußern. Die Todesstern-Forderer ersehnen seit jenem Tag eine Antwort aus dem Weißen Haus.
Hier kommt sie: Yes, we can’t!

Nein???
Was für eine Überraschung!
Jetzt mal im Ernst!
Als Gründe gegen das kühne Vorhaben sprechen das Budget in Billiardenhöhe und der wohl offensichtlich zweifelhafte Nutzen. Die Amerikanische Regierung lehnt nun mal ein mögliches Zerstören fremder Planeten ab.
Moment!
War denn davon die Rede?
Es ging doch um den Schutz der Erde vor.. na ja, der Erde, oder etwa nicht?
Egal.
Die offizielle Stellungnahme kommt auf jeden Fall von einem Mann, der sich in Sachen Weltraum auskennen muss: Paul Shawcross. Er überwacht das Budget für Wissenschaft- und Raumfahrt im US-Präsidialamt. Er weist die Todesstern-Befürworter darauf hin, dass wir doch bereits eine Raumstation da oben haben! Die ISS, so groß wie ein Fußballfeld (109m x 97,9m x 27,5m). Mit einer Masse von etwas über 450 Tonnen schwebt die ISS 400 Kilometer über der Erde. Die bereits 1998 erbaute, internationale Station ist bemannt und hat es sich zwar nicht zum Ziel gemacht, die Weiten des Alls zu erkunden, aber zu erforschen, wie sich ein Leben im All für uns Menschen auswirkt.
Na bitte!
DIE MACHT IST MIT UNS!

 

Verteidigung aus dem Weltall

Mehr als 30 000 Amerikaner fordern den Bau eines Todessterns nach dem Vorbild von STAR WARS. Darunter versteht man eine hunderte kilometergroße Raumstation, die zu militärischen Zwecken genutzt wird und natürlich in der Lage ist, ganze Planeten zu zerstören.
In GEORGE LUCAS Science-Fiction-Epos STAR WARS feierte der Todesstern keinen besonders großen Triumpf. Der Prototyp wurde bereits im ersten Film KRIEG DER STERNE, der 1977 in die Kinos kam, zerstört. Ok, damals ahnte wir natürlich noch nicht, dass dies der Anfang vom Ende der STAR WARS-Geschichte sei, die Episode IV sozusagen, aber das spielt keine Rolle, denn auch der zweite Todesstern hielt nur bis zum damals dritten Teil, heute Episode VI.
Die kugelförmige Raumstation aus Metall und Waffen war von Anfang an dem Unter- gang geweiht.
Kein Wunder.
Der Name ist Programm.
Aber: Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Vielleicht läuft es besser, wenn aus Fantasie Realität wird.
Ob wir die Ressourcen und die Macht dazu haben?
Egal!
Angefangen hat alles – wie kann es anders sein – mit ein paar STAR WARS-Fans. Sie richteten sich mit ihrem Begehren nach einem amerikanischen Todesstern in einer öffentlichen Petition an die amerikanische Regierung. Innerhalb eines Monates stimmten 25 000 Amerikaner für den Todesstern. Eine magische Grenze, denn per Gesetz muss die amerikanische Regierung bei einem Mindest-Voting von 25 000 Stimmen eine Stellungnahme zu dem Gesuche abgeben.
Die Antwort dazu dürfte so beeindruckend klingen, wie der Satz aus DAS IMPERIUM SCHLÄG ZURÜCK, als Darth Vader haucht: „LUKE, ICH BIN DEIN VATER!“

                                       Star_Wars_Logo

In der Petition wird für den Bau der Raumstation das Jahr 2016 vorgeschlagen. Die dringliche Notwendigkeit einer solchen Verteidigungsanlage versteht sich für die Amerikaner natürlich von selbst. Entscheidend ist doch wohl eher die Masse an Arbeitsplätzen, die für den Bau des Todessterns geschaffen werden würden. Zwar können Astronauten bisher nur eine angebliche Landung auf dem Mond und ein paar dort hinterlassene Fußabtritte vorweisen, aber die amerikanische Regierung soll sich jetzt doch bitteschön endlich mal Gedanken über Arbeitsplätze in den Weiten des Kosmoses machen.
Und die Kosten?
In diversen Gazetten liest man von Studenten, die das Budegt mal grob ausgerechnet haben sollen. Eine Zahl mit so viel Stellen, dass man Sie gar nicht erst aufschreiben möchte.
Und das Material?
Für einen Durchmesser, der dem des STAR WARS Todesstern entspricht, also circa 160 Kilometer, bräuchte man bis zu 2 Billiarden Tonnen Stahl. Dann bleibt aber immer noch die Frage offen, ob er auch die richtige Wahl wäre. Uns fehlen Langzeit-Erfahrungen, wie sich Stahl in solch einer Masse auf Dauer dort oben, über der Erde schwebend, verhält.
Und die Bauzeit?
Im Moment werden jährlich an die 1,3 Milliarden Tonnen Stahl produziert. Das bedeutet der Bau würde sich weit über 800 000 Jahre hinziehen. Da reicht wohl ein Bauherr nicht aus.
Das alles sieht nicht nach einem gut durchdachten Plan aus.
Vielleicht ist das aber auch nur ein PR-Gag?
Steckt der STAR WARS Altmeister George Lucas dahinter?
Bis vor wenigen Wochen noch suchte er nach einem Drehbuch-Autoren für seine Episode VII. Anfang November 2012 gab LUCASFILM bekannt, dass MICHAEL ARNDT, der Autor von LITTLE MISS SUNSHINE, die Geschichte der Jedi-Ritter weiterspinnen würde. Wenig Spektakel. Die Nachricht versickerte im November-Tratsch.
Diese Petition allerdings bringt einiges an gewünschter Aufmerksamkeit.
Tarnten sich George Lucas und Michael Arndt als John D.?
Das ist der Name des mysteriösen Verfassers der Online-Petition auf WE THE PEOPLE.
Wir sind gespannt, wie es ausgeht.
Was wird die amerikanische Regierung dazu sagen?
Eine Entscheidung steht noch in den Sternen.
Ganz zu schweigen von dem Bau einer überdimensionalen Raumstation à la STAR WARS.

 

KurzFilmTag

21. Dezember.
Wintersonnenwende.
Wie jedes Jahr ist das der kürzeste Tag des Jahres.
Am südlichen Wendekreis wird dann die Sonne im Zenit stehen, während es am nördlichen Wendekreis tagsüber einfach dunkel bleibt.

Dieses Jahr ist der 21. Dezember ein ganz besonderer Tag.
Für die einen wird laut Maya-Kalender die Welt untergehen, für andere steht der Wandel und der Eintritt der Erde in ein neues Zeitalter bevor und Filmbegeisterte feiern den Kurzfilm.
Wie bitte?
Haben Sie sich verhört?
Nein. Keineswegs.
Am 21. Dezember feiert Deutschland den Kurzfilm.
Das wird auch Zeit, denn sein Ruf ist nicht der eines schillernden Helden.
Aufklärung tut tot!
Nur all zu oft wird der Kurzfilm als stümperhafte Anfänger-Versuche beschimpft, der schlecht und billig produziert wird und so wie so nirgends zu sehen ist, außer im Internet. Im Übrigen ist das Internet eine sehr dankbare und zuschauerstarke Plattform. Wie geschaffen für die kleine, filmischen Meisterwerke, die kreativ, einfallsreich und an Facettenreichtum grenzenlos sind.

Als Koordinator und Ausrichter des Kurzfilmtages fungiert DIE AG KURZFILM. Die Interessenvertretung für den deutschen Kurzfilm wurde 2002 gegründet und setzt sich für eine verbesserte Wahrnehmung und Verbreitung des Kurzfilmes ein.

Die Idee für den Kurzfilmtag lehnt sich an den französischen LE JOUR LE PLUS COURT. Übersetzt heißt dies DER KÜRZESTE TAG. In Frankreich feiert man nun zum zweiten Mal den Kurzfilm, ebenfalls am 21. Dezember. Die Ressonanz und der Erfolg waren umwerfend. 500 Mitveranstalter, 350 Städten und 6.000 Vorstellungen.
Wow!
Und was bietet der deutsche KurzfilmTag?
Der beginnt erstmal kleiner.
Ist ja auch sein Debüt.
Im Moment werden in über 50 Städten 100 Veranstaltungen erwartet, aber der Kalender wächst noch. Täglich. Ein besonderes Highlight ist wohl die Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises am 29.10.2012 in München.

Die Zeit bis zum 21. Dezember können Sie sich mit dem KurzfilmTag-Weihnachtskalender vertreiben, der jeden Tag einen Kurzfilm präsentiert.
Kurz und gut.

MEHR INFORMATIONEN:
AG KURZFILM
KURZFILMTAG

KURZFILM. AHA. WAS IST DAS EIGENTLICH?

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